Netzpolitik

Für Brandenburger gibts unser Buch „Die digitale Gesellschaft“ für 2 Euro zu bestellen

Die Brandenburger Landeszentrale für politische Bildung bietet unser Buch „Die digitale Gesellschaft – Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage“ in ihrem Shop an. Als Brandenburger bekommt man es dort zum günstigen Preis für 2 Euro Bereitstellungsgebühr (+1,50 Euro Porto). Das freut uns und wir fühlen uns auch etwas geehrt, dass unser Buch in der Praxis einen Beitrag zur politischen Bildung leistet.

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Nicht-Brandenburger können es für 14,99 Euro im Buchhandel oder für 12,99 Euro als eBook erwerben. Das Buch eignet sich auch gut als Weihnachtsgeschenk, z.B. damit die Verwandten mal lernen, warum Netzpolitik ein wichtiges Thema ist und alle interessieren sollte.

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13 Kommentare
    1. Naja, wovon soll Markus denn leben? Abgesehen davon, dass kaum jemand in Deutschland sich so für die Netzpolitik einsetzt – ob über die Digitale Gesellschaft oder diesen Blog – die Medienpräsenz. Er ist Sprachrohr und griffiger „Abgeordneter“ unserer Idee vom freien Zugang, freies Internet und einer digitalen Gesellschaft, wie wir es uns wünschen. Das Gegenmodell zu Orwells ’84.
      Jeder braucht was zu essen, und ich bin überzeugt, dass nicht erst nach 75 oder 100 Jahren das Buch in den von dir geforderten „freien Status“ versetzt wird, sondern sobald die Wertschöpfung einigermaßen erfolgt hat. 3-5 Jahre? Die viel interessantere Frage wäre gewesen, ob das Buch via Crowedfunding, microfunding usw. unter der von dir geforderten Lizenz nicht sogar mehr Geld in „unsere Kriegskasse“ gespült hätte.

      1. Wie in dem Link steht, war das Ziel auch, in die Buchläden zu kommen, um auch nicht so netzaffine Leute als Zielgruppe zu haben.
        In die Buchläden kommst du aber wohl nicht so einfach und gut ohne Verlag. Und mit Verlag ist das mit dem Crowdfunding schwierig.

  1. @Markus: Lies‘ einfach Tmaster Beitrag. Die Frage ist halt, ob euch ein Verlag ein so gutes Angebot gemacht hat (aka: the julia schramm dilemma), dass man es nicht ablehnen konnte, so dass einem die Erklärung „Wir tun was nachhaltiges für die Eltern“ näher war als die Methoden, die die Netzgemeinschaft oftmals selbst propagiert (OpenAccess, Crowdfunding, Zusammenarbeit mit mehreren Autoren, CC-Lizenz etc). Zumal das Buch hier und die Gliederung/die Themen hier nie vorab diskutiert worden sind. Was ich ziemlich schade finde.

    Wenn Du jetzt mit „Dann schreib doch selber ein CC-Buch“ antworten willst, hast Du die Intention meines Beitrags nicht verstanden. Ich denke viele hier auf NP hätten gerne mit geholfen ohne euch die „Autorenschaft“ abstreitig zu machen. Was es für mich schal macht ist, das ihr das Potential hier nicht wirklich genutzt habt und stattdessen den etablierten Weg vorgezogen habt.

    1. @y2: Wir wollten in die Buchhandlungen. Und haben ausreichend Geld bekommen um etwas Zeit zu haben, das Buch schreiben können. Wobei das sicher in keinem Verhältnis steht zu Buchverträgen von anderen Personen. Und uns beim ersten mal nicht mit Verlagstätigkeiten beschäftigen zu müssen. Wir haben das abgewägt und glaubten nicht dran, dass wir die angepeilte Zielgruppe (Vor allem die über 40-jährigen) über Crowdfunding und Print-on-Demand zum jetzigen Zeitpunkt genauso gut erreichen können. Das wird sich ändern, davon sind wir überzeugt. Aber ich muss mir nur mal meine Verwandten ansehen, die wissen größtenteils gar nicht, was Print-on-Demand ist und eBook-Reader kennen die aus dem Fernsehen. Und das Ziel dieses Buches war nicht „Preaching to the converted“.

      1. Danke, ich stimme dir/euch da auch zu. Wie gesagt — es fühlt sich für mich schal an, daran kann ich nichts ändern, so sehr ich auch eure Motive verstehen kann. Ich mag auch den aktuellen Buchhandel der drei großen Ketten und das deutsche Verlagswesen nicht sonderlich, dass spielt sicherlich auch eine Rolle.

