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Zensus 2011

Ab Mai 2011 soll das erste Mal seit 24 Jahren in Deutschland eine Volkszählung durchgeführt werden. Die Verordnung (EG) Nr. 763/2008 sieht eine EU-weite Zählung vor und wird in Deutschland durch das Zensusgesetz 2011 umgesetzt. Auf der letzten CCC-Konferenz Sigint wurde hierüber vorgetragen und daraufhin ein Arbeitskreis (als Unterarbeitskreis des AK Vorrat) gegründet. Im Wiki des Arbeitskreises wird ausführlich auf das Gesetz, die Organisation und die Durchführung der Volkszählung eingegangen.

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Bei Spreeblick gabs gestern zur Volkszählung und dem Vorhaben einer Verfassungsbeschwerde einen guten Beitrag: Für den Zensus werden

einerseits die Daten verschiedener öffentlicher Stellen zusammengeführt und miteinander verglichen. Davon wird auf der Straße nichts zu sehen sein. Die Bevölkerung bemerkt also nur den anderen Teil der Volkszählung – die stichprobenhafte Befragung von zehn Prozent aller Haushalte.

Jeder zehnte Haushalt soll also ab Mai nächsten Jahres befragt werden; eine Verweigerung kann mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro bestraft werden.

Problematisch ist bei diesem Zensusgesetz, dass die Datensätze von Meldeämtern, Arbeitsagenturen und Behörden gesammelt und ohne jegliche Anonymisierung beim Bundesamt für Statistik zusammengeführt werden sollen. Für jeden Haushalt wird eine Ordnungsnummer vergeben und geführt. Inwieweit die geplante Volkszählung das Recht auf informationelle Selbstbestimmung (s. Volkszählungsurteil) verletzt, wird nun für eine eventuelle Verfassungsbeschwerde seitens des AK Zensus geprüft,

denn eine umfassende Registrierung und Katalogisierung der Persönlichkeit durch die Zusammenführung einzelner Lebensdaten und Personaldaten zur Erstellung von Persönlichkeitsprofilen der Bürger ist auch in der Anonymität statistischer Erhebungen unzulässig (BVerfGE 27, 1 [6]).

In Deutschland geht die Befragung außerdem um einiges weiter als von der EU vorgegeben: Es wird den Befragten angeboten, auch Glaubensbekenntnis und Migrationshintergrund anzugeben.

Wofür ein neuer Zensus dennoch gut sein soll, kann man hier nachlesen. Und hier die Hauptkritikpunkte des AK Zensus:

* Wir sehen ganz grundsätzlich die Gefahr, dass diese sensiblen und durch die Volkszählung zusammengeführten Daten (z.B. der Aufbau des neuen umfangreichen Adressenregisters aller Gebäude mit Wohnungen) nicht dauerhaft sicher sind vor Hacker-Angriffen, Diebstahl, Missbrauch und Datenverarbeitungsfehlern. Nur nicht erhobene Daten sind sichere Daten. Wie Spiros Simitis einmal treffend gesagt hat: “Demokratie zeichnet sich durch Informationsverzicht aus!”
* Das deutsche Zensusgesetz verlangt die Erhebung von mehr Daten, als von der EG-Richtlinie gefordert. So werden in den Stichprobenerhebungen auch Fragen nach Religionszugehörigkeit und Migrationshintergrund gestellt. Besonders markant sind die dabei nochmals die Fragen zum “Glaubensbekenntnis”, in denen insbesondere Menschen islamischen Glaubens weiter differenziert erfasst werden.
* Datenverarbeitungsrichtlinien sowie die IT-Infrastruktur sind unklar und nicht nachvollziehbar.
* Die sofortige Anonymisierung der erhobenen Daten scheint uns durch die Zuordnung von Daten und “Hilfsmerkmalen” (Hilfsmerkmale = persönliche Angaben wie Name und Anschrift) zu so genannten Ordnungsnummern (§13 ZensG) zweifelhaft. Die Zuordnung von Erhebungsdaten zu personenorientierten Ordnungsnummern wird im Volkszählungsurteil von 1983 explizit verurteilt.
* Die Praxis der räumlichen, organisatorischen und personellen Trennung der “Erhebungsstellen” von anderen Verwaltungsstellen (§10 ZensG) bleibt anzuzweifeln.
* Es ist nicht nachvollziehbar, wer bzw. welche Behörde auf die neue Datenbank in welchem Umfang zugreifen darf.
* Kritik an der bis zu vier Jahre andauernden Speicherfrist für die “Hilfsmerkmale”.
* Fehlende bzw. mangelhafte Anonymisierung in den so genannten “Sonderbereichen” (Haftanstalten, Krankenhäuser, Kliniken usw.)
* Erzeugung von Bedrohungsszenarien durch die festgeschriebene Auskunftspflicht (§18 ZensG) mit Androhung hoher Bußgelder
* Zweckentfremdung von Meldedaten, die im Rahmen der Datenzusammenführung für andere Zwecke als eigentlich erhoben, missbraucht werden.
* In letzterem Zusammenhang: Verletzung der negativen Bekenntnisfreiheit durch Weitergabe der Meldeamtsdaten zu Religionszugehörigkeit im Rahmen der Datenzusammenführung.
* Erlaubnis der Datenrückführung an Behörden und Ämter, auch in Einzelfällen.
* Fragliche Praktiken der Erhebungsbeauftragen (=Volkszähler), die beim Nichtantreffen der zu Befragenden auch die Erlaubnis haben, Familienangehörige, Minderjährige und Nachbarn zu befragen. Von den Volkszählern dürfen auch Informationen darüber erfasst und gespeichert werden, die von und über die Wohnung von außerhalb von öffentlich zugänglichen Plätzen und Räumen aus in Erfahrung zu bringen sind.

