Netzpolitik

Wie Konzerne und Initiativen Netzlobbyismus betreiben

Breitband auf Deutschlandradio Kultur hat heute über „Klüngel, Imagepflege, Aufklärung? – Wie Konzerne und Initiativen Netzlobbyismus betreiben“ berichtet. Das Gespräch ist rund 21 Minuten lang und als MP3 verfügbar.


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Wie alle Teile einer demokratischen Gesellschaft vertreten auch Unternehmen ihre Interessen. Wenn jeder erkennen kann, wer dahinter steht, ist dagegen eigentlich nichts einzuwenden. Nur dürfen sich Unternehmen nicht hinter vermeintlich gemeinnützigen Vereinen verstecken. In jüngster Zeit beackern immer mehr Internet-Konzerne das neue Politifeld Netzpolitik – mit umstrittenen Methoden. Beim gerade gegründeten Internetverein D64 sind auch Vertreter von Facebook und Google dabei.

Ist netzpolitischer Lobbyismus anders als Lobbyismus für Atomkraft, Banken und Energiekonzerne? Das haben Philip Banse und Volker Tripp mit Felix Kamella von LobbyControl und Jeanette Hofmann, Gründungsdirektorin des von Google finanzierten Instituts für Internet und Gesellschaft, diskutiert. Julia Möckl stellt Netz-Lobbyisten und Interessenvertreter vor.

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5 Kommentare
      1. @markus

        Das vermute ich ebenfalls. Es ist mir schon häufiger aufgefallen, weshalb ich mal nachfragen wollte. Selbst ein harter Reload oder ein Neustart des Browsers (der bei mir mit einer Löschung sämtlicher temporärer Dateien und Cookies einhergeht), läßt die Hauptseite/Startseite unverändert, obwohl der Direktaufruf des in Twitter geposteten Links funktioniert.

        Seltsam.

  1. Lobbying und Netzwerken vermischt sich immer mehr. Wichtig ist es:

    a) Geldflüsse offenlegen.
    b) „Ideale“ deutlich machen (Wofür steht man)
    c) Konflikte in diesem Bereich schnell und offen nach außen kommunizieren — nicht sofort versuchen dies „intern“ zu regeln.
    d) Generell viele Informationen mit Leuten teilen die außen stehen.

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