Wie setzt das iranische Regime die Internet-Sperre um? Wie gelangen Informationen nach draußen? Wie können Außenstehende helfen? Das und mehr beantwortet die taz vor dem Hintergrund der eskalierenden Massenproteste gegen die Gewaltherrschaft.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 14.01.2026
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Die US-Regierung richtet ihre Politik danach aus, welchen Erfolg sie damit bei Rechtsaußen-Communitys im Netz hat, sagt Don Moynihan, Politikprofessor an der Uni Michigan im Interview mit Wired. Er nennt es "Clicktatorship".
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In Indien und Brasilien sind Gesetze in der Abstimmung, die KI-Anbieter zu einer Gebühr verpflichten, wenn sie urheberrechtlich geschützte Daten zum Training nutzen. Das Geld könnte dann den Produzent*innen der Inhalte zugute kommen.
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Obwohl Twitter-Nachfolger X massenhaft nicht-einvernehmliche sexuelle Deepfakes kursieren lässt, wandern EU-Spitzenbeamt*innen nicht ab. Zumindest EU-Vizepräsidentin Henna Virkkunen fand die Deutsche Presse-Agentur auf Mastodon.
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IT-Sicherheitsexperte Mike Kuketz und Mobilitätsexpertin Katja Diehl haben eine Reihe gestartet, in der sie erklären, wie man sich Schritt für Schritt von BigTech unabhängig machen kann.
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Während die Süddeutsche Zeitung noch immer auf X postet, plädiert SZ-Autor Simon Berlin für einen "MassenXodus": "Wer die Plattform weiter bespielt, trägt zu ihrer Legitimierung bei. Das gilt für Privatpersonen und umso mehr für Prominente, Politikerinnen und Behörden."
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Die Preiserhöhung für Amazon Prime im Jahr 2022 war rechtswidrig, findet die Verbraucherzentrale NRW. Betroffene können sich jetzt online einer Sammelklage anschließen, um die zu viel gezahlten Beträge zurückzuholen.
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Ticker vom 13.01.2026
Warum wurde Grok noch nicht aus dem Google Play Store geworfen, fragt sich das US-Medium Ars Technica. Immerhin sind Apps, die Menschen auf Fotos entkleiden, laut dessen Richtlinien verboten. Die Google-Pressestelle habe eine Stellungnahme verweigert.
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Innenminister Dobrindt und Ministerpräsident Netanjahu unterzeichneten in Israel einen Cyber- und Sicherheitspakt. Behörden beider Länder sollen bei Cyberkriminalität und Drohnenabwehr zusammenarbeiten. Dobrindt plant einen „Cyber-Dome“ nach israelischem Vorbild.
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Eine Porno-Historikerin beschreibt, wie generative KI die Pornografie entmenschlicht. Das sei ein Problem, denn der Ausschluss von Menschen aus dem Prozess von Herstellung und Erwerb verstärke die Scham beim Konsum.
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Viele rechte YouTuber arbeiten zur Zeit in Minneapolis. Sie zeigen die Stadt als gesetzlos und rechtfertigen die Arbeit der Anti-Einwanderungsbehörde ICE.
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Blue Origin und Space X wollen Rechenzentren im All installieren. Google-Chef Sundar Pichai glaubt an das Konzept. Experten sagen: viel zu teuer. Und es gäbe zahlreiche Probleme in der Umsetzung.
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Schon länger holt China in der Neuauflage des „Space Race“ auf. Nun haben chinesische Unternehmen bei der Internationalen Fernmeldeunion 200.000 neue Satelliten im erdnahen Orbit angemeldet, die für Internetversorgung aus dem All genutzt werden.
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Gerüchte gab es schon seit Dezember, nun ist es offiziell: Der Meta-Konzern streicht jede zehnte Stelle in seiner Metaverse-Abteilung. Das Milliardenprojekt gilt damit endgültig als gescheitert.
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Sollen künftig alle ihren Ausweis oder Pass prüfen lassen, bevor sie ins Flugzeug steigen? In Frankreich, Belgien und Spanien ist das Praxis. Italien hat es wieder abgeschafft. Die Bundesregierung ist dagegen; die Polizeigewerkschaft GdP dafür.
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Die App „Are you Dead?“ benachrichtigt ausgewählte Kontakte, wenn ein User zwei Tage lang keine Aktivität zeigt. Im chinesischen Apple-Store ist die App auf Platz eins, in den USA auf Platz sechs.
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Smart Glasses werden genutzt, um heimlich Annäherungsversuche an Frauen zu dokumentieren. Mehrere Täter stellten das Videomaterial anschließend ins Netz.
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Die EU-Kommission diskutiert offenbar Verschärfungen gegenüber Huawei. Demnach könnten Komponenten unter anderem chinesischer Anbieter in kritischer Infrastruktur verboten werden. Anlass ist die bevorstehende Novelle des Cyber Security Act.
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Unter Jubel des rechtsradikalen US-Präsidenten Trump hat der Meta-Konzern dessen ehemalige Vize-Sicherheitsberaterin Dina Powell McCormick zur Spitzenmanagerin benannt.
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Die Bundesländer wollen Blitzer-Warn-Apps in Deutschland strenger regulieren. Aktuell ist nur ihr Einsatz beim Fahren untersagt. Das Bundesverkehrsministerium hält von einem gänzlichen Verbot jedoch nichts.
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Der Schweizer Messenger Threema wird von einer Investmentgesellschaft gekauft. Die Geschäftsführung bleibe im Amt und für Nutzer:innen ändere sich nichts, betont Threema.
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Am 20. Januar will die EU-Kommission ihren Vorschlag für den Digital Networks Act vorlegen, der Telekommunikationsnetze regulieren soll. Eine Belastung für US-Anbieter sei dabei offenbar nicht geplant, berichtet die Agentur Reuters unter Berufung auf Insider.
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Seit der australische Social-Media-Bann für unter 16-Jährige gilt, hat Meta nach eigenen Angaben rund 544.000 Accounts blockiert. Davon entfallen rund 331.000 auf Instagram, 173.000 auf Facebook und 40.000 auf Threads.
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Ticker vom 12.01.2026
Baustellen, unebene Straßen, frischer Beton: In China gehen Videos von fahrerlosen Lieferwagen viral, die sich nicht aufhalten lassen und für Chaos auf den Straßen sorgen.