Lobbyismus in Brüssel und Berlin: Leise Geschäfte an lauten Orten

Der Deutschlandfunk hat über „Lobbyismus in Brüssel und Berlin: Leise Geschäfte an lauten Orten“ berichtet.

Berlin und Brüssel sind voll von Lobbyisten. Das Business boomt. Die genaue Zahl der Interessenvertreter lässt sich aber nur schwer erfassen, denn die meisten von ihnen agieren im Verborgenen. Gefordert wird deshalb ein verpflichtendes Lobbyregister – doch aus dem Bundestag kommt Widerstand.

Hier ist die MP3.

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

2 Ergänzungen

  1. Den Widerstand des Bundestages kann ich verstehen
    Da häufig Lobbyforderungen 1:1 in Gesetzestexte übernommen wurden würde ein Behinderung des Lobbyismus bedeuten, dass sich die Regierung wieder selbst Gedanken machen müsste, wenn sie Gesetze basteln will

  2. Auch für mich ist das keine große Neuigkeit wie viel Macht unsere Wirtschaftsvertreter haben, man braucht sich ja bloß die Gesetzesvorlagen der Letzten Jahre genauer anzusehen und wer daran der Verdiener ist.
    Nur den Jungs das Nachzuweisen wer die Zügel tatsächlich in der Hand ist eben schwer bzw. wer will das schon machen.

    Interessanter wäre mal was über das EU-Freihandelsabkommen EPA zu erfahren, da macht man sich Gedanken über Entwicklungshilfe in diversen Afrikanischen Staaten während EPA alles zunichte macht.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.