Öffentlichkeit

De Maizière will neue Killerspieldebatte? Nein, danke!

Der Täter des Amoklaufs in München spielte Counter Strike. Das brachte unter anderem Bundesinnenminister Thomas de Maizière dazu, wieder eine Debatte über sogenannte gewaltverherrlichende Spiele zu starten. Doch dass die zu nichts führt, hat bereits die Vergangenheit gezeigt – die Probleme liegen woanders.

C64-Spiel River Raid - 1984 indiziert, weil es bei Jugendlichen zu Aggression führen sollte. Bild via c64-wiki.de

Eine längst überwunden geglaubte Diskussion kehrt zurück: Die Killerspiel-Debatte. Zuletzt intensiv geführt nach den Schul-Amokläufen bis 2009, verstummten die Verbotsforderungen und der Streit geriet in Vergessenheit.

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Computerspiele als schneller Sündenbock bei Amokläufen

Nach dem Amoklauf in München am vergangenen Freitag brachte unter anderem Bundesinnenminister de Maizière gewaltverherrlichende Spiele wieder in die Diskussion:

Dann, und das zeigen ja auch viele Studien – und ich muss ihnen sagen, ich weiß darauf auch keine Lösung: Es ist nicht zu bezweifeln, so war es auch in diesem Fall, dass das unerträgliche Ausmaß von gewaltverherrlichenden Spielen im Internet auch eine schädliche Wirkung auf die Entwicklung gerade junger Menschen hat, das kann kein vernünftiger Menschen bestreiten. Und das ist auch etwas, was in dieser Gesellschaft mehr diskutiert werden sollte als bisher.

Hintergrund von de Maizières Äußerungen ist, dass der Täter viel Zeit mit dem Spielen von Ego Shootern wie Counter Strike verbracht habe. Auch Volker Kauder, der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, warb dafür, „diese Ego-Shooter-Spiele“ zu hinterfragen. Regina Görner, CDU-Bundesvorstandsmitglied, gab an, sich schon länger zu fragen, „was die Mechanik dieser Spiele in den Hirnen der Leute anrichtet.“

Auch Hermann Utz, der leitende Kriminaldirektor des Polizeipräsidiums München, ließ Computerspiele nicht unbehelligt und behauptete, der Täter habe sich „wie in einem Computerspiel bewegt“. Dass ein Bekannter diesem einen „komischen Gang“ mit merkwürdigem Aufsetzen des linken Beins attestierte, mag damit nicht hunderprozentig zusammenpassen.

Kausaler Zusammenhang zwischen Computerspielen und Gewalt nicht nachweisbar

Die vielen Studien, die de Maizière in seinem Statement erwähnt, sind nicht so eindeutig, wie er das darstellt. Zwar gibt es Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass Gewalt und Computerspiele zusammenhängen. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass sie eine Korrelation aufzeigen und keine Kausalität. Anders ausgedrückt: Es ist nicht belegbar, ob eine gesteigerte Aggressivität durch Computerspiele hervorgerufen wird oder durch eine Lebenssituation entsteht und dann zu einem vermehrten Konsum gewaltdarstellender Spiele führt. Das Familienministerium selbst kam 2010 zu dem Schluss, dass sich kein seriöser Ursachenzusammenhang herstellen lässt. Viel entscheidender sei das allgemeine, soziale Umfeld. So auch der Computerspiele-Forscher Maic Masuch in der Süddeutschen Zeitung zur Ursächlichkeit von Computerspielen und Gewaltausbrüchen:

Kein vernünftiger Wissenschaftler kann das mit einer solchen Sicherheit behaupten. Und wenn das kein Wissenschaftler kann, dann kann das auch kein Minister.

Jörg Fegert, Leiter der Klinik für ­Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Ulm, betonte in einem Interview mit der taz, dass grundlegend für einen Amokläufer „dessen spezifische Persönlichkeitsentwicklung“ sei. Die Kriminologieprofessorin Britta Dannenberg, die 75 Amokläufe in Deutschland untersuchte, kam zu dem Schluss, dass Spiele nicht ursächlich für Gewalt seien, sondern in manchen Fällen „bereits Tatgeneigte versuchen sich so in ihre Fantasie zu versetzen“.