Außer der Erarbeitung einer Verfassungsbeschwerde ist auch eine Informations-Kampagne geplant –denn bisher scheint über das Zensusgesetz 2011 und dessen Durchführung noch nicht viel in der Öffentlichkeit angekommen zu sein.

(Crossposting von Vasistas?)

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74 Kommentare
  1. Da kommt ja wieder viel schönes auf uns zu :)

    Aber vielleicht haben wir ja Glück und bei der Volkszählung tritt endlich der wahre Erlöser auf Erden ;)

    1. Ein Bußgeld bei Nichtbeantwortung der Fragen ist nicht durchsetzbar, da im Zensus2011-Gesetz kein Bußgeld-Tatbestand geregelt ist. Ich verweise beispielhaft auf den Beschluß des OLG Oldenburg vom 9. Juli 2010 zum Az: 2 SsRs 220/09, weil hier gut verständlich dargestellt wurde, unter welchen Voraussetzungen ein Bußgeld / eine Ordnungswidrigkeit vorliegt.
      So hat das OLG festgestellt:
      “….Dem Betroffenen kann kein Verstoß gegen §§ 2 Abs. 3 a S. 1, 2, 49 Abs. 1 Ziff. 2 StVO zur Last gelegt werden….”
      Man beachte den Aufbau der §§-Kette:
      – § 2 der StVO regelt, dass die Reifen den Witterungsverhältnissen angepaßt sein müssen.
      – § 49 StVO erklärt, welche Verletzung (hier des § 2 ) ordnungswidrig ist.
      Und selbst dann ist im vorliegenden Fall wegen unklarer Regelung dieselbe nichtig.
      Im Zensus2011-G gibt es aber keine einzige Textstelle, welche so wie in der StVO der § 49 feststellt, welche Verletzung/Nichtbeachtung eine Ordnungswidrigkeit feststellt. Ergo fehlt es an einem Gesetz, welches die Nichtauskunft zur Ordnungswidrigkeit macht.
      Aber: Nach § 111 OWiG muß man den “zuständigen Stellen” Auskunft erteilen über den Namen, Tag u. Ort der Geburt, Fam-Stand, Beruf, Adresse, Staatsangehörigkeit. Mehr nicht.

    2. Es ist doch ein Witz, wenn nur ein Drittel der Haushalte befragt wird, da können am Ende die Werte doch nicht stimmen.
      Zum Einen verstehe ich den Sinn nicht, warum muss ich meine Schulbildung angeben ? Da fragt doch heute kein Mensch mehr nach, meine Schulzeit ist 31 Jahre her . Zum Anderen erfasst der Fragebogen keine besonderen Umstände, sprich Schwerstbehinderte und Pflegepersonen. Betreut man einen Familienangehörigen 24 Std. zu Hause, ist man dann berufstätig, selbständig oder wie soll man es bezeichnen? Kreuzt man dann an, man suche keine Arbeit, wird man als Schmarotzer abgestempelt ?
      Vielleicht sollte bei der Befragung mal bedacht werden, dass es viele Behinderte gibt, aber viel zu wenig behindertengerechten Wohnraum, vor allem für Familien mit mehreren Kindern.. Seniorenheime werden gebaut wie Sand am Meer ….. Ich finde diese Volkszählung lächerlich ……

  2. Ich versteh diese Geilheit auf Zahlen und Statistiken nicht.
    Was soll damit bezweckt werden? Will man damit verschiedene Volksgruppen ausdifferenzieren, a la „Wie viele Prollos hat Deutschland, wie viele Frankreich“ oder so’n Krams?

