Neues Bekanntes von Web 2.0‑Geschäftsmodellen: YouTubers to get ad money share berichten die BBC News. Demnach sollen User, die ihr eigenes Material bei Youtube bereitstellen, an den Werbeeinnahmen beteiligt werden:
YouTube founder Chad Hurley confirmed to the BBC that his team was working on a revenue-sharing mechanism that would „reward creativity“.
The system would be rolled out in a couple of months, he said, and use a mixture of adverts, including short clips shown ahead of the actual film.
Damit holt Youtube nach, was Revver schon seit 2005 macht, und was die Gründer von Youtube damals verworfen hatten (zitiert nach Wired) – bei ~70 Millionen Usern kann man seine Meinung schon mal ändern):
Hurley said that when YouTube started, he and the site’s other co-founders – Steve Chen and Jawed Karim – felt revenue-sharing would build a community of users motivated by making money, rather than their love of videos.
Youtube diskutiert etwa 3sekündige Werbeeinblendungen vor dem eigentlichen Material, Revver generiert ihre Einnahmen aus der kontextuell eingeblendeten Werbung und schüttet 50% davon aus.
Ich bin nicht sicher, ob das eigentlich eine News wert ist, oder ob das eine ausschließlich gute Entwicklung ist. Nachdem „wir“ (statt „Du“) Personen des Jahres sind und als aktive User und Communitymitglieder den Verkaufspreis von Youtube mitbestimmt haben, sind solche Geschäftsmodelle ja nur konsequent. Aber per Terms and Conditions haben wir vermutlich fast überall unseren Rechtsanspruch darauf abgegeben. Zusätzlich treten damit rechtliche Implikationen ins Spiel: werden alle die möglichen Empfänger von Werbeeinnahmen-Anteilen zu kommerziellen, „unwissend geschäftsmäßigen“ Inhalteanbietern? So war das mit dem Netz für alle ja nicht gedacht.