Samstag, 5. September: Demo „BND an die Kette“

Um 12 Uhr diesen Samstag wäre doch ein guter Zeitpunkt, der BND-Zentrale in Berlin-Mitte einen Besuch abzustatten. Beginnend an der Südwestspitze des BND-Geländes (Habersaathstraße, Nähe U6 Schwartzkopffstraße) findet eine Demonstration unter dem Motto „BND an die Kette“ statt.


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Mitzubringen sind Schilder, Plakate und Banner oder Ferngläser und große Brillen. Der Plan ist außerdem, eine Menschenkette zu bilden, es bietet sich also die angenehme Gelegenheit, politischen Protest mit Fraternisierung zu verbinden:

Mit einer mehrere hundert Meter langen Menschenkette setzen wir ein Zeichen für den Schutz der Privatsphäre und eine wirksame Kontrolle des BND. (Humanistische Union, BND an die Kette)

Der Ablauf ist wie folgt geplant:

  • 12:00 Uhr: Start der Kundgebung an der Südwestspitze der BND-Zentrale, Habersaathstraße,
  • 12:30 Uhr: Demozug zur Chausseestraße und Formieren der Menschenkette,
  • 13:00 Uhr: Nach der Menschenkette: Demozug zurück zur Habersaathstraße, Reden und Musikprogramm,
  • ca. 14:00 Uhr: Ende der Aktion.

Bitte gebt doch mal einen „educated guess“ in den Kommentaren ab, wieviele Menschen man wohl insgesamt bräuchte, um das gesamte BND-Gelände als Menschenkette zu umrunden.

Ein Grund mehr, nach Berlin zu reisen, denn das verbindet sich perfekt mit der „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am 4. September, nebst Party!

6 Kommentare
  1. Also zur Anzahl der Menschen in der Kette….
    Von der Nordostecke (Ida von Arnim Str. / Ecke Chauseestr.) runter zur Habersaathstr., rüber zur Südplanke und hinauf zur Ida von Arnim Str. sind es 1200 m.
    Bei bequem stehender Menschekette (1m Abstand) wären das 1200 Teilnehmer. Mit etwas Anstrengung (1.5m Abstand) geht es mit 800 Personen.
    Die Ida von Arnim Str. scheint mir nicht Barrierefrei zu sein (bin nicht ortskundig). Wenn man dort doch durchkäme, wären noch 215 bzw 143 (+1 Kind) Personen zu veranschlagen.
    Datenbasis: Luftbild Schmoogle Maps, OSM, QGIS

  2. Nachtrag: Liebe Leser, bitte nicht jetzt denken: „och, da werden schon 1200 andere hingehen“! Würd gerne selbst kommen, aber 1000 km sind mir momentan zu weit weg!

  3. @ Constanze:

    Du so: „Ein Grund mehr, nach Berlin zu reisen“

    Ich so: Mal sehen, wie lange man noch anonym nach Berlin reisen kann. Nach dem Thalys-Attentat schreit die Überwachungsjunta nach dem Verbot anonymer Zugtickets. Denn wenn der Yousuf am Schalter seinen Ausweis zeigen und mit der Barclays Platinum Card zahlen muss, dann traut der sich nicht mehr, andere Menschen zu ermorden.

    Mal im Ernst, „Reisefreiheit“ heißt heute wohl, dankbar dafür zu sein, nicht von der Polizei auf dem Reiseweg eingesperrt und verprügelt zu werden. Obwohl, wenn man Schwarzer ist, gilt selbst das nicht. Deutschland über alles!

    Sorry, es ist alles nur noch zum Kotzen in diesem Land. Und diesmal kann man nicht einfach „nach drüben“ gehen.

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