The Register hat bislang geheime Dokumente veröffentlicht, die einen näheren Einblick in die Umsetzung des Überwachungsgesetzes Investigatory Powers Act erlauben. The Register bewertet das Papier folgendermaßen (unsere Übersetzung):
Der Entwurf der technischen Leistungsmerkmale verpflichtet alle Kommunikationsunternehmen einschließlich Telefonunternehmen und Internet-Zugangs-Anbieter, innerhalb eines Werktages einen Echtzeitzugriff auf alle Kommunikationsinhalte einer benannten Person sowie deren komplette „sekundäre Daten“ zu ermöglichen.
Das schließt verschlüsselte Inhalte ein – das bedeutet, dass es britischen Organisationen und Unternehmen nicht erlaubt sein wird, eine echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Daten ihrer Benutzer einzuführen. Stattdessen werden diese gesetzlich verpflichtet werden, eine Hintertür zu ihren Systemen einzuführen, damit die Behörden jede Kommunikation lesen können.
Das auch als „Snoopers’ Charter“ bekannte Gesetz, auf dessen Grundlage die Handlungsanleitungen entstehen, gilt als extremstes jemals in einer Demokratie verabschiedetes Überwachungsgesetz.

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6 Kommentare zu „Leak: Wie Echtzeit-Überwachung und Backdoors in Großbritannien eingeführt werden sollen“
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Irgendwie gönnt man es ja diesen Brexiteers, wären da nicht diese anderen 50 Prozent.
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Fühlen Sie sich lieber nicht zu sicher. Man könnte als deutscher Minister die Echtzeitüberwachung der Briten als „richtungsweisend“ ansehen.
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Wäre denn aktuell so ein Gesetzt EU-konform?
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Bei uns arbeitet die .de AG doch auch schon am Internet-Ausweis. Immer schön privat, dann ists ja bloß Hausrecht! :)
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Konzerne-bauen-Datenplattform-gegen-Google-Co-3705594.html
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Was wird wohl die Firma Cannonical.com mit Ubuntu und deren Derivate so in Zukunft machen? Die sind ja wohl auch von „dem Problem“ betroffen, oder?
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Der größere K‑Fall ist Whatsapp, da hat man ja inzwischen e2e Verschlüsselung eingebaut, analog Signal.
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