Es gibt andere Probleme: Soziale Ausgrenzung, Mobbing und mangelhafte psychologische Versorgung

Dass de Maizière die Computerspieldebatte voreilig angefacht hat, demonstrierten die nachfolgenden Relativierungen. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums konnte leider auf Nachfrage in der Regierungspressekonferenz am heutigen Montag keine Beispiele für einen unverantwortungsvollen Umgang mit Computerspielen nennen. Die Diskussion, die de Maizière angekündigt habe, sei etwas, „das in die Zukunft gerichtet ist“. Der Innenminister ruderte auch selbst wieder einige Meter zurück und distanzierte sich von einer Verbotsforderung der betreffenden Computerspiele:

Natürlich wird nicht gleich jeder, der solche Spiele spielt, zum Gewalttäter, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass solche gewaltverherrlichenden Spiele positiv für die Entwicklung vor allem von jungen Menschen sind. Ein Verbot ist in unserem freiheitlichen Rechtsstaat nicht der richtige Weg und wäre auch schwer umzusetzen. Aber wir müssen uns intensiv darüber Gedanken machen, wie wir zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit solchen Medien kommen, damit Kinder und Jugendliche nicht ungeschützt Gewalterfahrungen ausgesetzt sind, deren längerfristige Folgen wir nicht sicher abschätzen können.

Doch er hat durch seine Äußerungen die Diskussion wieder angeschoben und damit von vielen anderen Faktoren abgelenkt. Das widerspricht der „Besonnenheit“, die er in den letzten Tagen so gern angemahnt hat. Statt den einfachen Weg zu gehen und Computerspielen wie dem Darknet eine (Teil-)schuld in die Schuhe zu schieben, braucht es eine größere Diskussion: Zum Beispiel über die psychotherapeutische und psychiatrische Versorgungslage und über den Umgang mit Mobbing und sozialer Isolierung. Auch und gerade weil es für diese Probleme keine einfachen Lösungen gibt.

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43 Kommentare
  1. Hat De Maizière seinen Kollegen Gröhe schon aufgefordert, frühkindliche Doktorspiele zu fördern, als ein sicheres Rezept gegen den Ärztemangel?

  2. Ja, die ewige Debatte nervt. Es stellt sich heraus, dass das mit den Killerspielen ein objektive Irrtum ist und dennoch taucht bald ein Politiker auf, der das ignoriert und wieder von vorn anfängt – wie ein kleines Kind oder ein schlecht erzogener Hund. (Wollen Sie das sein, Herr TdM?)

    Interessant ist es dennoch. Hinter jedem großen Angriff auf die Demokratie vermutete ich eine Lobby – doch welche ist es hier? Hätte eher vermutet, dass die mittlerweile millionenschwere Lobby der Spieleindustrie in Europa da kontert, oder hab ich was übersehen?

    1. „Interessant ist es dennoch. Hinter jedem großen Angriff auf die Demokratie vermutete ich eine Lobby – doch welche ist es hier?“

      Muss nicht nur eine Lobby sein, frei nach dem Motto: „Wenn das Nutzvieh weniger Geld für Spiele ausgibt, dann bekomme ich insgesamt auch mehr von dem Geld“.

  3. Ich bin der Meinung, das man die Mobber bzw. deren Eltern mit in die strafrechtliche Verantwortung mit einbeziehen sollte … und das schon vor einem möglichen Amoklauf, der dann mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht stattfindet, da der/die Mobber das Mobben evtl. unterlassen!
    Den Mobbern auch mal die Grenzen Aufzeigen, könnte evtl. Sinn machen, nicht?

    1. Interessant. Mobber dann in den Knast oder Arbeitsstunden? Oder andres rum: Lehrer verteilt Gummibärchen an alle die in der Stunde NICHT gemobbt haben. Und falls einer gemobbt wurde bekommt der eine extra große Packung.
      Sorry will das nicht ins Lächerliche ziehen denn ich fände diese Herangehensweise unterstützenswert. Wobei ich eher präventiv vorgehen würde. Sprich: Aufklärung bei den Jugendlichen. Unterrichtsstunden mit Experten, ehemaligen Mobbingopfern und Mobbingtätern. Theater AG in denen jeder mal der gemobbte sein darf ähm muss :)
      Dann wäre natürlich noch das soziale Umfeld, die Eltern, die gesamte Situation „zu Hause“. Da wirds dann richtig schwer aber dort müsste mehr Geld und Unterstützung hinfliessen.

      you may say I’m a dreamer……..

