Jung & Naiv – Folge 78: Jürgen Trittin

Und schon wieder ein Grüner. Nachdem ich letztens noch recht zufällig Renate Künast traf, stand nun das jungundnaive Gespräch mit dem wahlkämpfenden Jürgen Trittin an. Der Grüne Spitzenkandidat erzählte mir, ob er der nächste Umweltminister wird, warum er keine Schulden mag, woran es in der Europolitik hapert, was wir mit unseren Freunden in Südeuropa machen, wie er es mit dem Neoliberalismus hält und wie die Banken zu bändigen sind. Außerdem reden wir darüber, weshalb die Grünen gegen so viele Verbote sind und ob sie als „Bevormunder“ gelten. Abschließend erklärt Trittin ziemlich anschaulich den NSA-Skandal, erzählt, wie die Überwachung zu stoppen ist, ob er die US-Drohnenangriffe z.B. im Jemen als Kriegsverbrechen sieht und ob auch Deutschland Kampfdrohnen braucht.


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Wer’s verpasst hat: In Folge 77 war SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zu Gast bei „Jung & Naiv“.

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Ein Kommentar
  1. Nettes, wenn auch teilweise recht gefälliges Interview..

    Interessant allerdings wie Herr Trittin nicht ausschließen möchte, Drohnen ausschließlich für die Aufklärung anzuschaffen bzw. einzusetzen (ab 3:30).

    Da ergeben sich für mich zwei Probleme:

    A) Unsere „reinen Überwachungsdaten“ können von Andern, zB. USA etc., abgegriffen werden und für die Tötung von Menschen verwendet werden.

    B) Wie schnell hat man an eine Überwachungsdrohne ne Waffe angeschraubt?

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