Ein Artikel der New York Times wurde online für britische Leser gesperrt, berichtet The Inquirer. Der Artikel „Details Emerge in British Terror Case“ behandelt die Ermittlungen im jüngsten Fall der mit Flüssigsprengstoff versuchten Anschläge auf Transatlantikflüge. Begründet wird dies mit einer Auskunft der Rechtsabteilung:
On advice of legal counsel, this article is unavailable to readers of nytimes.com in Britain. This arises from the requirement in British law that prohibits publication of prejudicial information about the defendants prior to trial.
Eine ausführliche Begründung gibt es hier: Times Withholds Web Article in Britain.
UPDATE: Offenbar scheitert die Sache ziemlich: New York Times’ no-Brit piece is a failure, Say Canadians, Aussies, Irishmen.
Ergänzungen
Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
2 Kommentare zu „New York Times versteckt Inhalte vor den Briten“
,
Sportgetränk als Ausgangsmaterial für Terrorattacken?…
Warum die New York Times den Artikel Details Emerge in British Terror Case vor Besuchern mit britischer IP versteckt, erschliesst sich mir zwar nicht, allerdings kenne ich mich mit den Feinheiten britischen Rechts auch nicht aus.
Aber bei Absätzen wie …
,
Heise.de berichtet immerhin schon heute ^^ aber lässt das Detail der unzureichend funktionierenden Filterung außen vor.
Dieser Artikel ist älter als 19 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.