      1. oh und mir sind auch schon öfter in Klassen „echt coole Jungs“ aufgefallen die „Respektspersonen“ waren. Die durchaus gefallen daran finden Verantwortung zu übernehmen und in ihrem Umkreis für eine gewiise Ordnung sorgen. Sprücheklopper? Ja schon. Kriminell? Naja nix wirklich ernstes oder früher vielleicht. Aber an den Anderen „dran“ und in gewisser Weise ein Bewusstsein dafür was wirklich Scheisse ist und damit auch Einfluss haben. Positiven. Sowas sollte man Fördern/Unterstützen. Streetworker von morgen.

  4. Was man im Zusammenhang mit Computerspielen dringend anschieben sollte, ist das „Mediensucht“ also die Sucht nach z.B. Computerspielen endlich offiziell als Krankheit anerkannt wird. Das würde die Behandlung und die Suche nach Hilfe für Betroffene deutlich vereinfachen.
    So dauert es bisweilen sehr lange, bis eine passende Einrichtung gefunden ist.
    Aber das ist natürlich aufwendiger als Spiele zu verbieten.

    1. @Nerd im Netz
      Dies ist eine Diskution die wir ganz dringend nicht brauchen. Ich denke, das der Versuch alles mögliche als Krankheit anzuerkennen ist einfach nur der bequemste weg. Es ist leicht zu sagen, der ist halt Medien- bzw. Computerspiele süchtig. Ich finde dies ist lediglich ein Sympton und nicht die Krankheit und wenn man ein Sympton zur Krankheit macht, dann macht man es sich nur leicht und braucht nicht nach der eigentlichen Ursache (Krankheit) suchen.

      Ich kenne ein paar die (Computerspiele) süchtig waren. Dabei war es nur eine Art Rückzug, weil es bei denen im echten Leben halt mies lief. Als es bei denen dann wieder besser lief war die (Computerspiele) Sucht von heute auf morgen weg.

      1. natürlich liegt wie bei den meisten verhaltens süchten eine andere Ursache dahinter. auch ein Mensch, der nach Glücksspielen süchtig ist, hat noch andere seelische Probleme. Probleme denen er sich oft vor der Behandlung nicht direkt bewusst ist. Aber durch die Anerkennung seiner Sucht als Krankheit, hat er es bedeutend einfacher Hilfe zu erhalten und zu finden. Und das ist mein Problem, wo ich aus persönlicher Erfahrung sagen kann, da besteht Nachholbedarf.

          1. Da geht es um Gewinnsucht.
            Es heist ja richtig auch „Glücksspielsucht“, und eher abgekürzt „Spielsucht“.
            Wobei auch da noch der Faktor Geld fehlt.
            Würden die Menschen den ganzen Tag am Automaten etc. sitzen, wenn es nicht um Geld ginge?
            Wohl nicht. Dann gibt es interessantere echte Computerspiele, auch mit Anspruch.
            Und dann gibt es auch keinen Unterschied mehr zwischen jemand der den ganzen Tag Halma, Schach etc. spielt, und jemand der eben Computerpsiele spielt. Oder Schach am PC gegen den Computer.
            Der Faktor der es zum Problem macht ist beim Glücksspiel das Geld, und beim „Computerspiel“ das „vernachlässigen“ von „anderem“.
            Speziell Bildung, Schule etc. bei Jugendlichen.
            Wenn ein Erwachsener nach bestandener Schulke und Ausbildung seine ganze Freizeit Computer spielt, ohne dass das Einfluss auf die Arbeit hat (also auch mindestens 7h schläft), wo ist das Problem?
            Vor xxx Jahren, sah man Bücher Lesen als Problem an, wie heute „zuviel“ Computerspiele. Man glaubte die Hausfrauen etc. die zuviel lesen würden die Realität verlieren.
            „Don Chichotte“ thematisiert so einen Typen der sich „verrückt gelesen“ hat.
            Ein „Bücher-Junkie“.
            Und wenn heute ein Kind den ganzen Tag liest, findet man das eher gut.
            Die Schule, Lehrer finden es eher gut als schlecht.

