Vergangene Woche haben wir darüber berichtet, dass auch der britische Geheimdienst GCHQ Öffentlichkeiten im Netz manipulieren kann. Die Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur hat sich nochmal genauer damit beschäftigt: “Cognitive Hacking”: Wie Geheimdienste demokratische Prozesse manipulieren.
Der Skandal um die Geheimdienste erreicht damit neue Dimensionen. Denn Nachrichtendienste können das Netz offenbar nicht mehr nur abhören, sondern auch massenhaft beeinflussen, etwa, wenn es um die Ergebnisse von Online-Abstimmungen oder die Informationen in sozialen Netzwerken geht. Anne Berger und Vera Linß berichten über die Verhaltensmanipulation durch Onlinetools, und wie weit der britische Geheimdienst dieses “Cognitive Hacking” treibt.
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4 Kommentare zu „“Cognitive Hacking”: Wie Geheimdienste demokratische Prozesse manipulieren“
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Zeit dem Alufolienhut noch zwei, drei lagen zu spendieren :/
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Diese demokratiefeindlichen Institutionen muss man stärker kontrollieren. Die sind völlig außer Kontrolle
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Kontrollieren? Jeden teilweisen Kontrollversuch unterlaufen die durch gezielte Manipulation der Kontrollorgane. Die Machenschaften gehören alle ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt und ggf. strafrechtlich verfolgt.
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Und dann den ganzen Saustall abschaffen.
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