Beim Handelsblatt gibt es ein Interview mit Nikolaus Brender, dem Chefredakteur des ZDF: „Web 2.0 ist für den Journalismus eine große Chance“.
Glauben Sie nicht, dass die Nutzung von Podcasts und Weblogs zulasten beispielsweise des Fernsehens gehen wird?
Jetzt warten wir mal ab. Die Sendermarken im Relevant Set eines jeden Zuschauers werden sicherlich ein wenig verlieren, aber wir werden auch Menschen aus dem Web gewinnen, da sie nach einer Zeit der Zerstreuung wieder handfeste Informationen suchen werden.
Ist das jetzt eine Ankündigung, dass man bald endlich wieder mehr handfeste Informationen beim ZDF zu erwarten hat?
Interessant ist aber folgendes:
Aber das Zeitbudget jedes einzelnen für die jeweilige Mediengattung wird immer kleiner.
Natürlich, es ist ein Kampf um Zeit. Daher müssen wir auch mit unseren Inhalten bis in die Weblogs kommen.
Wäre ja wünschenswert, wenn es bald nette kleine Player für jeden ZDF-Schnipsel gäbe, die man in Blogs einbinden könnte.