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Copy Cultures: Warum wir eine Urheberrechtsreform brauchen

Joe Karaganis erklärt, warum wir eine Reform des Urheberrechts brauchen und die Anti-ACTA Mobilisierung der letzten Wochen in positive, konstruktive Energie umwandeln müssen: Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange,…

  • Kirsten Fiedler

Joe Karaganis erklärt, warum wir eine Reform des Urheberrechts brauchen und die Anti-ACTA Mobilisierung der letzten Wochen in positive, konstruktive Energie umwandeln müssen:

In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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7 Kommentare zu „Copy Cultures: Warum wir eine Urheberrechtsreform brauchen“


  1. Hilfe, ich bin ja echt schockiert von der Grafik um 11:00 min in dem Video.

    „Should ISPs Block Access to Sites that Host/Link to Pirated Content?“

    Darauf antworten tatsächlich 73% aller (befragten) Deutschen mit „ja“? Das ist ja schlimm … vor allem wenn man bedenkt was das „link to“ in diesem Zusammenhang bedeuten würde … was man da alles blocken müsste.

    Die Antworten auf die anderen Fragen sind auch nicht gerade ermutigend. Erst wenn es darum geht ob der private Internetverkehr überwacht werden soll wachen die Befragten plötzlich auf.


    1. “Should ISPs Block Access to Sites that Host/Link to Pirated Content?”

      Darauf antworten tatsächlich 73% aller (befragten) Deutschen mit “ja”? Das ist ja schlimm … vor allem wenn man bedenkt was das “link to” in diesem Zusammenhang bedeuten würde … was man da alles blocken müsste.

      Das Problem ist, dass die wenigsten Leute diese Konsequenzen überblicken. Bei der oben genannten Frage denken die meisten Leute sicherlich, es ginge lediglich um Seiten wie kino.to. Wenn man ihnen erklären würde, dass bspw. dann auch netzpolitik.org gesperrt werden müsste, weil es in diesem Eintrag auf YouTube verlinkt, und auf Youtube u.a. auch urheberrechtsverletzendes Material liegt, dann würden vermutlich nicht mehr 73% zustimmen.

      Das Problem ist, dass die Menschen bei „Urheberrechtsverletzung“ an große Raubkopierer-Ringe denken, aber nicht an die vielen tausend kleinen Urheberrechtsverletzungen die man größtenteils unbewusst begeht. Auf Facebook einen Screenshot eines Hollywood-Films gepostet? Urheberrechtsverletzung! In einem Onlineforum eine selbstgeschriebene Kurzgeschichte mit Twilight-Charakteren veröffentlicht? Urheberrechtsverletzung! Zum Fasching als Pippi Langstrumpf kostümiert, ohne an die Erben von Astrid Lindgren Lizenzgebühren zu entrichten? Urheberrechtsverletzung! Das sind natürlich alles Dinge, die heute (noch) nicht geahndet werden, weil es technisch zu aufwendig und zu wenig lukrativ ist (Karaganis sprach diesen Punkt gleich am Anfang an). Aber letztlich sind das die Urheberrechtsverletzer, auf die die derzeiten Verschärfungen der Gesetze abzielen. An die kino.to’s dieser Welt kommt man auch heute schon ran.


    1. @Dexter: Wir sitzen dran. Im Gegensatz zu vielen Medien recherchieren wir gerade selbst und verwenden keinen Agenturen-Remix.


      1. Danke dafür!


      2. Ja, danke hierfür auch von mir.
        Heute morgen, als die Sache frisch raus kam, stand überall (zB. SZ, ntv, heise, SPON, u.w.) die wortgleiche, einfach abgetippte DPA Meldung.
        Was soll das Wettrennen?

        Das machte vielleicht vor 30 Jahren noch Sinn, daß man die (Papier-) Zeitung gekauft hat, die es als erstes gedruckt hatte. Aber heute? Da klickt man sich in 5 Minuten durch 10 verschiedene Medien-Portale.
        Ich bleibe dann da hängen, wo ich die besten Informationen bekomme


  2. […] gesehen ist es sehr schwierig bis unmöglich solchen Urheberrechtsverletzungen im eigentlichen Sinne nachzukommen, gerade weil oft geringe Abänderungen vorgenommen werden und es […]

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