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Staatstrojaner Regin: NSA und GCHQ sollen damit auch Atomenergiebehörde IAEA gehackt haben

Der mächtige Trojaner Regin von NSA und GCHQ soll auch gegen die Atomenergiebehörde IAEA eingesetzt worden sein.

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Bereits im August 2013 berichteten Laura Poitras, Marcel Rosenbach und Holger Stark im Spiegel:

Die geheimen Papiere, die der SPIEGEL einsehen konnte, belegen, wie systematisch die Amerikaner andere Staaten und Institutionen wie die EU, die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien und die Vereinten Nationen attackieren. Sie zeigen, wie die NSA das interne Computernetzwerk der Europäer zwischen New York und Washington infiltrierte, von den eigenen Botschaften im Ausland aus abhört und in die Videokonferenzschaltungen der Uno-Diplomaten eindringt. Die Überwachung ist intensiv und gut organisiert – und sie hat mit Terrorabwehr wenig bis nichts zu tun.

Jetzt ergänzen Fabian Schmid und Markus Sulzbacher für derStandard.at:

Während sich US-Außenminister John Kerry am Montag in Wien den Kopf über das iranische Atomprogramm zerbrach, enthüllten die großen IT-Sicherheitsfirmen Kaspersky und Symantec eine hochkomplexe Spionagesoftware namens „Regin“, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Ziele weltweit angegriffen haben soll. Zwei Vorgänge, die einiges miteinander zu tun haben: Denn „Regin“ soll von westlichen Geheimdiensten wie der NSA und dem britischen GCHQ entwickelt worden sein – und auch im Netzwerk der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, die maßgeblich in die Iran-Gespräche involviert war, gefunden worden sein. Das bestätigen mehrere voneinander unabhängige Quellen dem STANDARD.

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2 Kommentare
    1. Digital ist es kein Einbruch, es wird ja nichts zerbrochen und gestohlen wird auch nichts, nur kopiert. ;)

      Natürlich sind Geheimdienste auch nur Raubmordkopierer und die machen aus dem Datenmix auf dem Kabel ja auch nur einen Remix…

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