Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter tritt von seinem Posten als Obmann der CDU/CSU-Fraktion im NSA-Untersuchungsausschuss zum 1. März zurück. Er begründet das laut Schwäbischer Post mit seiner Arbeitsbelastung und anderen Schwerpunkten in seiner parlamentarischen Arbeit.
Allerdings bedingten die aktuellen außenpolitischen Herausforderungen, verbunden mit der so nicht vorhersehbaren Gleichzeitigkeit von Krisen, dass „ich mich erheblich intensiver auf meine außenpolitischen Wahlämter als Obmann der AG Außenpolitik, wie auch als Vorsitzender des neu geschaffenen Bundesfachausschusses konzentrieren muss.“
Obwohl er gerne twittert haben wir diese Meldung von ihm noch nicht in seinen Accounts gefunden.
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8 Kommentare zu „Roderich Kiesewetter, Obmann der CDU/CSU im NSA-Untersuchungsausschuss, tritt zurück“
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Ein großer Verlust für den Ausschuss, da hat er doch immer so sinnvolle Nachfragen gestellt, und dann hat er auch mal ganz alleine feststellen können dass ja alles super läuft beim BND
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Aus: „AUSZEIT: Roderich Kiesewetter Gedichte mit Illustrationen, 2013, 87 Seiten, €29,95“
Auszeit
Wie der Tag die Nacht
Wie die Ebbe die Flut
Wie das Licht das Auge
Brauch ich die Auszeit.
Sie macht mich Eins mit Allem
Sie stärkt mein Selbst im Sein
Sie gibt mir Kraft und Raum
Meinen Gedanken.
So bleib ich bei mir
Und nahe jenen
Die mir lieb und teuer.
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siehe da, siehe da …
jetzt muss sich ein anderer einlesen – gut das bei den unterlagen so viel geschwaerzt ist …
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Ich schlage den Andre, sowie angemessene Bezahlung vor.
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Tja, auch bei den schlimmsten Freiheitsverrätern gibt es ein paar, die irgendwann lieber die Augen zu machen und anderen die Drecksarbeit machen lassen.
Ein besseres Eingeständnis, wie schlimm es ist, gibt es ja wohl nicht.
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Funfacts:
27.12.2014 (31C3): Das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) veröffentlicht angeblichen SMS Verkehr mit einem CDU/CSU Abgeordneten aus dem „NSAUA“. Laut ZPS soll dieser Abgeordnete einen Deal versprochen haben, indem er die Beeinflussung der Strafverfolgungsbehörden in Aussicht gestellt hat, wenn sich das ZPS zu einer öffentlichen Rückgabe der Mauerkreuze einverstanden zeigt. Das ZPS forderte den Rücktritt dieses Abgeordneten, der sich bitte selbst zu dem SMS Verkehr bekennen solle.
Dann dieses Zitat aus dem oben genannten Artikel: „Bereits zum Jahreswechsel habe ich mich nach reiflicher Überlegung und in enger Abstimmung mit unserer Fraktionsführung dazu entschieden, meine Beauftragung als Obmann der CDU/CSU Fraktion des 1. Untersuchungsausschuss mit Wirkung zum 1. März 2015 zurückzugeben“
Ein Schelm, wer einen kausalen Zusammenhang sieht.
Für mich steht fest: ZPS 1:0 Kiesewetter
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Nein, das war Marian Wendt.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article135788148/Mauerkreuze-CDU-Politiker-soll-Hilfe-angeboten-haben.html
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Der Grund waren wohl eher seine Phantasie-Tweets.
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