Bei der re:publica wurden eine Reihe neuer Google-Produkte vorgestellt: Google Trust, Google Bee, Google Hug und schließlich Google Bye. Paul van Ribbeck und Gloria Spindle haben eine eindrucksvoll Performance auf Bühne 1 abgeliefert:
Es gab einen Gastauftritt von Tatort-Kommissar Jan Josef Liefers, der sich zufällig im Saal befand und vom Hug-Algorithmus als passender Partner für einen freiwilligen Produkttester ermittelt wurde, der das Bedürfnis hatte, umarmt zu werden.
Google zeigte wenig Humor und dementierte.
Nur zur Klarstellung: Die Aktion #googlenest auf #rp14 ist eine Satire, die dazugehörige website ist ein fake und stammt nicht von uns.
— Pressestelle Google (@GoogleDE) 7. Mai 2014
Die Website findet sich derzeit noch unter google-nest.org:

Leider mussten sich Paul von Ribbeck und Gloria Spindle noch während der re:publica von Google trennen:
Der Grund ist wohl in dieser E‑Mail zu finden:

Oder, wie David Graeber feststellt:
seems like certain very huge companies are lacking in a sense of humour. Threatening legal action vs this http://t.co/RLFbE6gpyq
— David Graeber (@davidgraeber) 8. Mai 2014
Möglicherweise wird es die Website also nicht mehr lange geben, es sei denn, es finden sich gespiegelte Kopien im Netz. Merchandising gab’s auch:
Glückwunsch an das Peng-Kollektiv für die gelungene Kommunikationsguerilla-Aktion! Paul van Ribbeck und Gloria Spindle twitterten heute, dass die gesamte Aktion 850 Euro gekostet hat und bitten um Spenden.
Heute abend findet zur Feier der Aktion in Berlin eine Party des Google-Nest-Teams statt, zu der auch Ralf Bremer von Google Deutschland eingeladen ist – ob er die Einladung annimmt, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht klar.
