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Studie: Online Netzwerke senken das subjektive Wohlbefinden

Eine wissenschaftliche Studie auf Basis einer groß angelegten Erhebung in Italien mit 50.000 Befragten ergab: Online-Netzwerke wirken sich negativ auf das persönlich wahrgenommene Wohlbefinden aus. Die beiden Forscher Fabio Sabatini und Francesco Sarracino wollten herausfinden ob und wie die Nutzung von Online-Netzwerken wie z.B. Facebook das subjektive Wohlbefinden senkt. Sie fanden unter anderem Zusammenhänge zwischen…

  • Kilian Vieth

SNS_studyEine wissenschaftliche Studie auf Basis einer groß angelegten Erhebung in Italien mit 50.000 Befragten ergab: Online-Netzwerke wirken sich negativ auf das persönlich wahrgenommene Wohlbefinden aus.

Die beiden Forscher Fabio Sabatini und Francesco Sarracino wollten herausfinden ob und wie die Nutzung von Online-Netzwerken wie z.B. Facebook das subjektive Wohlbefinden senkt. Sie fanden unter anderem Zusammenhänge zwischen „echten“ Offline-Interaktionen und dem Level an Vertrauen gegenüber Mitmenschen mit dem wahrgenommenen Wohlbefinden. Die Nutzung sozialer Online-Netzwerke senke das Vertrauen und habe dadurch auch negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden.

Eine kurze Analyse der Studie gibt es beim MIT Technology Review. Zu den Schlussfolgerungen aus der Arbeit heißt es dort:

Sabatini and Sarracino particularly highlight the role of discrimination and hate speech on social media which they say play a significant role in trust and well-being. Better moderation could significantly improve the well-being of the people who use social networks, they conclude.

Facebook, Twitter, and others take note.

Über die Autor:innen

  • Kilian Vieth

    Kilian Vieth ist Netzpolitik-Ex-Praktikant. Zur Zeit arbeitet er bei der Stiftung Neue Verantwortung. Er beschäftigt sich mit Sicherheits- und Überwachungspolitik, digitalen Menschenrechten, sowie politischen Fragen algorithmischer Entscheidungsfindung. Auf Twitter sporadisch unter @newsvieth zu erreichen.


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2 Kommentare zu „Studie: Online Netzwerke senken das subjektive Wohlbefinden“


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  2. […] Parallelen sind unübersehbar. Die Forscher Fabio Sabatini und Francesco Sarracino kamen bei einer Studie über Facebook und andere Netzwerke, bei der sie die Angaben von 50.000 italienischen Bürgern auswerteten, zu dem Ergebnis, dass […]

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