US-Zollbehörden wollen bei der Einreise die Social Media Accounts der Reisenden erfassen. Laut Vorschlag im Federal Register soll hierzu ein zusätzliches freiwilliges Feld in die Einreiseunterlagen eingeführt werden.
Die Behörden versprechen sich von der Datenabfrage „eine Verbesserung des bestehenden Abfrageprozesses“ sowie mehr „Klarheit und Transparenz für das Heimatschutzministerium, um mögliche illegale Aktivitäten und Verbindungen zu erkennen“.
Der bisherige Einreiseprozess umfasst schon heute die Abgabe von Fingerabdrücken, persönliche Fragen und verschiedene Datenbankabfragen. Hinzu kommen die Daten aus der Fluggastdatenspeicherung. Fraglich ist bei der neuen Verschärfung auch, wie freiwillig so ein Feld zum Beispiel bei jungen Menschen ist. Wer nichts einträgt, kann schnell mit unangenehmen Nachfragen rechnen.
Der Vorschlag kann jetzt 60 Tage von der Öffentlichkeit kommentiert werden, bevor er formal beraten wird.
