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Creative Commons für GEMA eine Spielwiese?

Vor zwei Wochen wurde für einen Wettbewerbsbeitrag des „music media campus @ popkomm 2006″ von Jan Rähm ein Radiobeitrag zu Creative Commons erstellt, zu dem neben Peter Zombik von der IFPI noch der GEMA Pressesprecher und auch ich befragt wurde. Der Beitrag wurde oder wird noch u.a. auf MotorFM gesendet. Dabei äusserte sich mal wieder…

  • Markus Beckedahl

Vor zwei Wochen wurde für einen Wettbewerbsbeitrag des „music media campus @ popkomm 2006″ von Jan Rähm ein Radiobeitrag zu Creative Commons erstellt, zu dem neben Peter Zombik von der IFPI noch der GEMA Pressesprecher und auch ich befragt wurde. Der Beitrag wurde oder wird noch u.a. auf MotorFM gesendet.

Dabei äusserte sich mal wieder der Hans-Herwig Geyer, GEMA-Pressesprecher zu Creative Commons:

Es wird nach wie vor wahrscheinlich eine bunte Spielwiese sein für den Hobby- und Amateurbereich, aber es ist keine Antwort für den Musikmarkt und für den Schutz der Musikkultur in Europa.

Interessant wiederum ist, dass Peter Zombik vor einer „professionellen“ Nutzung von Creative Commons Lizenzen warnt, weil man ja keine Vergütung bekommt:

Der ganz grosse Nachteil ist, gibt man eine Nutzung frei und macht das auch ohne Vergütung, kann man niemals eine solche Lizenz zurückholen.

Und die GEMA wiederum gibt keine Vergütung, weil es ja nur Hobby- und Musikbereich ist. Hier beisst sich irgendwie der Hund in den Schwanz, oder?

Hier ist der Beitrag als MP3.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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4 Kommentare zu „Creative Commons für GEMA eine Spielwiese?“


  1. Serendipity kann keine Trackbacks mehr. Deswegen hier ein manueller Hinweis:

    Um das noch mal deutlich zu machen: Homepages gibt es in der Zwischenzeit seit sechzehn Jahren. So lange hat die GEMA gebraucht, um zu erlauben, dass Künstler ihre eigenen (!) Musikstücke auf ihrer Homepage zum Download stellen dürfen.


  2. […] netzpolitik.org: » Creative Commons für GEMA eine Spielwiese? (tags: CreativeCommons Medienpolitik) […]


  3. […] Fassen wir also mal kurz zusammen: Das Zeitalter der “Hitkultur” geht zuende, immer mehr Künstler veröffentlichen ihre Werke unter Creative Commons, die GEMA hält das alles für Hobbie-Dilletannten, die Musikindustrie jammert regelmäßig ob der sinkenden Verkaufszahlen von CDs, auf der Popkomm zeigte sich eine Zweiklassengesellschaft der Branche, die Verbraucher sind alles andere als mündig und haben kein Verständnis für “Fair Use” und trotzdem gibts immer mehr Musik weltweit. […]

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