In eigener Sache: Politikjournalist/in des Jahres

Das Mediummagazin verleiht einmal im Jahr die Auszeichnung „Journalisten des Jahres“ in diversen Kategorien. Gestern fand die Preisverleihung für die 2014-Runde in Berlin statt und etwas überraschend wurde ich von der Journalisten-Jury auf Platz drei nach Georg Mascolo und Katja Gloger in der Kategorie „Politikjournalist/in des Jahres“ gewählt und hab damit einen Bilderrahmen gewonnen (Beweisfoto). Das freut mich sehr, aber etwas tut es mir auch leid, dass ich wieder alleine die Lorbeeren dafür bekomme, dass hier ein ganzes Team an tollen Menschen mitwirkt. Insofern sehen wir die Auszeichnung stellvertretend für das ganze Team und danken allen für die Unterstützung und gratulieren den anderen Journalistinnen und Journalisten, die gestern für tolle Arbeit ausgezeichnet wurden.


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

Aus der Begründung der Jury:

Wer an Netzpolitik denkt, landet schnell bei Beckedahl. Und Beckedahl ist netzpolitik.org. In der Aufarbeitung des NSA-Skandals – und anderen Fragen der Digitalisierung – spielt sein Team in einer Liga mit „Spiegel“ und SZ. netzpolitik.org zeigt, wie ein kritischer Qualitäts-Journalismus im Netz aussieht.

Oder wie es der Laudator Bernhard Pörksen gestern erklärte:

Von Marcus Beckedahl, dem dritten Preisträger, hochkompetenter Netzaktivist, Initiator des Blogs Netzpolitik und der re:publica-Konferenzen und nebenbei noch unbestrittener Meister im Aushalten und klugen Moderieren von Kommentaren, habe ich gelernt, dass der moderne Journalismus der digitalen Gesellschaft die dialogische Öffnung in Richtung des Publikums benötigt, das große, weniger asymmetrisch organisierte Gespräch. Auch wenn es manchmal wehtut. Und das nicht nur wegen ein paar falsch gesetzten Kommata.

Insofern: Dank auch an alle Kommentatoren. Eigentlich wollte ich ja nie Journalist werden, sondern nur irgendwas mit Internet machen.

9 Kommentare
  1. Wow richtig gut. Aber nur Platz 3 ? Die wissen es zu wenig zu schätzen … Ich empfehle Sticker anzufertigen (besser als Flyer da länger hängen bleiben) und inner City verteilen um Netzpolitik noch bekannter zu machen. Können ruhig die Fans auch machen. Man kann nicht NUR durch Cash jemanden unterstützen. Auch durch Support, Leaks, Zuspielen von internen und geheimen Dokumenten oder eben auch sone Aktionen wie mit Stickern (gerne auch Flyern oder Plakaten). Ich hab z.B. ne kostenpflichtige App gratis runtergeladen von nem Programmierer aber mich dafür revanchiert indem ich ihm auf Twitter zwei sauteure e-books (über 100 € pro Stück) geschenkt habe als PDF Download, weil ich gesehen habe er beschäftigt sich auch mit dem Thema (medizinische Programmierung – sowas wie Software für Herzschrittmacher etc.) Das ist auch sehr guter Support wie ich finde. Auch habe ich für viele Seiten schon was übersetzt – als Dankeschön gabs denn den Erstzugang zu ner Software oder ne Jahreslizenz oder Rabatte etc. Cash ist natürlich wichtig aber wie gesagt auch menschlicher Support kann ENORM helfen

  2. Gratulation an das ganze Team! Mit gefällt das Beweisfoto sehr gut, es illustriert sehr schön wer sein eigenes Ding macht und wer nur dort hinschaut wie der Rest… (ohne die Verdienste der beiden Erstprämierten schmälern zu wollen!)

  3. Herzlichen Glückwunsch an das Team! Das ist äußerst verdient finde ich. Und als Beispiel für „irgendwas mit Internet machen“ gibts nur wenige andere Eurer Klasse. :)

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