Die Republikaner haben im US-Senat mit 50 zu 48 Stimmen den Datenschutz bei den Internet Service Providern (ISP) geschwächt, berichtet die New York Times. Sollte das Repräsentantenhaus auch zustimmen, dürfen die Unternehmen Nutzerdaten wie besuchte Webseiten und App-Nutzung ohne Einwilligung der Kunden weiterverkaufen. Dabei handelt es sich um private und intime Informationen, wie die Electronic Frontier Foundation (EFF) auflistet. Sollten die Republikaner mit ihrem Entschluss durchkommen, bleibt den Kunden nur noch die Nutzung von VPNs und Tor, um ihre Privatsphäre vor den ISPs zu schützen.
Für die Regulierung des Datenschutzes bei den ISPs ist in den USA die Regulierungsbehörde FCC zuständig. Als einen der ersten Schritte seiner Amtszeit hatte US-Präsident Donald Trump den erklärten Netzneutralitätsgegner Ajit Pai bei der FCC eingesetzt.
