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3sat-Doku: Alpen als Herberge internationaler Daten

Ein Bunker wird Datenlager. Während die NSA durch rigide Maßnahmen den verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten in den USA immer mehr zu einem Problem werden lässt, etabliert sich die Schweiz als Zufluchtsort. Nicht nur Unternehmer wie der PGP-Erfinder Phil Zimmermann finden ihren Weg in die Schweiz, sondern auch immer mehr Daten. 3sat nano berichtet über das…

  • Daniel Lücking

Ein Bunker wird Datenlager. Während die NSA durch rigide Maßnahmen den verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten in den USA immer mehr zu einem Problem werden lässt, etabliert sich die Schweiz als Zufluchtsort. Nicht nur Unternehmer wie der PGP-Erfinder Phil Zimmermann finden ihren Weg in die Schweiz, sondern auch immer mehr Daten.

3sat nano berichtet über das Datengeschäft in den Schweizer Alpen:

Der Erfolg der Schweiz liegt besonders an ihren sehr strengen Datenschutzgesetzten. Diese gewährleisten richterlichen Schutz: Es bedarf bei Verdacht auf eine strafbare Handlung einer richterliche Bewilligung, um Datenzugriff zu erhalten. Und da für Daten das Recht des Landes gilt in dem sich ihr Server befindet, wird die Gesetzgebung der Schweiz zum Standortvorteil.

Über die Autor:innen

  • Daniel Lücking

    Daniel hat Onlinejournalismus studiert und setzt derzeit den Master Kulturjournalismus drauf. Davor war er zu lange bei der Bundeswehr. Seit 2014 begleitet er den NSA-Untersuchungsausschuss (@danielluecking) und befasst sich mit Datenschutzthemen sowie Sicherheits- und Verteidigungspolitik. PGP FP: 9FFC ECDC 33E1 7DBE 3CF0 CC51 6303 097D 5024 01F7 eMail: daniel.luecking@netzpolitik.org


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4 Kommentare zu „3sat-Doku: Alpen als Herberge internationaler Daten“


  1. SWieder

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    Gut zu wissen – ich möchte aber anmerken das dies eine rein politische Regelung ist – genau wie das Steuergeheimnis, das dann politisch (also gesetzlich) in der ursprünglichen Form gekippt wurde nachdem der Druck von außen zu hoch war. Welche Regierung wird als erstes Druck ausüben um Zugriff auf für die Anwendung irgendwelcher Gefahren „wichtige“ Daten zu haben?


    1. SWieder

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      „Ab„wendung soll es natürlich heissen :)


  2. Folgendes sollte einem jedoch bewusst sein:

    1. Schweizer ISP müssen Metadaten sechs Monate auf Vorrat speichern. Inwiefern Hoster oder Transit Provider diese Regelung umsetzen müssen, ist mir nicht bekannt.

    2. Momentan möchte die CH-Regierung zwei neue Gesetze lancieren/erneuern. Diese wären das BÜPF und das NDG. Beim neuen Nachrichtendienst gesetzt darf der CH-Nachrichtendienst ohne richterlichen beschluss den Traffic überwachen, der die landesgrenze passier. – Zumindest so habe ich das verstanden.

    Die Standortvorteile sind nur war wert wenn BÜPF und NDG verhindert werden können. (Referendum für Büpf startet ende Monat, das von NDG ist bereits zu stande gekommen… Abstimmung folgt)


  3. Ihr seid die reinsten WortZauberer. Ich habe kein Wort verstanden.
    Was muss ich als ENDKUNDE tun, damit ich nachher keine Probleme habe?
    Mir reicht schon das Jugendamt, das Amtsgericht, das Oberlandesgericht und das Bundesverfassungsgericht.
    Könnte vielleicht mal jemand zur Abwechslung darauf achten, was die Juristen in Deutschland anstellen?
    Lieben Gruß SUSI

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