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Was machbar ist, wird gemacht – Der NSA Spionage-Club

Die Sendung „Der Tag“ auf hr2 berichtete am Dienstag eine Stunde lang über „Was machbar ist, wird gemacht – Der NSA Spionage-Club“. Wir sind empört über das, was nun seit gut einem Monat über den geheimsten Geheimdienst der USA tagtäglich die Schlagzeilen bestimmt: Die Datensammelwut der NSA. In den USA witzeln die Amerikaner über die…

  • Markus Beckedahl

Die Sendung „Der Tag“ auf hr2 berichtete am Dienstag eine Stunde lang über „Was machbar ist, wird gemacht – Der NSA Spionage-Club“.

Wir sind empört über das, was nun seit gut einem Monat über den geheimsten Geheimdienst der USA tagtäglich die Schlagzeilen bestimmt: Die Datensammelwut der NSA. In den USA witzeln die Amerikaner über die NSA, ihre Anfangsbuchstaben könnten für ?No Such Agency? stehen, für nicht-existenter Nachrichtendienst. Doch die NSA existiert ? ganz offiziell seit mehr als 60 Jahren. Und auch wenn die Bundesregierung bislang weiterhin darauf beharrt, von nichts gewusst zu haben: In all diesen Jahren gab es immer wieder Hinweise darauf, dass die NSA ihre Arbeit macht. Und zwar richtig gut. So gut, dass auch der Bundesnachrichtendienst offenbar immer wieder auf ihre Daten zurückgegriffen hat. Das lässt vermuten, dass in Berlin doch zumindest jemand eine Ahnung hätte haben müssen, was die Amerikaner hierzulande an Daten sammeln. Fazit: Wer jetzt also überrascht tut, der hat jahrzehntelang die Augen verschlossen ? denn so geheim ist der geheimste Nachrichtendienst der USA nun wirklich nicht.

Davon gibt es eine MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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3 Kommentare zu „Was machbar ist, wird gemacht – Der NSA Spionage-Club“


  1. Pseudonym

    ,

    hier auch ein yt video von zdf

    http://www.youtube.com/watch?v=37abbmM0Jjg


  2. Memet Akbaba

    ,

    Das neue NSA Mahnmal in Wiesbaden wird nicht mit deutschen Steuergeldern finanziert, oder? Die U‑Boote für unseren „Partner“ in Nah-Ost kosten schon genug.


    1. Pseudonym

      ,

      “’

      Im Bezug auf diesen Artikel hier “Neues NSA-Abhörzentrum: US-Geheimdienst will künftig auch aus Wiesbaden spähen”. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsa-nutzt-neues-abhoerzentrum-in-wiesbaden-a-911811.html

      Sollte man vielleicht auch mal über die Kosten berichten die Deutschland mit trägt damit es auch für die bereitere Masse interessant wird.

      Kleine anfrage der Linken
      frage
      http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/129/1712969.pdf
      antwort
      http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/131/1713166.pdf

      Laut der Deutschen Botschaft in den USA, zahlt Deutschland Jährlich 1MRD$ für die Stationierung der US-Army in Deutschland!

      Damit wurde 2008 auf der Seite der Deutschen Botschaft geworben, aber dann wurde es wieder runtergenommen.

      Hier kann man das Webcache abbild noch sehen.
      http://fluglaerm-kl.de/kosten_us-stuetzpunkte.php

      Q: https://netzpolitik.org/2013/weltweite-uberwachung-warum-es-wirklich-zwei-prism-programme-gibt-und-wie-diese-funktionieren/#comment-561891

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