Linkschleuder

Creative Commons bittet um Beteiligung bei „Open Bussiness Model“-Initiative

(Foto: Libby Levi, CC BY-SA

Nachdem Anfang der Woche die Public Beta der ersten offiziellen Creative-Commons-App „The List“ präsentiert worden war, endete die Woche mit einer weiteren Bitte um Beteiligung. Mit Geldern der Hewlett-Foundation startet Creative Commons eine „Open Business Model“-Initiative.

Wir finanzieren uns zu fast 100 % aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

Ziel ist die Sammlung und Aufbereitung von verschiedenen, profitorientierten und gemeinnützigen Anwendungsszenarien. In einem ersten Schritt hat Creative Commons ein  Google-Doc mit einer Liste an Fragen samt Bitte um Mitwirkung veröffentlicht:

  1. Join us in designing, developing, and iterating a set of interactive Creative Commons open business model tools that anyone can use to design an open business model.
  2. Use these open business model tools yourself to generate your own open business model(s).
  3. Share the results of your participation including the open business models you generate.
  4. Provide feedback and recommendations for improving the Creative Commons open business model tools and process.
  5. Partner directly with Creative Commons on developing an open business model for your specific initiative.
  6. Participate in a Creative Commons workshop on generating open business models.
  7. Contribute to a Creative Commons open business models report.

Das Ausmaß, in dem bei der Open-Business-Initiative auf Google-Tools gesetzt wird, ist aber schon fast befremdlich. So bittet Creative Commons unter Punkt 3 darum, eigene Business-Modelle in einer Google+-Gruppe zu teilen. Wenn schon ein Nischennetzwerk, warum dann nicht gleich diaspora*?

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
6 Kommentare
  1. Und Google kann auch als Einziger den Open Content wieder in Geld verwandeln, indem der mit Werbung „angereichert“ wird. Andere, die das ohne deren Werbung tun, können sie problemlos in der Versenkung verschwinden lassen.

      1. Was du „Blödsinn“ nennst, dürfte in der Breite zutreffend sein. Googles ganzes Geschäftsmodell lebt davon, dass Inhalte ohne relevante Kosten für sie genutzt werden können. Alles was frei genutzt werden kann, verbreitet sich automatisch im Netz und führt zu Werbeplätzen, die Google nach Belieben mit Besuchern betanken kann. Und ob nicht Google die x-te Kopie von irgendwelchen Inhalten mit Besuchern füttert, weil auf dieser unbekannten Seite die höchsten Werbeeinnahmen generiert werden, weiß niemand außer google. Die arbeiten jedenfalls an Gewinnmaximierung und warum sollten sie das nicht machen. Wer sollte das feststellen, außer in Einzelfällen? Selbst Artikel von netzpolitik dürften auf unzähligen Seiten rumschwirren, deren einziger Zweck die Schaffung von Werbeflächen ist. Der jeweilige Betreiber verdient ein paar cent und google auf diesen zig-Mio Seiten Milliarden. Je mehr dieser Seiten umso besser für Google. Nenn es ruhig Blödsinn, doch schau dir mal das Netz an, warum gibt es soviele solcher Müllseiten?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.