Kultur

Das ZDF freut sich auf Web 2.0

Beim Handelsblatt gibt es ein Interview mit Nikolaus Brender, dem Chefredakteur des ZDF: „Web 2.0 ist für den Journalismus eine große Chance“.


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Glauben Sie nicht, dass die Nutzung von Podcasts und Weblogs zulasten beispielsweise des Fernsehens gehen wird?

Jetzt warten wir mal ab. Die Sendermarken im Relevant Set eines jeden Zuschauers werden sicherlich ein wenig verlieren, aber wir werden auch Menschen aus dem Web gewinnen, da sie nach einer Zeit der Zerstreuung wieder handfeste Informationen suchen werden.

Ist das jetzt eine Ankündigung, dass man bald endlich wieder mehr handfeste Informationen beim ZDF zu erwarten hat?

Interessant ist aber folgendes:

Aber das Zeitbudget jedes einzelnen für die jeweilige Mediengattung wird immer kleiner.

Natürlich, es ist ein Kampf um Zeit. Daher müssen wir auch mit unseren Inhalten bis in die Weblogs kommen.

Wäre ja wünschenswert, wenn es bald nette kleine Player für jeden ZDF-Schnipsel gäbe, die man in Blogs einbinden könnte.

4 Kommentare
  1. Ich schaue seit 5 Jahren keine Fernsehen mehr, weil ich keinen habe.
    Wenn ich dann mal bei Freunden oder Bekannten schaue, merke ich voll wie das Fernsehen abgebaut hat in Sachen Qualität.
    Auch die Öffentlich Rechtlichen.

    Ich verspüre nicht im geringsten den Drang Fernsehen zu wollen. Es ödet mich an.

    Auf Informationen will ich dennoch nicht verzichten ich höre seit dem 11.09.2001 ständig Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur.
    Dort glaube ich zumindest die Qualität zu finden, die mir im Fernsehen fehlt.
    Auch sind die Aktivitäten von denen im Web, wie ich finde auch sehr beachtlich: http://www.dradio.de
    Ich höre dieses Radio ausschließlich im Live-Stream.

    Ansonsten reicht mir das Internet und mein „kompetenter Umgang“ damit völlig aus. ;-)

    Fernsehen –> Gute Nacht!

    p.S. Es gibt natürlich auch qualitativ hochwertige Fernsehen. Arte z.B.

  2. Man darf drauf hoffen, dass es auch beim ZDF Menschen gibt, die an der CC-Freigabe der Archivbestände und des neuen Materials arbeiten, nach dem Muster der BBC. Jegliches extra Geld muss bitteschön in eine Öffnung des vorhanden Materials fließen *find* – wie sonst wollen sie ihre Inhalte „bis in die Weblogs“ bringen? Das wäre echtes Web 2.0, damit wären Ihnen die Erwähnung in Blogs und fette Publicity jedenfalls sicher.

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