    Aber vermutlich kommt das den Behörden grade recht, dass das ein EU-Beschluß ist. So umschifft man schön den Bundestag und das Urteil von damals zur Volkszählung.
    Und nun hoffen wir mal, dass die Verfassungsbeschwerde nicht fehlschlägt.

  3. Super, ab wann kann man dagegen auf die Straße gehen? Da müsste doch bei der „unsere Daten müsst ihr raten“-Generation Unterstützung zu finden sein!

  4. Es mag ja sein, das der Staat eine gute Übersicht darüber braucht, wieviele und was für Menschen so in unserem Land leben. Solche Volkszählungen sind ja im Prinzip nichts neues und wurden schon in der Antike durchgeführt. Aber ich finde es wirklich unfassbar, das im digitalen Zeitalter, wo jeder wissen müsste wie einfach und schnell Kopien angefertigt sind, derart schlampig mit den Daten umgegangen wird. Das Problem haben wir aber vermutlich nicht nur mit den Daten, die bei einer Volkszählung anfallen, sondern mit allen Daten, die von den Behörden so verwaltet werden.

  5. Ich will keine Zählung. Und ich will nicht Teil der Stichprobe sein. Dann muss ich halt gegen das Gesetz handeln und 5000 € in Kauf nehmen, wenn bis dahin der AK und Klage keinen Erfolg haben werden. Mit mir jedenfalls nicht.

  6. Ich glaube das Bussgeld richtet sich nachdem, was man verdient. Insofern wirst du wohl keine 5000 zahlen müssen. Weiterhin kannst du sicher selbst, wenn es kommt immer noch Einspruch beim Gericht einlegen. z.B. könntest du darauf plädieren, dass es unfair ist, wenn du zufällig ausgewählt wirst und Geld bezahlen musst. Über das Bussgeld würde ich mir erstmal überhaupt keine Gedanken machen.

  7. Kiri: Planung verlangt Daten.

    Wenn eine Steuererhöhung geplant wird, muss man auch irgendeine Ahnung haben, wie viel das denn bringt, wenn man Kindergarten kostenlos machen will muss man ungefär wissen, was das kostet. Ohne Daten geht es nun Mal nicht – im Zweifel fälschen die Interessengruppen ihre Realität zusammen. Die Ergebnisse hat man zum Beispiel beim Transrapid gesehen.

    Da ist eine kontrollierte und zuverlässige Zensus-Volkszählung eindeutig das kleinere Übel.

  8. @KinNeko

    kein gedanken um bussgeld?

    das ist doch gerade das druckmittel no.1 der verfassungsfeinde in europa. siehe die ab(zock)mahnanwälte etc. die würde doch verhungern, wenn sie ihre „richtige“ arbeit machen müssten.

  9. Wozu so ein aufwändiger Zensus? Reicht es nicht, wenn sich die Behörden eine Kopie der Facebook- und StudiVZ-Datenbanken holen?

    [/Ironie]

  10. Und wenn man nicht verweigert, sondern offensichtlich falsche Daten angibt? Einkommen: 10 Mio/Monat, Beruf: Seiltanz-Astronaut, etc.?
    Läuft man dann auch Gefahr, ein Bußgeld zu kassieren?

      1. Macht Euch keine Gedanken, wir haben die richtigen Daten schon alle und wollen nur sehen wer schwindelt und die bekommen an weihnachten keine Geschenke:-)

  11. Ich finde es ungeheuerlich, dass viele personenbezogene, sensible Daten einer Person abgespeichert werden. Man könnte es doch auch von anderen Behörden bekommen!? Wieso wird das nicht gemacht? Vielleicht weil es verboten ist. Wieso interessiert es „den Staat“, ob ich eine Dusche, eine Badewanne, einen Router (mit 1 oder 2 W-LAN-Antennen) habe? (Übertreibung)
    Wenn es schon ca. 10% sind, die befragt werden, dann werden sich ja wohl Freiwillige finden lassen.
    Ich werde die max. 5000€ in Kauf nehmen, aber von mir erfahren „die“ nix!!
    Gruß

  12. Freiwillige müssen nicht zwangsläufig eine aussagekräftige Stichprobe generieren, vielmehr könnte es sein, daß bestimmte Gesellschaftsschichten bereitwilliger partizipieren würden als andere.

