Das US-amerikanische Pew Research Center hat untersucht, wie sich amerikanische Bürger mit den Erkenntnissen aus den Snowdenenthüllungen arrangiert und welche Konsequenzen sie für ihr Internetnutzungsverhalten gezogen haben.
Kernergebnisse waren:
- 34% haben _irgendetwas_ getan, um ihre Daten besser vor dem Zugriff durch die Regierung zu schützen.
- 25% haben ihr Verhalten „grundlegend“ geändert.
- Diejenigen, die besser über die Enthüllungen informiert sind, haben ihr Verhalten häufiger verändert.
- Die meisten ergriffenen Maßnahmen sind vergleichsweise einfach (z.B. Passwortwechsel), Maßnahmen wie Mailverschlüsselung sind vergleichsweise rar.
- 31% wissen nicht einmal von der Existenz von Programmen für Mailverschlüsselung.
- 54% glauben, es sei schwierig, sich vor Überwachung zu schützen.
Ein weiterer Teil der Studie beschäftigte sich damit, wie die Überwachung durch Geheimdienste von der Bevölkerung gesehen wird. Ähnliches wurde bereits im Juli 2014 für den internationalen Vergleich erhoben. Dabei hat sich die Akzeptanz für die Überwachung von mutmaßlichen „Terroristen“ noch erhöht. Von 73% auf 82% in der amerikanischen Bevölkerung. Außerdem würden 65% der Überwachung derjenigen zustimmen, die Begriffe wie „Explosives“ oder „Automatische Waffen“ in ihren Suchanfragen verwenden.