Grundrechte-Report 2016: „Alter­nativer Verfassungsschutzbericht“ wird vorgestellt

Im Rahmen einer Pressevorstellung wird am Mittwoch, den 15. Juni, um 11.15 Uhr in Karlsruhe der 20. Grundrechte-Report 2016 präsentiert. Der sogenannte „alter­native Verfassungsschutzbericht“ widmet sich traditionell der Erosion und der Missachtung der Grundrechte und dokumentiert jedes Jahr den Stand der Dinge.


netzpolitik.org - ermöglicht durch Dich.

Das Buch ist bereits vorbestellbar und verspricht mit Elke Steven, Johannes Feest, Timo Reinfrank, Till Müller-Heidelberg, Kathrin Mittel, Marei Pelzer, Peer Stolle, Judith Kopp, Rolf Gössner, Martin Heiming, Wilhelm Achelpöhler, Udo Kauß, Holger Niehaus und weiteren Autoren eine lesenswerte Lektüre zu werden.

Die Klammer um alle Beiträge ist immer die Frage: Wer schützt die Verfassung? Thematisch geht es in den insgesamt dreißig Beiträgen also um Grundrechtseinschränkungen und -gefährdungen, beispielsweise bei Überwachungsmaßnahmen, gerichtlicher und parlamentarischer Kontrolle der Geheimdienste, Datenschutz im Gesundheitsbereich oder internationalen Datentransfers. Ein weiterer Themenschwerpunkt sind die Flüchtlingsfragen.

Dieses Jahr wird der Grundrechte-Report von dem Schriftsteller und langjährigen Freiheitskämpfer Ilija Trojanow vorgestellt.

Der Grundrechte-Report wird herausgegeben von der Humanistischen Union vereinigt mit der Gustav-Heinemann-Initiative, dem Komitee für Grundrechte und Demokratie, dem Bundesarbeitskreis Kritischer Juragruppen, der Internationale Liga für Menschenrechte, der Neuen Richtervereinigung, dem Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein, der Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen sowie PRO ASYL.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
Ein Kommentar
  1. Kurze Frage:
    Wie erreicht man das Autorenkollektiv am besten?

    (Wenn man z.B. eigene $Dinge über die spezifisch hamburgisch-kölsche Form der Meinungsfreiheit mal zur Würdigung vorlegen möchte…)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.