    Der Grundgedanke dahinter ist ja möglichst aussagekräftige Daten zu generieren, auf die der Mikrozensus in einem Vergleichsrahmen rückgreifen kann. Je länger eine Volkszählung zurückliegt, umso gravierender können, bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel, die Abweichungen bzw. Ungenauigkeiten im Mikrozensus sein. Insofern ist schon allein deshalb eine \Auffrischung\ der großen Datenbasis von Zeit zu Zeit notwendig und meines Wissens nach ist Deutschland in der Hinsicht des Zeitrahmens recht lax.

    Torsten hat schon darauf hingewiesen, daß die Erhebung Auswirkungen auf die Gesetzgebung und die zukünftigen Planungen der Regierung (gleich welcher Parteienkonstellation) haben werden. Einkommensunterschiede, Bildungsausgaben, Technologisierung dürften dabei so die wichtigsten Felder sein – Badewanne/Dusche/Toilette dürften Fragmente aus der Vergangenheit sein, mit denen die sanitäre Versorgung der Bevölkerung überprüft werden sollte (Nachkriegszeit); evtl. sind sie auch noch aufgrund der internationalen Vergleichbarkeit (Entwicklungs- und Schwellenländer) enthalten.

    Nebeneffekt: Die Volkszählung wird auch die Instrumente der entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen (Soziologie, Pädagogik, etc.) schärfen, da deren Datenbasis (ALLBUS, GSS) mit der einer viel größeren Stichprobe abgeglichen werden kann. Oftmals befruchtet das dann auch die Forschung.

    Ich möchte daher davon abraten, bewußt falsche Daten anzugeben. Letztlich wird dies nur – sofern eine ausreichende Menge von Menschen so handelt – dazu führen, daß die Datenbasis völlig unbrauchbar würde und aus völlig unzureichenden/verzerrten Daten Entscheidungen für die Zukunft der ganzen Gesellschaft getroffen werden.

    Das wirklich kritische ist die Zusamenführung dieser Daten im Informationszeitalter und die Leichtigkeit des Mißbrauchs. Aus meiner Sicht sind die Kritikpunkte des AK Zensus alle nachvollziehbar – das spricht aber nicht gegen das Instrument der Volkszählung, sondern gegen den wieder einmal schlampigen gesetzlichen Rahmen. Die Frage darf auch nicht sein: Volkszählung ja/nein? – die Volkszählung ist aus den ureigensten Interessen der Gesellschaft selbst heraus notwendig. Die Frage muß sein: Volkszählung – auf welche Art und Weise und in welchem Rahmen?

  13. Dieser Zensus wird wohl so nicht stattfinden, niemand braucht sich daran zu beteiligen.

    Die die Behaupten, nur bis Sommer könnte etwas dagegen unternommen werden, reden/schreiben Dumfug und spielen bereitwillig das Spiel der Mächtigen mit.
    Diese sollten sich erstmal GENAU über ALLE (rechtlichen) Möglichkeiten sachkundig machen oder sich als Systemschreiberlinge outen.

    Jetzt wird noch nicht mitgeteilt, wie dieses „Gesetz“ zu verschwendetes Papier gemacht wird, um nicht die Möglichkeit der Nachbesserung ‚in letzter Minute‘ zu geben.
    Das wird erst ab Dezember erfolgen.

    Damit ist genügend Zeit, um gegen dieses „Gesetz“ zu opponieren, und genügend Zeit für die Politik, um einen Rückzieher mit Gesichtswahrung vollziehen zu können, ohne das eine „Nachbesserung“ noch rechtlich wirksam werden könnte.

    Deswegen, ruhig Blut und die Show (im Netz und später in den Medien) ab Dezember genießen.

  14. Protestierender: Lies nochmal und fang an zu denken. Die machen genau das was Du forderst: Daten von verschiedenen Behörden ausnahmsweise zu diesem einen Zweck zusammenführen. Ergänzend und sie stellen Dir relativ wenige Fragen. Deine Duschgewohnheiten sind weiterhin geheim. Wenn das alles ausgewertet wurde, wird es wieder gelöscht.

