Das Freiburger Öko-Institut hat eine Studie zum „fairen“ Notebook veröffentlicht (PDF). Heise berichtet darüber: Öko-Institut hält das „faire“ Notebook für möglich.
Das Öko-Institut schlägt als Lösung vor, Produktionsprozesse beispielsweise hinsichtlich gesundheitsgefährdender Substanzen kritisch zu bewerten, Zulieferbetriebe unabhängig zu zertifizieren, eine vertrauensvolle Zulieferstruktur aufzubauen, Arbeitnehmer und Anwohner einzubeziehen und soziale Aspekte in der Preisgestaltung zu berücksichtigen. Die Massenfertigung von Elektronikprodukten sei inzwischen fast vollständig in ostasiatische Betriebe ausgelagert worden. Dort herrschten oft schlechte Arbeitsbedingungen, die Mitarbeiter seien unterbezahlt und leisteten extrem viele Überstunden. Eine flächendeckende Verbesserung dieser Situation würde den Endpreis eines Notebooks nur um wenige Prozent verteuern, sagte Manhart.