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Vorratsdatenspeicherung im Fernsehen

Auf dem regionalen Berliner Sender „TVBerlin“ gab es am 7.12. die Sendung „Stadtgespräch Kontrovers“ zum Thema Vorratsdatenspeicherung mit padeluun und Meinhard Starostik vom AK-Vorratsdatenspeicherung. (Letzterer bereitet als Jurist eine Klage vor dem Bundesverfasungsgericht vor). Die Sendung ist 26:21 Minuten lang und liegt bei Google Video. Dort kann man den Bericht auch herunterladen. Und hier ist die eingebettete Version:

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23 Kommentare
  1. schade, das flash auf google video und alternativ die .exe vom google player vertragen sich wohl beide nicht so wirklich mit dem begriff „free software“. ach, waren das noch schoene zeiten, als man videos downloaden und lokal angucken konnte. jetzt koennen es manche leute naemlich gar nicht sehen. :(

  2. Wenn wir, aus gesundem Menschenverstand, an den Beweggründen der Initiatoren zweifeln, bleibt es auch dann noch eine Intelligente Aktion? Vielleicht ist es deshalb für mich so überzeugend, weil es nicht nach perfekter propaganda aussieht, sondern, weil die beiden in dem Vid so nervös aussehen. Auf das sie nicht korrumpiert werden. Mein Umschlag ist schon im Versand.

    lG
    sEb

  3. Schade daß ein Großteil der Gegner der Vorratsdatenspeicherung der Meinung sind unsere befürwortenden politiker seien dumm, nämlich würden nicht die folgen absehen. Wer ist denn wirklich so dumm zu glauben unsere Politiker seien dumm. Ob Verschwörungstheorie oder nicht:
    Es steht ja wohl fest, daß die genannten nicht dumm sind. Abgesehen davon, daß die meisten auch noch studiert sind, wäre es naiv bis zum „geht nicht mehr“ zu glauben ein Mensch der sich in einer solchen Position befindet wie sie ein Ministerposten darstellt oder eine andere hochrangige Position, ja sogar lediglich die Position MdB, ein solcher Mensch wäre dumm. Da wird es schon Mächte und Lobbys dahinter geben, die eindeutige Interessen haben. Wir wollen nicht gleich von Freimaurerei und ähnlichen Dingen sprechen….oder doch? Viele der Verantwortlichen Politiker mögen ja was das Wissen über IT und deren Zusammenhänge und Folgen nicht in ausreichender Weise haben. Eine Naivität oder Dummheit zu postulieren was die Tragweite der umfangreichen Datenerfassungen, nicht nur in der geplanten Vorratsdatenspeicherung, betrifft wäre allerdings sich absichtlich dumm stellen. Die wissen schon….
    (zumal unsere Geheimdienste alle Möglichkeiten längst ausschöpfen, worüber sich jedes MdB umfangreichend informieren kann). Den Leitsatz „Bevor man Bosheit unterstellt, sollte man Dummheit unterstellen“ sich zum Vorbild machen, halte ich für naiv, wenn nicht dumm. Logik welche nicht zufällig von griech.: Logos – das Wort kommt, führt da eher zur Wahrheit.

  4. Ich bin schon aus purem Eigennutz gegen diese Vorratsdatenspeicherung. Aber: mit Angstmache (Stichwort „Faschismus“) kann man Angst nicht bekämpfen – Angst ist nämlich das Klima das eine solche Innenpolitik der Überwachung braucht als Nährboden. Im übrigen ist es nicht überzeugend wenn die üblichen Phrasen von Anspielungen auf die Nazis, krude Verschwörungstheorien, nervige Schachtelsätze und intonierte Begriffe wie „Stahlnetz“ verwendet werden. Damit erreicht man nur ähnlich denkende Ideologen die dann Beifall klatschen (innerlich zumindest) aber den normalen Bürger schreckt man damit nur ab. Es geht darum aufzuzeigen, hier geht es um unsere Freiheit nicht mehr und nicht weniger. Das Problem ist nicht die Vorratsdatenspeicherung an sich, die ist ärgerlich aber wäre unser Staat einer der diese Daten wirklich bösartig ausnutzen würde, dann hätten wir ganz andere Probleme und das dieser Staat dann überhaupt solch ein Gesetz benötigen würde ist sowieso naiv – Papier ist geduldig. ABER: durch die Innenpolitik der alt 68er die seit ende der 90er über an der Macht sind in Presse und Politik ist eine neue Staatshörigkeit entstanden, nach der es nicht mehr heißt „Staat – rechtfertige dich“ sondern „Bürger – rechtfertige dich“ – rechtfertige dich warum du NICHT willst das dein Kommunikationsverhalten gespeichert wird, hast du etwas zu verbergen? Darum geht es, um die grundsätzliche Umkehr der Unschuldsvermutung und auch des demokratischen Prinzipes der Volksherrschaft in die Herrschaft über das Volk, damit meine ich nicht Diktatur sondern eine durchaus demokratisch geprägte Klasse aus Medienmachern, Journalisten, Professoren, Beratern und Politikern die getreu dem Motto vom „Vater Staat“ in gütiger Weißheit entscheiden was für die Bürger das beste sei – ob diese das nun wollen oder nicht. Es ist ja nur zu unserem besten..

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