  15. Der Zensus ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. Vergleiche hierzu den sog. „Mikrozensus“ der schon seit vielen Jahren läuft, ohne daß kaum einer was davon weiß. Nur die dafür Auserwählten wissen davon und werden verpflichtet 4 Jahre lang ellenlange Bögen auszufüllen. Bei Ablehnung gibts Drohungen von Bußgeldern und Freiheitsentzug. Kein Witz. Man wird dann von ehrenamtlichen Schnüfflern persönlich angeschrieben und heimgesucht und kann(bzw muß) danach „anonym“ teilnehmen. Über den Mikrozensus werden angeblich Daten für statistische Erhebungen gesammelt und es seien nur 1Prozent der Bevölkerung davon betroffen. In Wahrheit geht er aber seit Jahren reihum. Mit dem kommenden Zensus werden nur noch die fehlenden Leute „erhoben“.
    Der Mikrozensus ist somit mind. genauso fragwürdig, wie der Zensus. Daher informiert euch über den Mikrozensus und klagt dagegegen.
    Persönliche Erfahrungsberichte zum Mikrozenus unter:
    http://blawg.blogg.de/eintrag.php?id=10
    und
    http://www.kult-ur-sprung.de/mikrozensus-1.html

  16. Aussagekräftige Zahlen über die Bevölkerung sind notwendig damit unsere Regierung Steueraufkommen und Ausgaben gut Planen kann.
    Das hier nicht anonymisierte Daten zusammengestellt werde ist scheiße, aber hier sehe ich keinen massiven Eingriff in meine Rechte.

    GRundsätzlich bin ich für die Zählung, allein aus praktischen Erwägungen, allerdings sollte man hinschauen welche daten tatsächlich benötigt werden.

  17. @Thorsten 2.6. 7:52

    Bevor du anderen was von „denken“ erzählst, versuch das ersteinmal selbst. Was sollte die Datenerhebung denn bringen, wenn die Daten „danach“ wieder gelöscht werden? Sorry, den Bullshit kannst du dir selbst verkaufen aber kaum deiner Umwelt. Und um kostenlose Kindergartenplätze, wie in einem früheren Kommentar von dir zum besten gegeben, geht es ja wohl auch nicht ^^

  18. Manu: „Ja, sowas gabs schon mal.“
    Damals haben die Leute offenbar noch darüber gesprochen und sich dann dagegen gewehrt. Irgendwie sind wir völlig letargisch (und gleichzeitig karrieregestresst?) geworden.

  19. Was überhaupt nicht bekannt ist, ist, dass auch die Aufenthalts-Daten derer, die sich in Zeugenschutzprogrammen befinden, von den Meldeämtern übermittelt werden.
    Ein kleines Datenleck und die Organisierte Kriminalität schickt ihre Häscher los.

  20. Ich frage mich gerade, ob die Angaben validiert werden. Wenn man sich die 5000 Euro sparen möchte, aber dennoch nix bekannt geben will kann man ja auch einfach lügen.

    Freu mich schon drauf, wenn die feststellen, dass 40% der Einwohner als Beruf „Pornodarsteller“ angegeben haben … :)

  21. Ich finde, dass ELENA, Vorratsdatenspeicherung, SWIFT und sämtliche anderen durch die Bundesregierung und/oder ihr angeschlossene Lobbygruppen gesponsorte Datensammlungen vollkommen ausreichen, um sämtliche Daten der Bundesbürger lückenlos zu überwachen und auszuwerten!

    Dieser Zensus dient meiner Meinung nach nur noch dazu, die fehlenden Verknüpfungen aus den anderen Datensammlungen sicherzustellen!

    Anschließend werden dann völlig unbescholtene Bürger mit – mit von unfähigen Politikern initiiert und von ebensolchen *KA-Beamten ausgewerteten – Daten verdächtigt, Verdachtsmomenten ausgeliefert, und unter Generalverdacht gestellt, die ausschließlich den Interessen der Medien- und sonstwelchen Interessengruppen dienen!

    NEIN Zum Zensus!!!

    UND DANN REGEN DIE SICH ÜBER GOOGLE STRRETVIEW AUF?????

  22. Die Stasi lässt grüßen, mit solchen Aktionen rückt die sogenante Demokratie wieder ein Stück näher in Richtung Diktatur. Das Ganze hat nur einen Zweck, um so mehr ich über mein Volk weiß, um besser kann ich es beherrschen und ausquetschen. Willkommen in der DDR.