            Wenn ein Kind viel Kart fährt, betrachtet man das evtl. auch als „Sucht“, als Zeitverschwendung… Kann natürlich auch zu 50Mio Jahresgehalt führen…
            Aber auch bei exczessiven Computerspielen kann es zu Preisgeldern von 1Mio (erster internationaler Wettkampf hatte wohl um 50.00, der Zweite schon eine Mio), oder Jahreseinkommen von 80.000 für die gute „Masse“, oder einer Viertel Mio für die Popstars kommen. Bei Letzteren können es mit den Werbeeinnahmen, Franchising etc. auch Millionen werden.
            Und wie beim Leistungssport kann es bis Ende 20 vorbei sein.
            Täglich 5h oder mehr Computerspielen ist also nicht schlechter als die gleiche Zeit Handball etc.. Unbd wenn man es wirklich aus finanzieller Sicht betrachtet, ist Computerspielen wohl lukrativer als Handball.
            Ja, nicht mal als Weltmeister im Handball verdient man so gut.
            Ein Computerspielprofi könnte sich locker nach wenigen Jugendjahren zur Ruhe setzen…
            Kann dann immer noch Studieren, ja auch Schule nachholen, und sich nebenbei oder vorher die besten „Nachhilfelehrer“ kommen lassen.
            Auch wenn es nicht für das (über)leben wichtig wäre.

            Und wieso wäre jemand der für etwas privates, dass evtl. nicht mal Geld abwerfen muss 8, 10, 12, 14h am Tag programmiert bzw. codet „süchtig“, aber nicht der Politiker, der die gleiche Zeit arbeitet?
            Evtl. codet der gerade eine Deutschsprachige Webseite zur Bewertung von Polizisten, oder für Richter und Staatsanwälte.
            Ohne Gewinnerzielungsabsicht. Wegen der drohende Repression durch den Staat bei nichtanonymem Betrieb, bleibt ja nur anonymer Betrieb.
            Und da verdient man auch weniger Leicht Geld mit Werbunbg etc..

            Muss es Geld bringen, damit es „OK“ ist?
            Warum ist ein Foto/Video-Journalist der für Geld Unfälle fotografiert höher angesehen bzw. weniger gering geschätzt, als der Bürger der es für seine Facebookseite oder Blog etc. macht (ohne zu behindern!)? Ja, auch wenn der das Material verkauft, steht der Bürgerzumindest nicht moralisch schlechter da, als der F/V-Journalist der das Beruflich macht!.

    1. Unsere Regierung muss endlich was gegen die fatalen Auswirkungen von Dihydrogenmonoxid unternehmen. Alle (!) bekannten Attentäter waren von diesem Zeug abhängig!1!

  5. Diese Killerspieldebatte ist einfach nur müßig.
    Kein Egoshooter bringt irgend jemanden dazu, Amok zu laufen.

    Dass es bei psychisch gestörten Menschen möglicherweise ein Mitfaktor ist, kann man nicht ausschließen jedoch ist es wenn dann nur ein Faktor unter vielen.

    Vielleicht sollte man eher darüber nachdenken, Psychisch labilen Menschen bessere Therapien anzubieten anstatt mit purem Aktionismus „Hauptsache ich fordere irgendwas“ zu reagieren.

  6. nein, leider nicht. Die Spielsucht ist die angesprochene Glücksspielsucht. welche sich von der Computerspielsucht in wesentlichen Punkten unterscheidet.

  7. Naja, wenn ich mit einem Menschen in der Therapie eine halbe Stunde lange pro Woche Imaginationsübungen mache, in denen sich der Klient z.B. an einen für ihn sicheren Ort träumen soll, und dann die restliche Woche … ein völlig anderes Programm zu Hause abläuft… macht es Sinn, das ernsthafte Interesse an der Mitarbeit in der Therapie schon dadurch zu intensivieren, das die Wartezeit mindestens sechs Monate beträgt. Das erhöht auch die eigene Überlebenschance, oder zumindest die Erfolgsquote und damit die eigene Lebensqualität. Immerhin sind es für den Therapeuten nicht nur eine Stunde die Woche, sondern mindestens 20 Stunden mit mindestens 20 sehr unterschiedlichen Menschen. Und einfach auf die Couch legen lassen ist leider total out!

