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Wie begründet man den Wert von Privatheit?

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9 Kommentare
  1. den wert der privatheit zu begründen ist schwer, weil die menschen das gefühl nicht haben, überwacht zu werden. wenn sie beim telephonieren ein verdächtiges knacken in der leitung hören würden, würden sie davon aufgeschreckt werden und verstehen, wie wertvoll es ist, unbelauscht reden zu können.

    aber so wie die überwachung derzeit abläuft, ist sie nicht faßbar. menschen sind zwar geneigt, an einen gott, den sie nicht sehen können, zu glauben, aber sie glauben nicht an einen verfassungsschutz, dessen aktivitäten, im gegensatz zu denen eines gottes, zwar nachweisbar sind, den sie ion seinem wirken aber genauso wenig wie gott sehen können.

    ist dasselbe prinzip wie beim trinken oder rauchen. würde der alkoholkonsum von leber mit schmerzen quittiert, würde keiner trinken.schmerzte die lunge beim rauchen, würde niemand rauchen.

    im krieg ist es ähnlich, die bomberpiloten sind in ihren flugzeugen so weit von wirkungsort ihrer bomben entfernt, daß es ihnen nichts ausmacht, bomben abzuwerfen, denn sie sehen die wirkung ja nicht, die bleibt, durch den abstand vom geschehen, abstrakt.

  2. sehr lustig. dass der rechtsstaat mit der totalüberwachung ausser kraft gesetzt wird, ist nur der kleinere teil des problems. tatsächlich sind unsere polizeibehörden technisch nicht in der lage, diese astronomischen datenmengen zielgerichtet zu verwenden. datenbanken sind aber das lebensblut der cyberkriminalität. und die organisationen des digitalen halbdunkels haben die entsprechende ausrüstung und die entsprechenden fachleute. ja. wolfi schäuble ist mitschuld an spam und phishing. schreibt ihm dankes-emails.

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