  23. Es geht doch gar nicht um Daten zur Steuerschätzung. Hier werden Daten zusammengeführt und nach einer Plausibilitätsrechnung abgeglichen.
    Z.B. Herr Ismael bekommt von der Behörde Dortmund über Hartz4 eine Wohnung bezahlt….wohnt aber (nach Aussage der Nachbarn) in Essen und in Dortmund wohnt Familie Üzgür. Herr Ismael ist in Hamburg auch gemeldet als Hartz4 Empfänger mit Wohnung. Hier heisst er aber Ismaell. In der vom Amt bezahlten Wohnung lebt aber Herr Dönkber. Die Tochter von Herrn Ismael ist in Bottrop als Hartz4 Empfänger gemeldet und bekommt hier eine Wohnung bezahlt,…..in der Herr Abdul wohnt, weil Fräulein Ismael ja beim Vater in Dortmund wohnt. Sie Fahren mit Ihrem 5erBMW (der auf Herrn Dönkber zugelassen ist)jeden Tag zu Badesee und beten zu Allah dass Gott den deutschen Behörden weiterhin die Dummheit schenkt um das zuzulassen.Doch diese erkennen das und befinden dass alles in Ordnung ist….alle müssen das Geld wieder ausgeben und über Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Körperschaftssteuer, Benzinsteuer(für den 5er BMW), Regenwasserabführungsgebühren, Grundbesitzsteuer, Tabaksteuer(Herr Dönkber raucht, sagen die Nachbarn)werden 80% wieder zurückgeführt und der Schaden ist gering.(Peanuts halt) und alles bleibt wie es ist.
    ABER MAN HAT WAS GEMACHT!!!!!!

  24. O.K. Ich gebe zu, Fräulein Ismael lebt in Essen bei Ihrem Vater, zahlt aber über die Knappschaft Sozialversicherungsbeiträge in Wattenscheid. Hier hat Sie auch einen Wohnungsvermietungsservice als Gewerbe angemeldet, der zwar kein Einkommen hat, aber Kosten ohne Ende beim Fiskus einreicht und Ausgleich bekommt. Ihre Brüder bekommen derzeit über die
    ARGE die Führerscheine für Gefahrgut bezahlt und Fräulein Ismael kauft in der Ukraine 2 Lastwagen die in Deutschland keinen TÜV mehr bekommen haben und richtet eine Linie Mülltransporte von Deutschland in die Ukraine ein. Bei der Ausreise wird er Müll als hochwertige EDV-Ausrüstung deklariert und die MWST erstattet. aber….das ist ja alles nur erfunden von Menschen die der tollen Demokratie nicht mehr trauen und selbst betroffen sind. :-((

  25. Wer entscheidet, wer die 10% sind? Sind wir eine Demokratie oder Diktatur? Wir haben auch einen Bogen erhalten,wir entscheiden frei was wir angeben oder nicht, Strafe ist uns egal, lassen wirs drauf ankommen.Es kann nicht angehen das Daten gefordert werden, die für jedermann zugänglich sind.Datenschutz, ha,ha, in Deutschland lächerlich, hat ja die Vergangenheit gezeigt. Es wäre einfacher wenn alle Politiker diese Bögen ausfüllen würden, dann hätten wir die 10% und das Grundgesetz hätte wieder ein Bedeutung trotz EU

  26. Die haben mich auch angeschrieben, also wissen die doch das es mich gibt und können doch einen Strich machen und das gilt auch für alle anderen, denn wenn die uns anschreiben haben die doch unsere Adressen, die können die doch zählen wenn die langeweile haben

  27. Arm und verschuldet zu sein hat auch seine Vorteile: Sollte mein Schweigen beim Zensus mit einem Bußgeld belegt werden, dann können die sich bei meinen Gläubigern ganz hinten anstellen. Und wird mir mit Gefängnis gedroht: Na fein, denn das bedeutet ein bequemes Bett, mehr Sex und besseres Essen!
    WÄHLT!—MICH!!—AUS!!!

  28. Also mit mir nicht. Ob ich arbeite oder wo geht keinen was an. Ich bin kein Hartz 4 Empfänger…Ich bekomm nichts vom Staat geschenkt die wollen nur alles von mir…Steuern. Steuern Steuern….und was noch …ach ja Steuern…..Also Volksvertreter…Dann vertretet das Volk und nicht eure eigenen Interessen. Sollte ich erwählt werden, werde ich ausschließlich das ausfüllen was die eh wissen…Name Adresse und so weiter…Alles weitere verweigere ich. Denn die Daten sind nicht anonymisiert und die zusammenführung von versch. Statistiken ist lt. Bundesverfassungsgericht auch Verboten. Komisch…jetzt tun sie das….Nein nicht mit mir. Ich lebe nicht in der Stasi-Republik….

  29. Ja früher wars bei uns OSSIS die St..,
    in der BRD ist dies gleich Offiziel geregelt worden,per Gesetz und unter Androhung von Zwang und Strafe.
    Der gläserne Mensch,die gläserne Famiele,das gläserne Haus unsw,rückt mit dem Zensus immer Näher.
    Viele geben Jahr für Jahr Ihre Steuerklärung ab und müssen teilweise noch Kräftig dafür bezahlen,weil ohne Steuerberater es auf Grund der Komliziertheit des Steuerrechtes kaum noch geht.

