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„Gesellschaft für Informatik“ gegen Vorratsdatenspeicherung

Auch die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) veröffentlicht eine kritische Meldung zur geplanten Vorratsdatenspeicherung: Digitale Technologien nicht zur Massenüberwachung einsetzen.

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Die GI ist ein Verein von Informatikern, IT-Fachleute, Lehrern, Azubis und Studenten, der um die 20.000 Mitglieder hat. Die Aktiven im Fachbereich Informatik und Gesellschaft (IuG) der GI beschäftigen sich mit den Wirkungen und Folgen der Informatik, Informationstechnik und Informationsverarbeitung in der Gesellschaft. Der Vorratsdatenspeicherung und anderen anlasslosen Massenüberwachungstechnologien stehen sie ablehnend gegenüber:

Der Fachbereich „Informatik und Gesellschaft“ der Gesellschaft für Informatik e. V. (GI) beobachtet mit großer Sorge die Bestrebungen der Bundesregierung, mit einem erneuten Vorstoß zur Vorratsdatenspeicherung anlasslos Kommunikationsdaten zu speichern. Das Bundesverfassungsgericht hat bereits 2010 festgestellt, dass die Aussagekraft solcher Daten weitreichend ist, um tiefe Einblicke in die Intimsphäre der Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen.
Zudem zeigen die aktuellen Vorfälle, dass selbst Regierungsdaten nicht hinreichend vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden können.
Deshalb ruft der Fachbereich „Informatik und Gesellschaft“ der Gesellschaft für Informatik e. V. die Bundesregierung auf, digitale Technologien nicht zur Massenüberwachung einzusetzen.

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