Überwachung

Rede zur Lage der Nation

Auf der re:publica hat Sascha Lobo eine Rede zur Lage der Nation gehalten, aber eigentlich ging es um Netzpolitik und die Nicht-Aufklärung des NSA-Skandals. (Er nennt das Spähangriff, weil ich bin mir noch nicht sicher, was die bessere Begrifflichkeit ist).

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Im ersten Teil geht es auch um eine Unterfinanzierung derjenigen, die sich für Grundrechte im digitalen Zeitalter einsetzen. Wir bedanken uns dafür und verweisen gerne auf unsere Spendenmöglichkeiten.

Etwas mehr Hintergrund liefert auch unser Podcast „NPP122: Vom Ende der Hobby-Lobby: Reflexionen zum Stand der Netzbewegung 2014″.

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35 Kommentare
  1. Habe mir den Beitrag gestern schon auf youtube angeschaut. Inhaltlich hat er mit vielen Dingen recht (Unterfinanzierung der Netzrechtler, Rückstand bei Software-Entwicklung, übergriffige Überwachung usw.) Die Kritik an der Occulis Rift fand ich aber sehr konstruiert. Auch hätte ich mir insgesamt eine etwas professionellere Vorbereitung gewünscht, durch die vielen Fehler wirkte z.B. die Powerpoint-Präsentation insgesamt doch etwas lieblos improvisiert.

    1. Nein, die Kritik am Occulus Rift ist sachlich korrekt. Jedes Produkt ist ein Spiegelbild der Leute, die es konstruiert haben (Conway’s Law geht in die Richtung, ist aber weniger allgemein). Und an elektronischen Gadgets basteln halt vorwiegend Männer.
      Falsch wäre, daraus zu schließen dass die Gesellschaft als Ganzes Frauen benachteiligt (Hat Lobo das behauptet? Hat der Artikel das behauptet?). Andere Bereiche werden von Frauen dominiert, die ihnen dann ihren Stempel aufdrücken (Schulen und Erziehung zum Beispiel) – und das hat wesentlich mehr Einfluss auf unsere Gesellschaft als technisches Spielzeug.

  2. Habe Saschas Talk und auch Dein Minipanel gesehen. Leider hast Du mindestens bei mir einen etwas planlosen Eindruck hinterlassen. Eigentlich sei Geld nicht alles und einen kostenlosen Designer könntet ihr aber gebrauchen. Sorry, aber bei grösseren Summen, und um die sollte es hier sinnvollerweise gehen, reicht das auch nicht aus. Bei aller Wertschätzung: so sieht nicht der Plan für eine politische Interessensicherung aus. Bitte benennt konkrete Projekte bzw. Vorhaben und die dafür notwendigen Summen. Dann klappt es vielleicht auch eher mit den Spenden.

  3. Ich glaube wir sind uns einig, dass allg. zu wenig Aufklärung rund um den NSA-Skandal (Spähangriff klingt find ich ziemlich bescheuert) betrieben wird und das dringend mehr Konsequenzen daraus folgen müssen.

    Allerdings verstehe ich Sascha Lobo nicht, wenn er glaubt, die Schuldigen dafür gefunden zu haben (neben unserer Regierung/Politik). Diese Netzgemeinde, wer oder was ist denn bitte die Netzgemeinde?? Kann mit so einem Begriff überhaupt nichts anfangen! Wer glaubt zu einer solchen zu gehören, kann ja mal anfangen, sich zu rechtfertigen ;-)

    1. „NSA-Skandal“ greift zu kurz. „Skandal der Geheimdienst-Verselbständigungen“ wäre treffender und würde den Fokus der politischen Diskussion endlich auf das lenken, um das es geht. Denn es geht meiner Meinung nach eben nicht um „Netzgemeinde“ oder Finanzierungsfragen.