    Nach Sorgen und Problemen wird aber beim Micozensus nicht gefragt.

    In meinen Augen hat dies nichts mehr mit einem
    Rechtsstaat zu tun, für mich ist diese Befragung der Bürger erniedrigend!

    Bei einem Protestschreiben wäre ich mit dabei und würde sofort unterschreiben.

  30. und die Daten gehen dann – wie mittlerweile auch die Bankdaten – in die USA? Und von dort gehen die Daten dann – wie alle Kommunikationsdaten zwischen den USA und der übrigen Welt – an die israelische Firma, die die Ausschreibung dafür gewonnen hat? Spannend…

  31. Ich habe bereits 1987 hart verweigert. Mir wurden damals zuletzt 2000,–DM Zwangsgeld angedroht, die ich nie bezahlt habe. Auch meine Daten haben sie nie gekriegt. Nach einiger Zeit wurde die Erhebungstelle geschlossen und somit hatte die Exekutive keine Gewalt mehr über mich. So wird es auch jetzt wieder sein.
    Leute, laßt Euch nicht bedrängen, nicht einschüchtern. Wir sind eine funktionierende Volksdemokratie. Das, was uns jetzt wieder bevorsteht, sind Obrigkeitsallüren a la Stasi-Manier, die wir in Solidarität durchstehen. Stellt Euch vor, eine Autobahn soll um eine Stadt herum gebaut werden. Dort, wo die wenigsten Gymnasiasten wohnen, wird sie gebaut, weil dort der geringste Widerstand zu erwarten ist. Und für dies und ähnliche Vorgehensweisen braucht die Obrigkeit den Zensus.
    Eine andere Möglichkeit ist der weiche Boykott. Einfach falsche Daten angeben wie oben schon berichtet. Und denkt dran, wenn der Zähler kommt, werweist ihn, diesen Schnüffler, diesen IM aus Honneckers Zeiten.

    Gruß John

    1. Meine Leute sind nicht zu erkennen, Schlapphuth, langer Mantel, Sonnenbrille (auch bei Regen) und Hände in den Taschen das fällt nicht auf. Hat sich schon 33 bis 45 bewährt!!

  32. Ich habe da mal eine Frage,
    nicht das ich paranoia schiebe…aber wie sieht denn nun der Ausweis aus…mit dem die Interviewer rumlatschen.
    Ist doch eine wunderbare Sache, für Zwielichtige, sich selbst einen zu basteln und bei älteren Mitbürgern rein zu kommen, sind sie erstmal drin…

    Ebenso, soweit ich es lesen konnte, sollen die Interviewer ja ihren Ausweis mit ihrem Personalausweis zusammen vorlegen…darf ich alle Daten dann von denen aufschreiben oder diese kopieren?

    Was ja widerum Betrügern die Türe öffnet eben die Interviewer anschliessend zu schaden.

    Alles sehr unseriös…
    darf ich die Polizei holen, wenn mir der Zensus befrager komisch vorkommt? Gilt das als Verweigerung?

  33. Meine Güte,
    laut Fragebogen werden 0.1 der Bevölkerung befragt.
    Was ist mir passiert?
    Ich bekam einen Fragebogen,
    meine Katze (steht im Telefonbuch) bekam einen Fragebogen
    mein im Paß eingetragener Künstlername bekam einen Fragebogen.

    0.1 Prozent.
    Alles klar.

    1. Sind eben alles Lebenskünstler, diese Burschen. Na und? Das läuft wie bei den Versicherungsvertretern auf Provisionsbasis, mehr Fragebögen mehr Provision.

  34. Die Frage nach dem warum kann auch so beantwortet werden;
    Die Verschuldung des vereinten Wirtschaftsgebietes ( BRD ) beträgt
    ca. 2 Billionen Teuronen, der bisher nur zu schätzende Wert von Wohnungen und Immobilien ca.9 Billionen!
    Mit einer 20-30%igen Zwangshypothek ( Lasten ausgleichsgesetz )lässt sich da doch was machen oder? Soweit Ich weiß wurde das im Deutschen Reich ( Deutschland ) und auch im vereinten Wirtschaftsgebiet ( BRD ) im letzten Jahrhundert schon zweimal gemacht!!!

  35. Ich finde diese Befragung überflüssig und voll die Stasimethode. Meine persönlichen Angaben geht niemanden etwas an. Wer meint Facebook und Co. mit seinen eigenen Daten zu füttern, bitte schön, seine Sache.