    1. Und was soll diese „Träumerei“ bringen?!?
      Die Frage ist doch, welche „Ursache“ haben die Depressionen etc..
      AUch wenn es vielen nicht gefällt, in sehr vielen Fällen sind es wohl die Lebensumstände, ein miesen Leben.
      Der eine hat keine Probleme mit seinem Leben als z.B. Ladenschwengel, weil er als „Tier“ für die Befriedigung niederer Bedürfnisse in der Freizeit, Kopulationspartnersuche, das Zeugen und aufziehen eigener Kinder (nein, das ist nicht „logisch“, ganz im Gegenteil…), „Fußball“ (schauen) etc. hat.
      „Schlichte“ Menschen eben.
      Der Andere ist wegen der Ausbildung und Festanstellung im Supermarkt deprimiert, wäre sogar Arbeitslos mit €650/Monat glücklicher als mit solcher Arbeit und Netto €1250.

      Dann wäre die Nutzung von Computerspielen, speziell Virtual-Reality (Oculus Rift, HTC Vive…) ja noch besser als diese „Träumerei“.
      Genau so wie bei den eingesperrten Lebensmüden (es gibt ein Recht auf Suizid!, auch bei körperlich Gesunden!), scheint es nur darum zu gehen, dass die Un/Niedrig-qualifizierte Arbeitsdrohne sich gefälligst wieder bei den Arbeitern einreiht.

      Nachgewiesen sind Intelligente Menschen glücklicher.
      Dies ist wohl schon damit zu erklären, dass sie eher gute ABschlüsse machen, und so einen Beruf ergreifen, den SIe wirklich machen WOLLEN.
      Üblicherweise wohl studieren. Denn auch wenn es Hart klingt, es gibt praktisch keinen Lehrberuf, denn irgendjemand machen würde, der aufgrund Bestnoten die Wahl hätte zu studieren.
      Auch der Meister steht da nicht auf dem Niveau wie derjenige der seinen traumberuf studiert hat.
      Denn irgendwann wird JEDER Lehrberuf zur rein repetetiven Arbeit.
      „Jeder Tag ist anders“, das sind eher die Floskeln einfacherer „schlichter“ Menschen die sich ihre Drohnenarbeit schönreden wollen.
      Z.B. in der Systemgastronomie eine Stufe über den Pommesrüttlern.
      Trauriges Dasein, aber nur weil sie eine Stufe ü+ber den Pommesrüttlern stehen, auch mal Lerhstunden, Seminare etc. planen ist da schoin „jeder Tag anders“.
      Dennoch würde wohl keiner der Ladenschwengel, ja nichtmal der Filialleiter die Arbeit weiter machen, wenn er/sie zu 50Mio käme.
      Denn in der Situation gibt es kein „Sicherheitsdenken“, Gedanken über das zukünftige Leben, Rente etc.. Da bleibt nur noch der nackte ehrliche Gedanke, ob man die Arbeit noch aus einem anderen Grund als dem Geld macht.
      Da gibt der einen Baumarkt etc. leitende Typ eher auf, als der Uni-Physiker der evtl. weniger verdient, dem die Arbeit aber Spaß macht. Ja, auch als Leiter eines Internationalen Flughafens…

      Sogar Piloten wollen ja möglichst früh in Rente gehen.

  8. Was netzpolitik.org schreibt ist eh nur desinformierender Blödsinn. Eine Zensur innerhalb von Sekunden. Als Kurt Schildmann die Weltsprache übersetzte bewieß er, das sagte auch Kurt Schildmann, das die Weltgeschichte gefälscht wurde.
    human-resonance.org/paleo-sanskrit.html

    1. Böse Kritiker behaupten ja auch, das von Zahlreichen Ereignissen (fanden statt, aber nicht zum festgehaltenen Zeitpunkt) quasi Zeitstempeltechnisch zwischen dem 12. und 17. Jahrhundert, mit anderen Daten ( von Datum), als den echten versehen wurden … und die Geschichtsschreiber haben diese Diskrepanzen im Laufe der Zeit „Homogenisiert“ bzw. in eine fiktive datumstechnisch passende Kausalkette verpackt, da Ereignisse z.B. nicht hätten Gleichzeitig stattfinden können, wie die Hofschreiber es niederschrieben, durch die Aneinanderreihung wurde, papiertechnisch, quasi eine „Zeitdehnung“ generiert … so das wir quasi nicht im 21. Jahrhundert Leben, sondern eher im 20. bzw. 19. Jahrhundert gar …
      … erst im 18. Jahrhundert war die Kommunikation soweit entwickelt, das Fehler in den Zeitabläufen auffielen …