      Im übrigen finde ich es – verhalten gesagt – etwas merkwürdig, wenn ein Begriff wie „Rede zur Lage der Nation“ so unreflektiert wiedergekäut wird und sich dann noch jemand wie Sascha Lobo (bei aller Anerkennung einiger seiner Aufmerksamkeits-Erzeugungs-Fähigkeiten) so einen Begriff überstülpt oder überstülpen lässt. Wir übernehmen damit verstaubte Selbstverständnisse einer sich ändernden Welt und pflanzen sie dort ein, wo wir doch eigentlich einen neuen Garten anlegen wollten, oder?

    2. Zur „Netzgemeinde“ würde ich spontan alle zählen die mit, durch, oder auch nur unterstützt durch das Internet Geld verdienen.
      Damit ist jedes Webshop, jeder regelmäßige Emailnutzer ind praktisch jedem Unternehmen ein Teil der Netzgemeinde.

      Das Problem besteht darin, dass alle diese Infrastruktur ganz selbstverständlich nutzen – wie übrigens auch unser Straßennetz – und glauben, dies sei in Stein gemeißelt.
      Aber auch unsere Straßen gehen kaputt und müssen bezahlt werden. Der ADAC hat eine Riesenlobby – wahrscheinlich weil Straßen und Autos sichtbarer sind als die Infrastruktur des Internet!

  4. Ja, Geld ist wichtig. Übrigens erst Recht bei idealistischen Projekten. Daher ist die wichtigste Frage, wenn man für irgendwas Geld ausgibt, immer „Was will er oder sie damit machen?“

    Leute, für die ich bisher spende: Gentoo e.V., FSFE und die Taz. Und über flattr an Netzpolitik.

    Aber als ich zu mehr Spenden an Gentoo e.V. aufgerufen habe, nachdem sich Leute beklagt haben, dass RedHat die Entwicklung freier Software dominieren kann, habe ich erstmal Gegenwind bekommen: Sobald Geld mit reinspielt, wird idealistische Arbeit irgendwie dreckig. Nur wieso?

    Komischerweise gilt das nämlich nicht für unidealistische Arbeit – wie den Job im Callcenter. Mit dem Ruinieren von Leuten Geld zu verdienen ist OK. Mit dem Schutz unserer Infrastruktur Geld zu verdienen ist dreckig. Irgendwas ist da seltsam… haben wir uns falsche Argumentationen reindrücken lassen? Wer hat ein Interesse daran, dass wir nicht finanziert sind?

    Ich habe das etwas ausführlicher in einem Artikel zu Wissenschaft, freier Kultur und Rollenspielen geschrieben: http://1w6.org/deutsch/anhang/gedanken/der-will-ja-nur-geld-machen

    Auf der Seite nutze ich übrigens Flattr: Falls euch der Artikel oder der Inhalt des Artikels etwas wert ist, dann flattert ihn bitte!

    (wurde mein Kommentar gerade irgendwie unidealistisch und dreckig? Wenn ja, dann habe ich es geschafft, euch euer eigenes Denken sehr deutlich vor Augen zu führen. Also klickt bitte auf den Link, lest den Artikel und flattert ihn)

    Wenn jemand Geld mit PR für BP verdient, dann ist das einfach ein Job. Wenn jemand mit freier Musik Geld verdient, ist das Geldmacherei… Unfug. Wer die Welt verbessern will, sollte leichter an Geld kommen als jemand, der hilft sie zu zerstören.

    Campact: Die haben halt die Kontakte und erreichen die Leute, die gerne spenden. Wie viele erreichen die Piraten?

    1. Verstehe leider nur eingeschränkt, was Du da sagen möchtest. Ich glaube kein halbwegs ernstzunehmender Leser dieser Webseite wird Markus Geldmacherei unterstellen wollen. Aber: es gab einen Aufschrei nach sehr viel mehr Geld und nicht nur der typischen 20 EUR Spende – so zumindest meine Interpretation. Und dann verhält es such nun mal so wie überall wo Geld rein fliesst: man möchte wissen wofür. Und die Regel ist ganz einfach: je konkreter das Vorhaben und je einleuchtender der Sinn, desto besser die Spendenbetritschaft.

