Creative-Commons-Aktivist Bassel Khartabil von syrischem Regime getötet

Bassel Khartabil im Jahr 2010 CC-BY 2.0 Mohamed Nanabhay

Zwei Jahre lang war der Status von Bassel Khartabil unklar, jetzt gibt es traurige Gewissheit. Wie die Organisation Creative Commons gestern meldete, ist der Aktivist und Softwareentwickler vom syrischen Regime ermordet worden. 2012 hatte der militärische Geheimdienst des Assad-Regimes Khartabil wegen angeblicher Gefährdung des Staates inhaftiert. Im November 2015 mehrten sich Gerüchte, dass der Aktivist zum Tode verurteilt worden war.


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Khartabil setzte sich für ein freies Internet und Open-Source-Kultur ein, unter anderem bei Mozilla Firefox, Creative Commons und der Wikipedia.

Laut Amnesty International sind seit 2011 mindestens 17.723 Menschen in Syrien im Gefängnis umgekommen.

8 Kommentare
  1. Bitte folgende Länder in die Liste der „Regime“ mit aufnehmen:
    – USA
    – Saudi Arabien
    – Ägypten
    – Nordkorea
    – Malediven (demnächst)
    – Pakistan
    – Iran
    – Lybien
    – Türkei (demnächst)
    – Singapur
    – Japan
    – Sudan

    Bitte folgende Länder aus der Liste der „Regime“ streichen:
    – Mongolei (demnächst)
    – Russland

    https://todesstrafe-nachrichten.jimdo.com/

    1. Russland streichen? Noch einer, der Putin für einen reinen Demokraten hält? Wie viele Oppositionelle und Journalisten müssen denn in Russland noch ermordet werden? Bei der Türkei kann man das „demnächst“ getrost streichen. Dass es offiziell keine Todesstrafe gibt, sagt herzlichst wenig aus.

  2. Wieso kommt mir die Erklärung „Gefährdung für den Staat“ so bekannt vor. Ach ja, in Deutschland werden sogenannte Gefährder ja mit dieser Begründung wieder in Schutzhaft genommen. In Bayern sogar jetzt unendlich verlängerbar. War nicht München die Hauptstadt der Bewegung? Kam mir da gerade nur so in Erinnerung…

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