Bei irights hat Jacques Mattheij beschrieben, wie sich Werbetracker anfühlen würden, wenn sie sich uns außerhalb des Netzes an die Fersen heften würden. Sein Text liest sich nicht nur gut, sondern macht die werblichen Überwachungstechniken greifbarer als vielen lieb sein dürfte:
Wann immer ich einen Laden betrat, notierte er das in seinem kleinen schwarzen Buch. Er bezeichnete es immer wieder als mein Profil, wollte mir aber nicht zeigen, was drin stand. Also nahm ich an, dass es eigentlich sein und nicht mein Profil war. Jeder der von mir besuchten Läden wies mir natürlich jeweils einen weiteren Tracker zu, und es dauerte nicht lange, bis ich meine ganz persönliche Eskorte an unscheinbaren Typen mit kleinen schwarzen Notizbüchern im Schlepptau hatte.
In Mattheijs Text sind die jeweiligen Tracker und Techniken verlinkt, so dass die Leserinnen und Leser die Rückübersetzung in die Online-Welt gut nachvollziehen können.