  5. „Was tun wir“: Seit 10 Jahren beim Freenet Projekt mitmachen, seit 3 Jahren aktiv mitentwickeln, dieses Jahr zum zweiten Mal als Mentor für ein GSoC Projekt zu Freenet. http://freenetprojekt.org

    Aber auch ich bin langsam frustriert: Wir müssen nicht nur protestieren. Wir müssen Macht aufbauen. Macht, vor der sich Politiker fürchten. Die sich aber nicht zu leicht korrumpieren lässt.

    Und auch ich gehe viel zu wenig auf die Straße. Bei all dem, was ich digital mache, bin ich trotzdem familiär gebunden. Ich muss leben, und Geld verdiene ich damit, mein Studium zu nutzen, um unsere Informationen zum Klimawandel zu verbessern.

    Was ich aber bisher völlig vergessen habe zu sagen: Danke, Sascha, dass du dich persönlich gegen Überwachung stellst. Ich mag häufiger mal darüber gelästert haben, wenn du meiner Ansicht nach naiv geschrieben hast. Aber mit deinem Kampf gegen Überwachung hast du meinen Respekt.

  6. Liebe Macher von Netzpolitik.org, lieber Markus Beckedahl,

    warum versucht ihr nicht mal andere Wege zu beschreiten, um an Geld für die gute Sache zu gelangen?

    Einen emotionalen Kurzfilm drehen, dazu einen kleinen Aufruf verfassen (ich würde übrigens liebend gerne ehrenamtlich dazu beitragen!) und beides dann auf eine der vielen Crowd-Funding-Plattformen stellen. Ziel: 50.000 € + X. Damit sollte sich in Berlin eine Vollzeitstelle für ein Jahr finanzieren lassen.

    Wenn ich mir angucke was für absurde Ideen teilweise wahnwitzige Summen crowdfunden, sollte das doch echt kein Problem sein.

  7. Vielleicht sollten auch mal die Spendenaufrufer ihren „Job“ (unpassendes Wort hier, ich weiss) machen?

    Ich habe es schon so oft bei anderen Projekten vorgeschlagen: Setzt Spendenuhren,-ticker,-wasauchimmer auf die Seite, damit die Leute sehen, wieviel bzw. ob überhaupt irgend was bereits an Spenden eingegangen ist.
    Das Nichtwissen über den Stand wird die meisten zu dem Gedankengang verleiten „die anderen werden es schon richten“…

    Und wenn man es richtig perfekt machen will, dann stellt man dem noch die laufenden Kosten gegenüber. Klar ist das alles Arbeit, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das lohnen würde. Intransparenz, wie es praktisch alle Spendenaufrufe, die ich kenne, bisher handhaben, kann imo jedenfalls nicht die Alternative sein.

  8. Tipp zur Spendenproblematik: Spenden per Bitcoin, Litecoin usw. ermöglichen. Setzt dazu einfach eure Walletadresse(n) auf die Seite.

  9. Große Kampagnen und Crowdfunding kosten halt auch Zeit und damit Geld. Und Bitcoin…. Sorry, aber unsichereres Geld kann man sich nicht wünschen. Eine Pleite wie bei MtGox kann sich Netzpolitk nicht leisten.

    Was Netzpolitik braucht sind Menschen die einfach regelmäßig Geld überweisen. Quasi ein Abo. Ich fände es total super, wenn man als gegenleistung ein kleines Banner bekäme, dass man bei sich auf der HP einbinden kann.
    „Ich leiste jeden Monat einen finanziellen beitrag auf Netzpolitik.org“
    Abos bedeuten Planungssicherheit und kosten VIEL weniger Zeit als irgendwelche Experimente. Aber bei diesen Abomodellen kann Netzpolitik wenig tun, dass müsst ihr selbst veranlassen. Einfach mal das Onlinebanking besuchen und 5€/10€/etc. Dauerauftrag einrichten.

