Tom Hillenbrand hat mit „Drohnenland“ eine dystopische Überwachungswelt beschrieben. In einem Kommentar in der Zeit schreibt er, wie sich Realität und Fiktion immer schneller annähern:
Die EU ist zu einem Überwachungsstaat geworden, mit mächtigen Nachrichten- und Sicherheitsdiensten, deren Treiben keiner mehr kontrolliert. Werden irgendwo mutmaßliche Terroristen oder Dissidenten aufgespürt (die Grenze ist fließend), rücken Teams der EU-Spezialeinheit Taurus an und lassen die Verdächtigen verschwinden. Das Buch sollte einige Jahrzehnte in der Zukunft spielen. Seit einigen Monaten habe ich allerdings das Gefühl, die Wirklichkeit nähere sich meiner Fiktion schneller an, als ich es für möglich gehalten hätte.