      1. Nachdem mein Text gelöscht wurde möchte ich das Manuskript von Kurt Schildmann jeden ans Herz legen es runterzuladen und zulesen. Immerhin kann man damit auch Indus, Sanskrit, Maya und viele andere Schriften übersetzten die verwandt sind und wenn man spass dran hat. Das muss man gelesen haben. Das gibt es nur noch hier öffentlich http://www.human-resonance.org/Schildmann_Decipherment.pdf Kurt Schildmanns Buch mit dem Titel „Als das Raumschiff Athena die Erde kippte“ ist nirgendwo erhältlich wenn dann höchstens für einige hundert Euro. Kurt Schildmann übersetzte die Weltsprache 1997. Auch bei youtube.com keinerlei Hinweise überhaupt zu dem Thema. Einer Deutscher Rainer Hasenpflug aus dem Team hat ebenfalls ein Buch geschrieben gibt es aber nur auf englisch Rainer Hasenpflug. Interessant finde ich auch das ich auf divshare.com nicht zugreifen kann mittels vpn vielleicht habe ich aber keine Lust. Vielleicht hat jemand eine Lösung für mich?, Dort könnte man wissenschaftliche freie Texte runter laden u.A. auch Manusskripte zu diesem Thema.

  9. Hier wird seitens der Politik versucht, auf komplizierte Zusammenhänge und Fragen einfache Antworten zu finden. Das mag bei einem Großteil der Bevölkerung auf Zustimmung stoßen, löst aber keines der angesprochenen Probleme der Betroffenen. Aber es findet wieder Aufmerksamkeit in den Medien, es wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Es ist eine Zombie-Diskussion, ein Wiedergänger, der wie üblich einen bestimmten Personenkreis diskreditiert. Ich erinnere mich an einen bestimmten bayrischen Innenminister, der das Spielen von Ego-Shootern mit der realen Vergewaltigung in Verbindung bringen wollte, um es strafrechtlich gleich zu behandeln.

    1. Bestimmten, oder die Hassperson schlechthin, Joachim Herrmann?
      OK, man hat sich an Hitler „gewöhnt“, und es ist zig Jahre her, aber ob dass alleine erklärt, dass mich sein Auftreten, sein gesicht, seine Art zu reden so viel mehr anekelt als Hitler (der mir im Grunde emotional egal ist)…
      Bei dem fällt mir keine Beleidigung ein, wo Ich nicht sagen würde „geht es nicht noch fieser?“.
      Wenn der mal unnatürlich stirbt, dann werde Ich im Internet wo es geht Jubel verkünden.
      Evtl. anonym, denn in einem Regime wie dem BRD (ja, „dem“) gibt es StG 140 (mit reinem Jubel billige Ich ja nicht den Mord, sondern freue mich maximal über den Tod), und wenn es natürlich war noch StGB 189…

  10. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass die Mitarbeiter im Ministerium ihre Chefs so schlecht briefen, dass die so einen Unsinn erzählen. Also unterstelle ich politische Motive, wenn die Herren Minister „das Netz“ oder „die Killerspiele“ oder „Terror im Netz“ oder „Kinderpornographie“ als so bedrohlich darstellen, dass sie das ganze Netz wahlweise abschalten, sperren, reglementieren oder zumindest lückenlos übrwachen wollen. Erstens läßt sich damit vermutlich am (bayrischen) Stammtisch gut punkten, weil die alten Säcke, die hierzulande in der Politik das Sagen haben, das Netz nicht kennen und nicht verstehen (wollen) – ist ja bekanntlich alles Neuland – Angst vor dem Unbekannten haben. Und mit Angst läßt sich schon immer gut Politik machen. Zweitens begründet es den Ausbau des Überwachungsstaates sehr kommod – „wir haben die Täter vorher nicht erkannt, also brauchen wir mehr Verbote und mehr Überwachung“. Da ist die absurde Killerspiel-Scheindiskussion nur ein Mittel zum Zweck. Counterstrike wurde laut Wikipedia an die 30 Millionen mal verkauft, wieviele illegale Kopien existieren, ahne ich nicht mal – wenn es da einen kausalen Zusammenhang geben würde, müsste die Zahl der Amokläufe seit 2000 deutlich angestiegen sein. In Deutschland hat man in einer Handvoll Fälle festgestellt, dass der Amokläufer ein Killerspiel (es wird ja meist nicht gesagt, welches) spielte. Daraus einen Kausalzusammenhang ableiten zu wollen, ist absurd, dafür brauche ich keine groß angelegten Studien.