        Wie sind denn die Verkaufszahlen so? Hat es denn zumindest so funktioniert wie ihr gehofft habt? Kannst/darfst/willst Du da Angaben machen? Da der Verlag jetzt schon Posten an die Landeszentrale für politische Bildung abgibt, bin ich mir da nicht so sicher. Oder habt ihr das so vorab vereinbart? Ich habe das Buch etwa eine Woche bei Thalia auf dem den tollen Dekotischen gesehen, dann war es weg. Interessanterweise sind die Wikileaks-Bücher aus der Zeit noch da.

        Bücher, die die Eltern-Generation erreichen sollen, müssen glaube ich eher bei der (Internet-)Angst einsetzen. Das hat damals die Gaschke ganz gut gemacht, so viel man ihr auch sonst vorwerfen kann. Die „Datensammler“ im Gaschke-Elite-Panik-Stil mit etwas Lanier wären bestimmt ein Renner.

        1. Wie sind denn die Verkaufszahlen so? Hat es denn zumindest so funktioniert wie ihr gehofft habt? Kannst/darfst/willst Du da Angaben machen? Da der Verlag jetzt schon Posten an die Landeszentrale für politische Bildung abgibt, bin ich mir da nicht so sicher. Oder habt ihr das so vorab vereinbart? Ich habe das Buch etwa eine Woche bei Thalia auf dem den tollen Dekotischen gesehen, dann war es weg. Interessanterweise sind die Wikileaks-Bücher aus der Zeit noch da.

          Ich hab keinen Überblick über die aktuellen Verkaufszahlen. Und die Landeszentrale hat wohl von sich aus entschieden, das Buch in den eigenen Bestand aufzunehmen und die Verbreitung zu fördern. Das hab ich gestern nur durch Zufall erfahren. Sonst gibt es viel positves Feedback, vor allem aus der anvisierten Zielgruppe.

          Bücher, die die Eltern-Generation erreichen sollen, müssen glaube ich eher bei der (Internet-)Angst einsetzen. Das hat damals die Gaschke ganz gut gemacht, so viel man ihr auch sonst vorwerfen kann. Die “Datensammler” im Gaschke-Elite-Panik-Stil mit etwas Lanier wären bestimmt ein Renner.

          Wir waren ganz froh, dass sich ein bekannter Verlag gefunden hat, der das Risiko einging. Unser Agent meinte am Anfang, ein positives Buch über das Internet mit der Zielgruppe zu publizieren wäre in Deutschland eni großes Risiko. Wir wollten aber nicht „Das Internet schafft sich ab“ schreiben, sondern aufklären.

  2. Wie kann ich schnell die brandenburgische Staatsangehörigkeit auf Zeit erwerben?
    Übrigens: Die Bundeszentrale für politische Bildung und die Landeszentralen subventionieren gerne mal im weitesten Sinne politische Bücher. Nach welchen Kriterien sie dabei vorgehen, weiß ich nicht. Auch ein Bestseller von Broder wurde schon bundesweit verbilligt vertrieben.

    1. Die Kriterien sind klar geregelt und wir sagen sie jedem, der danach fragt: In unserem Angebot finden sich sowohl Eigenpublikationen als auch Lizenzankäufe (insgesamt in der Schriftenreihe zur Zeit übrigens über 300 Titel: http://www.bpb.de/presse/133073/bpb-schriftenreihe-so-umfassend-wie-nie). Die Leitlinien zur Gestaltung dieses Publikationsangebots sind im Rahmen unseres Auftrags die thematische Aktualität, die Eignung einer Publikation für die politische Bildung und das Gesamtkonzept der bpb unter Berücksichtigung des Online- und Veranstaltungsangebots. Die sorgfältige, kontinuierliche Beobachtung des Buchmarkts und vielfältige Kontakte zu Wissenschaft und Publizistik liefern uns wichtige Anregungen zur Auswahl unseres Buchangebots. In einem mehrstufigen Verfahren prüfen wir die infrage kommenden Bücher inhaltlich und sprachlich kritisch. Konsequenz dieser unabhängigen Programmgestaltung ist es unter anderem, dass wir weder finanzielle Förderungen (Druckkostenzuschüsse) noch Garantieabnahmen gewähren. Ebenso sind beispielsweise Tagungsbände, Biografien, Magister oder Dissertationsarbeiten, Habilitationsschriften und Verlautbarungen aus dem politischen Raum vom Ankauf ausgeschlossen. Bezüglich kontrovers diskutierter Bücher empfehle ich einen Blick in den „Beutelsbacher Konsens“, Artikel 2 (http://www.bpb.de/die-bpb/51310/beutelsbacher-konsens). Für unsere Publikationen heißt das konkret: besteht zur behandelten Thematik in der Öffentlichkeit kein allgemeiner Konsens, müssen die gegensätzlichen Auffassungen entweder in einem Produkt enthalten sein oder durch das Gesamtangebot der bpb abgedeckt werden. Deswegen sollen zu zentralen, kontrovers diskutierten Problemen auch gegensätzlich argumentierende Produkte angekauft und auf der Website gemeinsam empfohlen werden.

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