NSA darf Rohdaten an Ermittlungsbehörden weiterreichen

Die Regierung von Barack Obama hat kurz vor dem Präsidialwechsel die Befugnisse der National Security Agency (NSA) nochmals erweitert.

National Cryptologic Museum in Fort Meade, Ryan Somma, Licensed under the Creative Commons Attribution 2.0 Generic | Flickr

In den letzten Tagen der Obama-Administration wurden die Befugnisse der National Security Agency (NSA) erweitert. Demnach darf nun die NSA weltweit abgehörte private Kommunikation mit 16 anderen Ermittlungsbehörden der Vereinigten Staaten ungefiltert teilen. Das neue Gesetz klärt die Befugnissspanne der NSA für unter anderem gesammelte Satellitenübertragungen, Telefonate und E-Mails, die über Netzwerk-Geräte im Ausland, und Nachrichten von Ausländern, die über Netzwerk-Geräte ins Inland gehen.

Während sie zuvor noch die Rohdaten filterten und die Daten von unverdächtigen Personen oder sonst irrelevante Informationen unkenntlich machten, bevor sie diese an andere Behörden wie die CIA (Central Intelligence Agency) oder die DEA (Drug Enforcement Administration) weitergaben, werden sie nun direkt weitergegeben. Kurz gesagt: Noch mehr Beamte haben auf die gesammelten Rohdaten der NSA Zugriff.

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3 Ergänzungen

  1. … ich fühle mich auch schon viel sicherer,
    mit dem großen Bruder. #OMG
    Aktuell machen die was geht und es scheint ja alles zu gehen.
    Unsere können das auch. Da gibt es auch keine Denkverbote.

  2. Was währen wir ohne Kreditfinanzierte Systemdiener ?
    Stellt sich mal einer vor die Kreditgeber würden keine Kredite mehr an Staaten geben.

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