    1. Ja ich frage mich auch bei solchen Meldungen was da wohl schief läuft. Allein sich immer und immer wieder für so einen Schmarn vor die Mikrofone zu stellen. Wenn ich da Minister wäre und sowas von mir verlangt würde…..ich könnte mich nicht ständig zum Affen machen. Ist natülich nur aus meiner jetzigen Perspektive so. Vielleicht glaubt er das ja auch wirklich selbst.
      Manchmal wünschte ich mir eine Verpflichtung für hochrangige Politiker sich in regelmässigen Abständen einem unabhängigen psychologischen Dienst zu offenbaren. Wäre sicher interessant. Aber beim wünschen und hier schreiben merk ich ja selbst das sowas auch totaler Quatsch ist und so eine Zwangsmassnahme sich eigentlich ziemlich eklig anhört.
      Also doch eher einfach reden lassen. So nach dem Motto : „Ich nehm ihn nur auf Tape auf. Er disst sich von alleine“

      hm….man könnte ja mal versuchen einen Spielehersteller nach einem Amok auf Schadensersatz / Schmerzensgeld zu verklagen. zB in den USA.

      1. Politiker brauchen keinen unabhängigen psychologischen Dienst. Die müssen sich Tag für Tag der Kritik der Öffentlichkeit stellen. Wenn das kein Spiesrutenlauf ist!

        Sowas würden Psychologen nur von Menschen mit sozialer Phobie verlangen. Da gibt es nette Gruppenübungen, bei denen es darum geht, durch eine Reihe von Menschen zu gehen, die einem erst sehr nette und dann sehr unfreundliche Dinge zurufen. Das Ganze ist natürlich auch nur steigerungsfähig, bis hin zur Aufgabe, mit einer kleinen Spielzeugente an der Leine durch die Stadt zu spazieren. Das zumindest war mal irgendwann echt gewagt. Heutzutage fällt es vermutlich keinem mehr auf.

        Doch ein Student mit schwerer Prüfungsangst hat – so wurde mir glaubhaft versichert – tatsächlich seine Abschlußprüfung geschafft, nachdem er einem Tag lang in voller Taucherausrüstung (Schwimmbrille, Schnorchel, Flossen) auf dem Brunnen vor dem Münchner Rathaus sitzen mußte. Vermutlich hat ihn die Vorstellung beruhigt, im worst case immer noch als Straßenkünstler sein Geld verdienen zu können.

    2. Wie das wohl am „bayerischen Stammtisch“ ankäme, würde man statt den „Killerspielen“ die realen Waffen, den privaten Waffenbesitz, Schützenvereine als Ziel wählen…
      Denn ohne die, wäre es ja nicht passiert…

      Abgesehen von den wenigen „Kreativen“, die sich z.B. einen Flammenwerfer bauen, und damit eine Kölner Schule stürmen…

  11. Wenn man wissen will wie der Mensch aufgebaut ist muss man das limbische System kennen. Der Mensch nimmt zuerst Bilder aller Sinne auf die Erfahrungen sollten ideal real und unabhängig sein. Nur dann ist der Mensch ein unabhängiger Mensch also kein Roboter. Beispiel Schatten eines Raubtiers(BIld) der Mensch wird gefressen(Erfahrung). Die überlebenden Menschen haben nun zu dem Bild das sie immer zuerst aufnehmen die Erfahrung wenn ein Schatten kommt ist das ein Raubtier also ducken. Menschen nehmen nur Bilder ohne Inhalt auf. Wenn die Erfahrungen mittels Religion, Schule, Studium, Eltern die schon nicht unabhängig usw waren zu den Bildern nachgeliefert werden haben die betroffenen Menschen eine programmierte identität. Dasselbe gilt für Spiele wenn der betroffene Mensch kein Vergleichserfahrung hat vielleicht äghnlich lebt wie Kaspar Hauser. Hätte auch den Effekt wenn er Filme gucken würde wie Horrorstreifen, Killerfilme, Kriegsfilme also typische US-Filme. DEr gleiche Effekt aber auch wenn er auf einer Eliteschule war. Solche Menschen glauben immer sie seien Elite weil das limbische System das Überlebenssytem darstellt. Das bedeutet es gibt keinen Unterschied zwischen Killerspiel, Killerfilme, Schule, Eliteuni, Altlantikbrücke, Parteizugehörigkeit. Es sind durchweg Roboter wenn keine unabhängigen ERfahrungen dazu kommen zu den aufgenommenen Bildern.

