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BKA: Vorratsdatenspeicherung bringt nichts

Das BKA hat ja, wie Panorama berichtete, jahrelang versucht, undichte Stellen im eigenen Laden zu finden, über die Unterlagen an Journalisten weitergegeben wurden. BKA-Chef Ziercke teilte jetzt mit, dass dabei auch ein Beta-Test der Vorratsdatenspeicherung misslungen ist:

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Im Zuge der Korruptionsuntersuchung sind laut Ziercke unter anderem etwa drei Millionen Verbindungsdaten aus dem Telekommunikationsbereich aus dem eigenen Haus ausgewertet worden. […] Trotz des enormen Aufwands sei man den „schwarzen Schafen“ in den eigenen Reihen aber letztlich nicht auf die Schliche gekommen.

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8 Kommentare
  1. Selbst eine solch fulminante Bauchlandung dürfte heutzutage nicht dazu führen, den Ansatz in Frage zu stellen. Im Gegenteil: man muss dann nur einfach noch mehr und noch länger speichern, um etwas zu finden. Es würde mich nicht wundern, wenn bald eine optimierte Pressemeldung nachgeschoben wird:

    „BKA-Chef Ziercke hat dennoch eine positive Bilanz gezogen und unterstrichen, dass die Bemühungen in die richtige Richtung gehen …“

  2. Die „undichten Stellen“ werden ja kaum von ihrem BKA-Dienstanschluss die Journalisten angerufen haben. Dafuer gibt es schliesslich konspirative Treffen in der Kneipe, oder zur Not eine Telefonzelle.

  3. Hallo liebe Leute!Ich suche die BKA Studie zur Vorratsdatenspeicherung, die angeblich vom BKA am 134.7.2007 der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist!Leider bin ich auf der Seite des BKa nicht fündig geworden!

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