  10. Das Problem ist einfach: Alles, was mit Geld zutun hat, wird dirrekt mit Korruption in Verbindung gebracht. Je leichter es ist, mit einer Methode Geld zu bekommen, desto öfter wird dies auch ausgenutzt.

    Geld und Macht korrumpieren nunmal. Daher ist die kritische Netzgemeinde beim vergeben von Geld ziemlich knausrig.

    Wobei ich speziell im Fall von Netzpolitik.org schon eher zum Vertrauen tendiere und ab und zu gerne mal spende. (Auch wenn ich derzeit wirklich kein spendenfähiges Einkommen habe … )

  11. Es wurde am 08. 04. 2014 der „netzpolitik.org“ per e-Mail mitgeteilt, das es am 07. 04. 2014 eine Strafanzeige beim ICC gegen Merkel und Lammert eingereicht wurde. Die komplette Strafanzeige lag als Anlage bei.

    Die Strafanzeige wurde u.a. wegen der völkerrechtliche verbotenen digitalen Aggression, die von Merkel und Lammert vertraglich mit der USA und GB erlaubt wurde, in der ICC Postbox und per e-Mail in Den Haag eingereicht worden und auch per e-Mail bestätigt worden.

    Nichts wurde bisher ab dem 08. 04. von der Netzpolitik.Org. den Internet- Aktivisten bekannt gegeben, denn der Inhalt der Strafanzeige sollte an alle ITK-Datenschützer und Aktivisten weitergeleitet werden. Die Person der Strafanzeige möchte allerdings nicht namentlich genannt werden.

    Wenn sich auch die EU nicht gegen den Geheimdiensten zu 100 % zur Wehr setzt, bekommt der EU- Repräsentant ebenso eine Strafanzeige bei ICC, da die EU eine Rechtspersönlichkeit. besitzt.

    viel Erfolg wünscht der EU-Bürger

  12. Bzgl. spenden…
    entschuldigt bitte die Polemik, aber wer lediglich einen elitären Selbstbeweihräucherungszirkus zu so wichtigen Themen veranstaltet, mit 180€ bzw. 450€ (superelitär) Einstandsgeld von vornherein den Michel und Michaela ausperrt, sich das Zirkuszelt auch noch von den üblichen verdächtigen greenwashingdontbeevils sponsorn läßt, könnte sich auch mal fragen, ob Ihm nicht das wichtigste für seine Lobbyarbeit fehlt: die Basis. Und damit meine ich nicht Menschen, die der gleichen Meinung sind.Die gibt es en masse. Sondern Menschen, die darüberhinaus auch das Vertrauen in Euch haben und Euch als ihre und „Interessensvertreter“ unterstützen.

    Jemand, der sich zwar „Netzpolitik“ auf die Fahne schreibt, auf der anderen Seite aber Werbung für einen Netzbetreiber macht/gemacht hat, der dann schon mal gerne den ein oder anderen Diktator Zensurwünsche erfüllt und Netzsperren errichtet, ist meiner Meinung leider nichts weiter als ein Opportunist. Und die kann man ja (großteils) bekanntlich auch alle 4Jahre wählen. GRATIS.
    Und wenn ihr wirklcih mehr Unterstützer für Eure Sache gewinnen wollt, dann müßt ihr raus aus Eurem Metaversum und sie im ältesten soz. Netzwerk der Welt informieren und überzeugen: Auf der Straße, so wie es die bekassinen-freunde vor Euch auch gemacht haben. Und die haben bestimmt nicht auf ihren Infoflyern „sponsored by Vogeljagdgewehr&planierraupe“ stehen gehabt, was sicherlich zur vertrauensbildung beigetragen hat.
    ;-)
    Danke für Eure arbeit. Bitte meinen Kommentar nicht falsch verstehen. Ich schätze Eure Engagement sehr. Nur Eure „Öffentlichkeitsarbeit“ ist schlichtweg katastrophal, weil sie den großteil der „betroffenen Menschen“ von vornherein ausschließt.

