Auch vor Technologie im Krankenhaus macht der Trend zur Vernetzung nicht halt. Nach der Manipulation eines Scharfschützengewehrs über WLAN und dem Fernsteuern eines fahrenden Autos konnte nun auch ein Hacker – glücklicherweise im Auftrag des Krankenhauses – Zugriff auf Gerätschaften in einem Operationssaal erlangen, so der Spiegel.
Ihm gelang es unter anderem, die Beatmung zu stoppen und dem Operationsteam den Zugriff auf das Gerät zu verweigern. Der Hersteller des Gerätes wird noch nicht namentlich genannt, um ihm Zeit zu geben, das Problem zu beheben. Man darf auf einen schnellen Fix hoffen. Auch sollte dieser Vorfall für mehr Kontrolle und Aufmerksamkeit in diesem äußerst sensiblen Sektor sorgen. Neben der Behebung des akuten Problems und besseren Sicherung der Geräte gilt es auch zu klären, inwieweit wirklich Bedarf für ein Beatmungsgerät besteht, das nicht nur an ein Intranet, sondern offensichtlich auch – direkt oder über Umwege – an das Internet angeschlossen ist.
