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Internetzensur in Kuba

Von Kuba können deutsche Innenminister noch prima lernen, wie das mit der Kontrolle des Internets und der Einschränkung der Meinungs- und Rezipientenfreiheit funktioniert und welche Massnahmen dazu notwendig sind. Reporter ohne Grenzen haben jetzt einen neuen Kuba-Report veröffentlicht: Reporters Without Borders publishes a report on how the authorities control the Internet in Cuba. An investigation…

  • Markus Beckedahl

Von Kuba können deutsche Innenminister noch prima lernen, wie das mit der Kontrolle des Internets und der Einschränkung der Meinungs- und Rezipientenfreiheit funktioniert und welche Massnahmen dazu notwendig sind. Reporter ohne Grenzen haben jetzt einen neuen Kuba-Report veröffentlicht: Reporters Without Borders publishes a report on how the authorities control the Internet in Cuba.

An investigation carried out by Reporters Without Borders revealed that the Cuban government uses several mechanisms to ensure that the Internet is not used in a “counter-revolutionary” fashion. Firstly, the government has more or less banned private Internet connections. To visit websites or check their e‑mail, Cubans have to use public access points such as Internet cafes, universities and “Youth computing centers” where it is easier to monitor their activity. Then, the Cuban police has installed software on all computers in Internet cafes and big hotels that triggers an alert message when “subversive” key-words are noticed.

The regime also ensures that there is no Internet access for its political opponents and independent journalists, for whom reaching news media abroad is an ordeal. The government also counts on self-censorship. In Cuba, you can get a 20-year prison sentence for writing a few “counter-revolutionary” articles for foreign websites, and a five-year one just for connecting with the Internet in an illegal manner. Few people dare to defy the state censorship and take such a risk.“

Den ganzen Report gibt es als PDF zum downloaden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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4 Kommentare zu „Internetzensur in Kuba“


  1. Jaja, die grenzenlosen Reporter schreiben wiedermal über die schauderliche „Diktatur“ auf Kuba. Wes Brot ich ess’, des’ Lied ich sing.
    Solche Reporte sind so berechenbar wie der Weihnachtsmann.…


  2. […] Jeg har tidligere henvist til en artikel (fra 2004) hvor den Cubanske minister pÃ¥ omrÃ¥det svarer pÃ¥ kritikken. Og ogsÃ¥ henvist til en anden artikel der sætte problematikken i perspektiv: Forslag fra Cuba: mere demokrati. Men, klart, det mÃ¥ svært at fatte for forkælet vestlig middelklasse hvad det vil sige at skulle banke et internet op i et fattigt tredje verdensland som er udsat for en permanent økonomisk krigsførelse og blokade. Og samtidig er det sÃ¥ dejligt nemt og uforpligtende at kritisere. Ikke sandt? BTW: Dermed selvfølgelig ikke være sagt at den Cubanske regering er hævet over kritik, heller ikke pÃ¥ dette omrÃ¥de…. (Via Netspolitik) […]


  3. Reporters without Borders werden von der CIA bezahlt und die CIA wollte Fidel und die kubanische Revolution schon immer vernichten… Lang lebe der kubanische Sozialismus!


    1. markus

      ,

      @maya: Tolle Theorie und eine überzeugende Argumentation. Und die Internetzensur in Kuba ist sicherlich auch nur eine Erfindung der CIA, um das Image von Castro zu beschädigen.

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