    1. Wenn Du einen Finanzierungsvorschlag hast, wie man ohne Eintrittspreise und Sponsoring eine re:publica organisieren und alle, die wollen, reinlassen kann, dann nur her damit! Wir stehen allen Ideen offen gegenüber. Im übrigen hat mehr als ein Drittel der Teilnehmer nichts gezahlt. Das funktioniert so, dass wir alle reinlassen, die konkret mitgestalten wollen und kreative Ideen haben. Oder einfach nur mithelfen wollen. Und wer zu faul zum mithelfen ist, muss halt Eintritt bezahlen.

      1. „Und wer zu faul zum mithelfen ist, muss halt Eintritt bezahlen.“

        Wenn ich die obere Zeile so lese wird mir schon klar, warum ein Menschenrechtler/Aktivist und Künstler ,der über die selben Kanäle verfügt wie ihr, es innerhalb 15 Tagen schafft 1,7 Millionen Euro für „seine Sache“ zu organisieren, während eine Gruppe selbsternannter Internetnetversteher-Eventveranstalter sich in einer Jazz-Vip-Lounge ihrer eigenen „Wir feiern uns selbst“-Fete wundern, warum niemand ihre Party bezahlen möchte…

        Warum bloß wird das wohl so sein?

    2. Du selbst:
      „Im ersten Teil geht es auch um eine Unterfinanzierung derjenigen, die sich für Grundrechte im digitalen Zeitalter einsetzen. Wir bedanken uns dafür und verweisen gerne auf unsere Spendenmöglichkeiten.“
      … mit „Party“ war nicht Eure Fete gemeint.

  13. Sowohl Digiges als auch Netzpolitik.org sind zwar wichtig, aber auch völlig intransparent und undemokratisch. In sofern ist es doch klar, dass sich da keiner einbringen will.

    An Netzpolitik als Medium (im Sinne von einem Onlineabo) für die tollen Nachrichten zu spenden ist ja noch vertretbar.

    Aber DigiGes ist ein intransparenter Haufen. Man kann nicht mal ordentliches Mitglied werden. Der Verein hat nicht mal die Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet. Der LBS hingegen schon. Tschuldigung aber ein Lobbyverein für Bürgerrechte, der für die Zivilgesellschaft nicht offen steht und in dem nur eine (Blogger-)Elite vertreten ist und entscheiden darf ist einfach nur lächerlich und darf keinesfalls unterstützt werden.

    Beim LBS kann man echtes Mitglied werden und über die Verwendung seiner Gelder, die Entwicklung von Kampagnen und den Vogel des Jahres selbst mitentscheiden. Klar haben da unsere Eltern da Bock drauf.

    1. Das erklärt ja dann wohl, woher bei Greenpeace auch die 500.000 nicht-ordentlichen Fördermitglieder kommen, die nicht mitentscheiden dürfen, oder? Und welche Blogger-Elite ist Mitglied bei Digiges? Der Großteil der aktiven Mitglieder hat nicht mal ein Blog. Aber hauptsache eine Meinung haben..

  14. Hallo Markus,

    ich freue mich immer, wenn Du hier mit diskutierst, auch wenn ich nicht immer weiß, ob Dir das auf Dauer gut tut und ob das nicht eines Tages mal der blogdeutsche Trigger dafür ist das Du mal den Stecker von NP ziehst. Und verlink doch mal Dein DLF Interview von gestern hier!

    Ich habe hier schon oft geschrieben, aus meiner Sicht waren es oft gut gemeinte Hinweise, ich fasse sie mal zusammen, da auch ich den NABU versorge, aber bei NP immer noch zurückschrecke:

