Datenschutz

Datenleck bei Kabel Deutschland

Die Grafschafter Nachrichten berichten über ein Datenleck bei Kabel Deutschland. Mehr als 11000 Datensätze von Kabel Deutschland Kunden aus Bad Bentheim, Meppen, Schüttorf und Emsbüren waren bei Google zu finden. Schuld war wohl ein „einzelner Dienstleister“ von Kabel Deutschland, der die Daten im Internet öffentlich zugänglich gemacht habe. Kabel Deutschland bedauert die Panne laut Grafschafter Nachrichten. Diese fragten auch den Bundesdatenschutzbeauftragten, was er von der Sache hält:

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„Ich bin sprachlos“, erklärte der Sprecher des Bundesbeauftragten: „Das ist ein Unding.“

Aufgefallen ist die Sache wohl, als ein Kunde seinen Namen bei Google eingab und 550 Seiten mit 11000 Datensätzen inklusive seinem fand. Was die Datensätze konkret enthielten, ist dank einer Paid-Content Funktion bei den Grafschafter Nachrichten nicht nachvollziehbar.

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11 Kommentare
  1. Wer ist der nächste mit nem Leck?

    Möchte jemand Wetten abgeben?

    Es ist schön wie sehr sich die Firmen um Datensicherheit bemühen. Die Verträge mit „Drittanbietern“ haben ja vollste Wirkung.

  2. Das Google des eigenen Namens ist sehr sinnvoll. In unregelmäßigen Abständen kann das einiges zu Tage fördern. So zum Beispiel, dass ein Studienbüro meiner Uni Matrikelnummer und Namen auf einer Liste auf der Uniseite veröffentlicht hat. Eigentlich sollen in der Öffentlichkeit nie beide Daten zusammen auftauchen, damit eine anonymisierte Behandlung der Studenten möglich ist… Aufgefallen ist es mir persönlich erst, nachdem ich mal nach längeren meinen Namen bei Google eingegeben habe und dort dann das PDF entdeckte…

  3. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Unternehmen mit den Datensätzen erst dann sorgfältig umgehen, wenn es pro unzulässig veröffentlichten Datensatz 10.000 Euro Strafe (natürlich zu zahlen an den Betroffenen) kostet.

    Wird natürlich nie so kommen, andererseits könnten die Unternehmen jedenfalls voll dafür sein, weil sie ja sowieso alles tun, um sowas zu verhindern. :-D

  4. »…Ich bin sprachlos“, erklärte der Sprecher des Bundesbeauftragten: „Das ist ein Unding…«

    Nein, wie putzig. Unsere Experten und ihre Sprecher sind mal wieder sprachlos im Angesicht der Realität. Wie wärs denn mal mit der Aussage: \Ich bin außer mir vor Ärger über die fortgesetzte Schlamperei und den bewußten Gesetzesbruch. Bis auf ein paar PR-wirksame Sprüche und mahnend erhobene Zeigefinger sind uns Datenschutzbeauftragten aber die Hände gebunden, was von der Politik gleichermaßen gewollt ist, wie der Umstand, dass die Wirtschaft tun und lassen darf wies ihr beliebt.\ Dann wären der Datenschutzbeauftragte und sein Sprecher zwar ihre Jobs los, könnten sich dann aber vielleicht mit etwas beschäftigen, in dem es noch Ergebnisse zu erzielen gibt.

  5. Laut Osnabrücker Zeitung: Zu lesen waren auf den Listen Name, Anschrift, Kundennummer und Vertragsverhältnisse der Kabelkunden. Zudem war dort unter anderem vermerkt, wer Widerspruch gegen eine Preiserhöhung eingelegt hatte. Aufgrund der Recherchen hatte das Niedersächsische Landesamt für Datenschutz die Internetseite, über die die Kundenlisten zugänglich waren, sperren lassen.
    http://www.neue-oz.de/information/noz_print/kreis_emsland/24023475.html

  6. Datenleck bei Kabel Deutschland. Mehre Kundendaten wurden von Kabel Deutschland
    bei Google zu finden.
    Es war die Schuld wohl ein “einzelner Dienstleister” von Kabel Deutschland, der die Daten im Internet öffentlich zugänglich gemacht habe.“[…]
    Ich bin echt der Meinnung ,das so etwas nicht passiehren darf !!!
    Werde eine meine Daten mehr schützen und nicht mehr leichtfertig aus den Händen geben.

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