Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung

Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27.5. steht wohl noch nicht online, daher veröffentlichen wir es gerne hier in der unkorrigierten Fassung. (Ein späteres Diff zur offiziellen Version könnte evtl. interessant sein)

Unser Bericht aus der Ausschuss-Anhörung von Andre Meister: Anhörung zu Netz-Sperren im Bundestag: Niemand hat die Absicht, eine Zensur-Infrastruktur zu errichten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Deutschland, Digital Rights, Zensur und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

16 Kommentare

  1. Michael
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 17:19 | Permanent-Link

    link zum Webprotokoll geht nicht

    http://netzpolitik.org/wp-upload/96-wortprotokoll-09-05-27.pdf ist der richtige Link (Zeichen am ende muss weg ;)

  2. markus
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 17:34 | Permanent-Link

    Danke, hab ich gerade korrigiert.

  3. Shakorem
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 18:08 | Permanent-Link

    warum eigentlich immer PDF?

  4. markus
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 18:19 | Permanent-Link

    @4: Der passende Ansprechpartner ist der Deutsche Bundestag. Ich bin dafür, solche Dokumente selbstverständlich auch in offenen Formaten bereit zu stellen.

    • Pirat4KA
      Erstellt am 4. Juni 2009 um 20:50 | Permanent-Link

      @Shakorem;@markus

      Offener Standard, wie etwa ISO 32000?

      Pirat4KA

  5. Rochus
    Erstellt am 4. Juni 2009 um 22:10 | Permanent-Link

    Etwas was mir im Protokoll gerade auffällt: Ist dieser Staatsapparat etwa nicht dazu in der Lage, zwei Ausschusssitzungen, zu denen der gleiche Sachverständige (in diesem Fall Herr Schaar) geladen ist, zeitlich so zu legen, dass dieser auch an beiden teilnehmen kann?

  6. Maritta Strasser
    Erstellt am 5. Juni 2009 um 09:29 | Permanent-Link

    Mein persönliches Highlight ist der Wortwechsel der Ausschussvorsitzenden Bulmahn mit Herrn Maurer vom BKA.

  7. Erstellt am 5. Juni 2009 um 12:35 | Permanent-Link

    Im IRC-Channel der Piratenpartei bin ich darauf aufmerksam geworden, dass im Wortprotokoll “Cash” statt “Cache” steht.
    Vielleich könnte man das noch korrigieren ;)

  8. Shakorem
    Erstellt am 5. Juni 2009 um 13:05 | Permanent-Link

    @6 wie währe es mit HTML?

  9. Erstellt am 5. Juni 2009 um 13:49 | Permanent-Link

    Hier das Protokoll als .doc

  10. Erstellt am 5. Juni 2009 um 13:49 | Permanent-Link
  11. Erstellt am 5. Juni 2009 um 21:26 | Permanent-Link

    @10: Da finden sich auch Begriffe wie “Hausprovider” :-)

  12. microsoft bing und der erzwungene jugendfilter
    Erstellt am 5. Juni 2009 um 22:25 | Permanent-Link

    ..sorry ist etwas off-topic

    die neue MS suchmaschine BING:

    man suche nach begriffen wie:
    “geschlechtsverkehr”, “sex”, “fummeln”
    oder (umschrieben!) “professionelle”

    jedesmal erscheint folgender text:


    Der Suchbegriff prostituierte führt möglicherweise zu sexuell eindeutigen Inhalten.
    Ändern Sie Ihre Suchbegriffe, um Ergebnisse zu erhalten.

    komische sache… ;)

  13. Max
    Erstellt am 5. Juni 2009 um 23:08 | Permanent-Link

    Hallo, ich habe eine technische Frage zur DNS-Sperre, vielleicht kann mich jemand aufklären.

    Meinen Verständnis nach könnte man damit nicht nur vollständige Zensur, sondern auch teilweise Manipulation betreiben. Zb. kopiert man den Inhalt von spiegel.de auf eine anderen Server. Dort bearbeitet man einen Artikel im kopierten HTML-Code. Dann leitet man den DNS-Eintrag von spiegel.de auf den Server mit der manipulierten Kopie.

    Wäre das technisch mit Von der Leyens Plänen möglich oder kann nur auf das BKA-Stopschild umgeleitet werden?

  14. Erstellt am 6. Juni 2009 um 00:24 | Permanent-Link

    @17: Na wer sucht denn nach sowas?

    @Max: Na klar. Bring die Jungs nicht auf Ideen… ;-)
    [siehe ->"DNS-Spoofing"]

  15. Erstellt am 6. Juni 2009 um 00:28 | Permanent-Link

    Ergänzung: Wenn wie vorgesehen die ISPs das StopschildTM zeigen, kann jeder seinen eigenen SPIEGEL rausbringen.

10 Trackbacks

  1. Von Intermezzo (57) « Blue Archive am 4. Juni 2009 um 17:24

    [...] Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung [...]

  2. [...] netzpolitik.org: Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung [...]

  3. [...] finde ich auch das Protokoll einer Anhörung hierzu im Bundestag. Geschrieben von Jorma. Veröffentlicht am Freitag, 5. Juni 2009 um [...]

  4. [...] Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung [...]

  5. Von And Whatnot #15 « am 5. Juni 2009 um 23:14

    [...] Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung [...]

  6. [...] 04.06.09: Das Wortprotokoll der Bundestagsanhörung zu Internetsperren ist online: http://netzpolitik.org/2009/das-wortprotokoll-der-zensursula-anhoerung/ 04.06.09: Kampf um Internetsperren geht in die letzte Runde [...]

  7. [...] der Netzgemeinde in Deutschland” (chaosradio.ccc.de) Update: 06.06.2009 -19:30 Uhr “DAS WORTPROTOKOLL DER ZENSURSULA-ANHÖRUNG” [...]

  8. Von Trotzendorff | Blog | Delicious Links am 7. Juni 2009 um 20:00

    [...] Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung (netzpolitik.org) — Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27. Mai steht noch nicht online, daher veröffentlicht es Markus Beckedahl in der unkorrigierten Fassung. [...]

  9. Von Jahresrückblick 2009 : netzpolitik.org am 21. Dezember 2009 um 23:23

    [...] Das Wortprotokoll der Zensursula-Anhörung im Wirtschaftsausschuss im Deutschen Bundestag vom 27.5. steht wohl noch nicht online, daher veröffentlichen wir es gerne in der unkorrigierten Fassung. [...]

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Anzeige
Die von uns verfassten Inhalte stehen unter der Lizenz CC BY-NC-SA.
Netzpolitik.org nutzt Wordpress. Das Design ist ein Thematic-Kind von Linus Neumann.