  12. Wenn die Erde durch Krieg zerstört würde und ohne Leben wäre würden überlebende Menschen real zu Zombies weil der Mensch konnte sich nur durch das Vorhandensein und der Bewegung der Natur entwickeln Vögel, Tiere, Fische, Wasser, Luft, Feuer, WInd, Pflanzen usw. und durch die Sinne und Existenzbedürfnisse wie Hunger, Sex usw. Wenn 5 unprogrammierte Menschen in einer Umgebung ohne Leben wären würden sie vielleicht nichtmal Laufen lernen und durch den Hunger sich gegenseitig anfressen weil keine Bilder und Erfahrungen da wären außer die 5 Menschen. Also so Spiele wie Fallout sind Blödsinn oder Endzeitfilme.

  13. Man sollte mal untersuchen, welche Bücher die Herren und Damen lesen, die in der Politik und in Firmen Projekte gegen die Wand fahren. Da müsste man dann auch mal diskutieren, ob diese nicht auf den Index gehören. Auch dort gilt: Es führen nicht alle Personen, die das Buch gelesen haben, alle Projekte gegen die Wand, aber man müsste doch kritisch hinterfragen, ob der Rest nicht auch ohne diese Bücher ihren Job erledigen können.
    :Ironie off:

  14. CS-GO ist ab 16 Jahren freigegeben.
    Jeder Junge, der eine Maus halten kann,
    hat dieses Spiel schon einmal gespielt.
    Mädels spielen auch, aber viel seltener (ca. 5-10%) Counter Strike.
    Spiele können ein Symptom sein, aber niemals der Auslöser.
    … aber die Diskussion zum X-ten male zu früheren
    ist infantil und wenig hilfreich.
    Fundamentalisten wird man eh‘ nicht überzeugen können.
    Politiker sind oft immun gegenüber guten Argumenten oder Fakten.
    Sie treibt die Sucht nach Macht und die Wiederwahl.
    Kausale Zusammenhänge und echte Lösungen
    können da nur stören.

    1. Was daran besser sein soll, wenn sich Menschen ganz real mit ihren Fäusten die Gesichter zu Brei schlagen mit dem Ziel, als Sieger aus dem Ring zu gehen? Auch gut, der Staat (Innenminister) bezahlt den Traumatisierten Karatekurse, in denen sie ganz real lernen, wie man Menschen die Nasen und Kehlköpfe einschlägt, damit sie sich dabei abreagieren …

  15. Wenn angebliche killerspiele verboten werden sollte auch das nachrichtenprogramm indiziert werden. Dort dürfen dann auch keine gewaltszenen gezeigt werden und kein Krieg und keine vertreibung. Sanfte grüße an demolition man.

  16. Der Täter hat sich wie im Computerspiel bewegt ?
    Das erklärt auch warum die Polizei ihn nicht stoppen konnte – bunnyhopping und rocketjumps, damit sind die Beamten überfordert.

    Bevor man Killerspiele verbietet sollte man erstmal Negermusik und Schundhefte verbieten. Schon vor 60 Jahren haben Experten und besorgte Bürger vor dem Jugendgefährdenden Einfluß dieser Medien gewarnt.
    Damals hat die Politik nichts getan um diese Kinder zu schützen, und heute laufen ihre Enkel Amok. Sieht denn keiner diesen Zusammenhang ?
    Falls das Verbot von Negermusik wieder erwarten denoch keine Amokläufe verhindern kann, verbieten wird eben etwas anderes… z.B. Pornos.

    1. Ich schlage außerdem vor, weil ja Sexualität so furchtbar ist, das es Verboten ist den Sexualpartner betrachten zu dü‘ zu müssen!
      Auch sollten Handschuhe, der Hygiene wegen, getragen werden!
      Hmmmm … Augenbinde oder Papiertüte … sollten genügen!
      Nein, keine Kunststofftüten!
      Wegen der Erstickungsgefahr!

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