Kultur

Die re:publica #rpTEN startet in Berlin

recordingHeute startet in Berlin die zehnte re:publica und unser ganzes Team ist vor Ort. Wer nicht dabei ist, kann zumindest die Bühnen 1 und 2 im Livestream verfolgen. Dort gibt es eine Menge Vorträge zu netzpolitischen Themen. Der Livestream findet sich auf re-publica.de und spiegel.de. Einen Audiostream gibt es bei voicerepublic.de. Die Talks von weitere Bühnen werden im Anschluß auf Video und Audio veröffentlicht.

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Wir haben eine Übersicht zu allen netzpolitisch-interessanten Vorträgen am ersten, zweiten und dritten Tag zusammengestellt.

Heute gibts um 12:15 meinen Talk auf Bühne 1 über „Fight for your digital rights“ zu sehen, wo ich einen Überblick über die vergangenen und kommenden netzpolitischen Debatten gebe. Und auch Anregungen mitbringe, wie man sich selbst einmischen kann. Um 18:30 Uhr diskutiert unser Thomas Lohninger mit Barbara van Schewick auf Bühne 2 über „#SaveTheInternet – a new hope for net neutrality in Europe.“

Wenn Ihr auf der re:publica seid, besucht uns an unserem Stand: Der findet sich zentral auf dem Weg zwischen Innenhof und Bühne 1. Dort haben wir auch kleine Geschenke für unsere Spenderinnen und Spender, sowie T-Shirts und Aufkleber. Und Briefmarken.

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9 Kommentare
  1. Kein IRC.

    Ist sicher ne interessante Konferenz. Aber auch ein Club der sich selbst feiert. Die Website ist leider sehr chaotisch, Videostream gibt es von Stage 1 aber nicht von den anderen Stages. IRC Kanal gibt es nicht. Finde ich seltsam. Scheint ein wenig man will hier Exklusivität und Incentive bewahren, sich in die Veranstaltung einzukaufen.

    1. Ich glaube, dass das eher fehlenden Ressourcen geschuldet ist. Sie haben ja bis kurz vorher auch noch Helfer gesucht.

      Der Livestream von Stage 1 selbst wird ja scheinbar von Spiegel Online betrieben. Dafür aber ziemlich professionell und ansehnlich, nicht so amateurhaft wie bei den CCC Events, deren Stream selbst auch gerne rumzickt. Ich meine Kameraschienen in Decke und vor der Bühne, mit mehreren Kameramännern, whut? :D

      Von Exklusivität kann man hier auch nicht sprechen, es konnte sich ja schließlich jeder Tickets kaufen, und vieles wird ja auch noch nachträglich hochgeladen ( https://re-publica.de/16/news/republica-im-live-stream ). Richtige, wissenschaftliche Konferenzen sind sogar noch teurer mit bescheidenen 2 Tage-Programmen. Aufzeichnungen? Dafür würde man da eher rausgeworfen werden…

      Abgesehen davon ist re:publica kein Verein oder Club wie der CCC , sondern nur das reine Event ansich.

      1. Verstehe nicht ganz, was ein IRC channel für Overhead erzeigen soll. Und wunderte mich daher, dass das doch so Technik-Affine Publikum der Re-Publika nicht selbst schon lang zu einem IRC Kanal begeben hat. Aber das läuft heute wohl alles über Twitter und andere Dienste der Privatwirtschaft.

      2. den spiegel stream kann ich nicht beurteilen, da ich nicht rausgefunden habe wie ich mir den ohne flash ansehen kann.

        aber wenn ich mir die republica seite so ansehe und dann höre wie du über die ccc events lästerst kann ich das nicht verstehen. ccc hat live von allen bühnen, relive und ist deutlich schnelle mit dem uploaden, irc live-übersetzung.
        republica wirkt dagegen wie ein drm-startup allein die website unübersichtlichkeit as a service

      3. Da bin ich möglicherweise zu jung dafür, in meiner Jugend war IRC gerade nicht mehr in Mode, deshalb kann ich auch nichts dazu sagen.

        Und ja, ohne Flash geht es nicht, um diese Kröte kommt man wohl nicht vorbei. Aber wie schon gesagt, wenn das alles Spiegel Online macht, können die Veranstalter froh sein, dass es überhaupt einen Stream gibt. Die Webseite find ich persönlich sehr übersichtlich und vorallem nicht überladen.

        .. aber aber aber, die CCC Page sieht voll billig nach 2002 aus, bei den Livestreams muss man (in Internetmanier: ich) hunderte verschiedene Formate durchklicken bis mal eins funktioniert… ;)
        Ne, mal im Ernst, ich wollte nicht über CCC lästern, denn ich würde vor allem auch nicht den C3 mit republica vergleichen. republica ist, zumindest so mein Eindruck, eher eine Diskussionsplatform für das digitale Zeitgeschehen, der Digitalisierung von Gesellschaft, der Politik, der Arbeitswelt etc. Während ich vom C3 eher sagen würde, dass es viel eher um die technischen Aspekte geht und es gerade hier viel stärker in die Tiefe geht. Und sie suchen nicht unbedingt nach Lösungen, sondern nehmen lieber alles auseinander in technischer Hinsicht. Und hier findet man auch mehr Puristen, die z.B. Ausschlag kriegen, wenn sie aus 100m ein Windows System riechen ;)
        Aber das soll keine Wertung sein, beides hat seine Berechtigung und ich finde auch beides höchst interessant. Nur die Kritik an re:publica kann ich nicht ganz nachvollziehen. Sicher, Livestream von allen Bühnen mit vernünftigem Player wär natürlich schön, aber ich bin mir sicher, wenn sie die Mittel hätten, würden sie es auch tun.

  2. Schönes Interview von Herrn beckedahl im TV zum Thema Hetzkommentare löschen. Sinngemäß: Webseiten sind nicht die Executive, um die Pressefreiheit zu gewährleisten und zu beachten.

    Bisher dachte ich, netzpolitik sei eher im Linken, mindestens aber im Mitte-Links Bereich angesiedelt. Das Interview zeigt, dass Herr Beckedahl Hetze und Beleidigungen tolerieren und damit fördern würde.

    Demokratie heißt, miteinander zu sprechen, Herr Beckedahl. Beleidigungen, Hetze und „Lügenpresse“-Rufe sowie gellende Pfeifkonzerten bei Auftritten von Politikern gehören nicht zur Demokratie und auch nicht zur Pressefreiheit und sollten daher verhindert/gelöscht werden, egal von wem. Solange nicht sachlich diskutiert sondern gehetzt und beleidigt wird, hat es mit sachlicher Diskussion und Pressefreiheit nicht das Geringste zu tun und schadet der Demokratie.

    Nun weiß ich, wes Geistes Kind Netzpolitik ist. Herr beckedahl ist Parteileiche bei den grünen,
    aber aktives Mitglied bei NPD + AfD = NfDAP?!

    Ich bin mit dieser Seite fertig. Ciao.

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