Demokratie

RWE Energieriese – Director’s Cut

Es gibt eine weitere Version des RWE-Greenwashing-Spots im Rahmen des Greenpeace-Remix-Wettbewerbes:

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11 Kommentare
  1. der 1. remix war schon „so lala“
    öko faschistische tendenz – wir müssen alles schlrechtreden

    ich finde immernoch der spot ist
    a) toll gemacht
    b) macht erneuerbare energie an sich „sexy“ in der öffentlichkeit
    c) zeigt vielen das es sowas wie gezeitenkraftwerke überhaupt gibt und wie sie funktioniren
    d) erwähnt AKs nicht weil es im spot unangebracht wäre
    c) ich find den spot nun einfach aus prinzip gut da sich zuviele mit zuviel freizeit darüber aufregen :(

    aber hey, hauptsache flamen und sowas 3 news wert sein lassen :(
    das finde ich irgenwie uncool, meiner meinung nach

    von den remix spots ist der aber immerhin der beste bis dato :/

  2. HAHA, der ist echt cool. Der erste Remix mit den Fakten war zwar besser, aber dieser ist viel witziger. Bei den Windrädern und Strömungskraftwerken einfach rückwärts abspielen war ne super Idee :-)

    @1. Demian Naftali
    Besser Öko-Faschismus als Corporate Fascism :-P

    Mal ehrlich: Eine verstärkte Regionalisierung der Energieversorgung durch mehr Kleinanlagen und -versorger macht doch nen viel vernünftigeren Eindruck, als unsere Energieversorgung den Profitinteressen von Großkotzernen zu unterwerfen.

  3. @Demian Naftali: Jo grausam diese Nöler mit zuviel Zeit, fast genauso schlimm wie die Alles-Schönreder mit zuviel Zeit.

    Der Remix kommt mitunter von Greenpeace, die fänden es mit Sicherheit echt geil wenn RWE so ein Ökoriese wäre – ist er nur nicht, er gibt sich den Anschein als ob indem er mal eben so ein Filmchen produziert! Und das ist Leute verarschen hoch drei! Schön dass ich im Netz zuerst den Spot sehe der es offenlegt bevor mir das Original begegnet – schade dass im TV keine solche Gegenöffentlichkeit gibt.

    Klar ist der Spot super gemacht und klar wäre so eine Ökowelt fein – ich würde mich auch überhaupt nicht aufregen, hätte RWE sowas in Form einer Pro-Grünstrom Kampagne uneigennützig gemacht und sein dickes Logo weggelassen bzw. sich nicht als den Wohltäterriesen dargestellt der es nicht ist.
    Ähnlich wie bei Vodafail wird versucht ein Image zu schaffen ohne dass da wirklich was dahinter steht. Erst mal was leisten, dann damit werben, nicht umgekehrt!

  4. @8. LifeScientology:
    Freilich ist das der Optimalfall, und ich denke im Grunde funktioniert das im Großen und Ganzen mittelfristig auch so. Aber dank der mannigfaltigen Informationen bekommt man ja auch als mündiger Bürger nicht alles mit. Ehrliche Werbung die mich über wirkliche Vorzüge oder Neuigkeiten informiert, finde ich daher durchaus positiv. Verifizieren muss man dann freilich immer noch selbst. Früher gab’s das mal dann und wann, diesen „Aha-ich wusste ja gar nicht dass es sowas cooles gibt, da mach ich mich mal schlau ob das hält was es verspricht und kauf’s mir dann“-Effekt, ich erinnere mich da so dunkel. Den hatte ich nur leider schon ewiglich nicht mehr.
    Halt doch, ab und an wenn der Werbekatalog von so nem Gadgetversandhandel kommt…

  5. @Demian Naftali Es gibt Gezeitenkraftwerke in Deutschland und sie funktionieren? Bin für jeden Hinweis dankbar.

    btw gibts das Captcha auch in einer für Menschen benutzbaren Version?

  6. @1 Du vergisst die Hauptbotschaft: Der gutmütige Riese. Das ist der Punkt, nämlich gegen Kartellrecht und gegen Dezentralisierung. RWE ist der netter Riese.

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