Tagesschau.de hat Kai Hirschmann, Terrorismusexperte am Essener Institut für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik, zu Massnahmen gegen den „dschihadistischem Terrorismus“ befragt: ‚Auch Terroristen arbeiten mit Windows“.
tagesschau.de: Würde es denn etwas nutzen, Verschlüsselungs- und Anonymisierungssoftware zu verbieten?
Hirschmann: Ich glaube nicht, dass das weiter hilft. Das wäre auch nur ein Kurieren an Symptomen. Verfügt ein Terrorist über die notwendige Entschlüsselungssoftware für verschlüsselte Nachrichten, kann man an diesen Schlüssel herankommen, wenn man Zugang zur Szene hat und Informationen sammeln darf. Zudem nutzen die Terroristen Standardverfahren, die man als Computerprogramme in jedem Elektronikfachmarkt kaufen kann. Das sind keine Top-Secret-Militärlösungen. Die Terroristen verlassen sich auf übliche Lösungen, wie sie Nachrichtendienste oder Militär verwenden. Sie müssen sich auf Lösungen verlassen, die funktionieren: Terroristen arbeiten auch mit Windows.
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4 Kommentare zu „Wegen Terrorismus-Gefahr: Windows verbieten?“
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Sie müssen sich auf Lösungen verlassen, die funktionieren: Terroristen arbeiten auch mit Windows.
Vielleicht ein neuer Werbespruch für MS?
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Das sind keine Top-Secret-Militärlösungen. Die Terroristen verlassen sich auf übliche Lösungen, wie sie Nachrichtendienste oder Militär verwenden.
Hä? Irgendwie disqualifizieren sich viele Leute derzeit selber.
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@Fred: naja, ich verstehe das so, dass auch das Militär nicht mit TOP-Secret-Militärlösungen arbeitet, sondern eben mit denen aus dem Elektronikfachmarkt. Wobei, es soll ja auch Downloads geben. Vielleicht auch im Fachmarkt? ;-)
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