    * Weniger Artikel schreiben, die es schon wo anders (oftmals, nicht immer besser) gibt.
    * Schreibt was ueber die Arbeit die Ihr konkret tut (Schreiben an die Politik, Klagen, Leaks, etc.)
    * Schreibt in eine Datenbank, welche Politiker euch antworten (was, wozu) und welche nie.
    * Die Kommentare hier sollten bewertbar sein. Die Trollquote hier ist hoch.
    * Euer Buecher sind leider oft wirklich die hier vorgeworfenen Selbsthypes. Die meisten Leute, die hier lesen und schreiben kenne die Thema und sind eurer Meinung (und der, der anderen oftmals vorkommen Autoren). Die viele der Vorschläge in den Kommentare zu den Inhalten in beiden Buechern wurden nicht beachtet, vielmehr wird ein Lieblingsthema erneut zusammengefasst und ausgewaltzt.
    Wichtiger wäre es die Fakten (=Originalquellen) im Print zu sichern und auch wirkliche neue Ideen, losgelöster vom Thema zu diskutieren. Dies kommt meist nicht vor.

    Das nur sehr grob, ich gehe gerne ins Detail falls Interesse besteht.

  15. *staun*

    nach dem jahrelang die amis die helden waren/sind weil sie zum ende des krieges damals dann auch endlich ihren arsch bewegten und den so richtig in den arsch bis zum anschlag gekrochen wurde und noch immer wird…

    habt ihr die schnauze voll von der überwachung, die schlimmer ist wie die stasi zu ddr zeiten….

    weil obama mit seiner durchgeknallten admininistration aller pinky und brain die weltherrschaft an sich reissen wollen und sich ihre eigene gesetze machen?

    der zug ist abgefahren und das volk wurde zu sehr verblödet…..

    ihr werdet nichts ändern und erst recht nicht, mit den gewählten geistigen neandertalern in deutschland….
    die juckt es nur, wenn die überwacht werden, aber wenn das volk überwacht wird, geht den am hintern vorbei….

    falls das wer noch nicht verstanden hat…..

  16. „Erfolgs“-Meldung des Spenden-Rant?

    Als ich den Spenden-Rant von Sascha Lobo gesehen habe, habe ich euch spontan 100,-EUR überwiesen (obwohl ich auch an die DigGes und andere Organisationen bereits regelmäßig Beiträge überweise).

    Mich würde nun interessieren, ob der Aufruf Saschas auch bei euch signifikant etwas gebracht hat.

    Gruß, Erik

    1. Danke dafür. Wir bloggen die Tage dazu, Überweisungen kommen ja immer etwas zeitversetzt auf dem Konto an. Im Moment sehen wir einen leichten Anstieg der Spenden, die bei uns zumindest diesen Monat zu einer Verdoppelung führen könnten.

  17. Selbst wenn der Aufruf wieder was gebracht hat, wird es ja wieder nur kurzfristig sein. Besser als nicht, ja, aber…

    Vielleicht muss man sich tatsächlich mal genauer anschauen, wofür „die Deutschen“ denn so spenden bzw. Geld ausgeben und wieso?

    Gibt es vielleicht beim Vogelschutzverein irgendwas sinnvolles/interessantes/xxx was die Spende attraktiv macht? Eine Mitgliedszeitschrift? Lokale Treffen? Irgendwas?

    Wenn ich hier Spende (was ich jetzt mal eingerichtet habe) ändert sich ja erstmal relativ wenig. Vielleicht braucht es mehr kleine Aktionen, die mir konkret helfen? Irgendeine Art Dienstleistung, die ich als „Kunde“ in Anspruch nehmen kann? Irgendwas „handfestes“? Z.B. bei monatlicher Spende von >5 € gibts ein Posteo-Mailpostfach dazu?

    Im Moment spende ich hier „nur“ für Blogeinträge, die „sowieso“ erscheinen. So ist es natürlich nicht, aber so kommt es rüber.

  18. Auch wenn der Vortrag leider wirklich sehr unorganisiert wirkt, hab ich mich so das erste Mal wirklich mit dem Thema spenden beschäftigt. Insgesamt sind seine Themen natürlich extrem wichtig und man muss einfach zustimmen, dass es traurig ist, dass es schon wieder soviel an präsenz verloren hat.
    Wobei das Thema Kryptographie (was man als Schutz selbst täglich ganz einfach machen kann) in diesem Zusammenhang vielleicht erwähnenswert gewesen wäre.

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