    Aber gleich mit Strafen zu drohen finde ich die größte Sauerei. Wo landen die Daten. Vieleicht werden sie gehackt wie bei Sony und anderen…

    oder gehen diese Daten wieder mal zur USA weil sie schißßßßßßß haben vor dem Terrorismus.

    Diese Sache geht eindeutig zu weit. Du bist Deutschland. Das ich nicht lache .

  36. als selbst betroffener und gegner der datensammlung, der aber leider die zeit und das geld hat sich dagegen zu wehren bleibt mir nur dazu aufzurufen das amt für statistik mit einer flut von falschen daten mit hilfe des internets zu unterwandern . der fragebogen steht für jederman im internet bereit und jeder auch der der nicht gezwungen wird kann mitmachen . also ran an den pc und daten daten daten bis der speicher platzt

  37. Ich bin der Meining, daß diese Zählung ungemein wichtig ist für Politik, Verwaltung, Wirtschaft, d.h. für alle Deutschen, und keiner muss mit Nachteilen rechnen!!

  38. Meine Frage dazu:

    Ich soll die Daten des Hauskäufers für Zensus bekanntgeben.
    Meiner Ansicht nach, bin ich doch wohl nicht verpflichtet persönliche Angaben über Driite zu tätigen? Sehe ich das falsch ? I

  39. Hallo zusammen,

    auch ich hab grad Fragebögen im Postkasten vorgefunden. „Leider“ habe ich Wohnungseigentum. Jetzt wird verlangt dass ich die Namen meiner Mieter angebe und dazu noch auf welcher Etage sie wohnen! Ich bin so maßlos empört. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Wozu bitte sind diese Angaben notwendig. Es würde ja wohl reichen wenn man die Whg.en insgesamt angibt und evtl. noch die Ausstattung. Aber die Namen der Mieter, etc.? Ich WILL das nicht! Fühle mich da meinen Mietern gg.über wie ein Verräter. Hat einer eine Idee wie ich das boykottieren kann?
    Mannomann, bin ich wütend.

  40. Hallo,
    ich hab gestern den Fragebogen bekommen.
    Die Daten die ich da angeben soll sind ja wohl nicht der rede Wert.Da kennt ja jeder Dritte Postbote mehr!!
    Das was mich etwas Nachdenklich stimmt ist, Es heißt VOLKSZÄHLUNG, müsste aber eigentlich Wohnraum und Gebäudezählung heißen. Ich muss mehr Angaben über mein Haus machen als über meine Familie!!!!!!
    Iss schon Komisch sowas VOLKSZÄHLUNG zu nennen.

  41. Der Staat will von uns Informationen die er eh schon hat? Warum werden dann nur Stichproben gemacht, und nicht alle befragt, das fühlt sich ein bischen nach Benachteiligung an, oder? Und, wird sich dann etwas ändern und werden dwnn die riesigen Steuer-Einnahmen sinnvoll ausggeben?- Glaube eher nicht! Von Mit- oder Selbstbestimmung ist da nicht die Spur, und wenn ich nicht mitmache, werde ich bestraft. Das ist Erpressung, verdammt nochmal.
    s.wunder(ich kann gar nicht lesen-und Fremde lass ich nicht in die Wohnung-ist doch mein gutes Recht.)

  42. Heute stand einer von diesen Volkszählern schon bei mir in der Küchentür als ich dazu kam, er war einfach gleich durchgegangen, nachdem ihm mein Kind geöffnet hatte! So ein dreister Schnüffler! Ich wußte nicht, daß es wieder eine Volkszählung in ganz Deutschland geben soll, obwohl ich mich schon für recht informiert halte. Das wird in den Medien schön klein gehalten. Ich kann mich aber noch an die vor 24 Jahren erinnern, ich war noch nicht betroffen und erinnere mich an die Bilder von öffentlichen Verbrennungen der Befragungskataloge. Damals waren auch hohe Strafen angedroht und dann wurde doch gegen die Rechtmäßigkeit der Bußgelderhebung erfolgreich geklagt, oder? Ich will mich verweigern und möchte mich mit anderen Verweigerern dieser aktuellen >Volkszählung vernetzen.Wie finde ich Euch?

  43. Nun müssen wir und wieder einmal der Gewalt beugen. Im Mittelalter wurden die Wünsche des Herrschers mit KLoppe durchgesetzt, heutzutage eben mit Bußgeld

  44. Sch* Bananenrepublik, sch* EU. Dieser Beamtenwasserkopf dient doch einzig noch dem Selbsterhalt und der Bevormundung, Regulierung und Kontrolle der hüben und drüben lebenden Menschen.

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