Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 16.01.2026

    Deutscher Bundestag

    Die Pläne für neue Digitalgesetze im Straßenverkehr schreiten voran. Am heutigen Freitag soll der Bundestag über den digitalen Führerschein beraten sowie über digitale Überwachung von Falschparker:innen.

  • Der Standard

    Mit sogenannten KI-Agenten schlagen Tech-Unternehmen einen "gefährlichen Weg in die Totalüberwachung auf PC und Smartphone" ein, analysiert der Standard. Schon auf Ebene des Betriebssystems könnten künftig Inhalte aller Apps zusammenfließen.

  • The Guardian

    Mehr als 100.000 Menschen sollen über eine Kampagnen-Website E-Mails an britische Abgeordnete geschickt haben, um für ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige nach australischem Vorbild zu werben.

  • 404 Media

    Ein Daten-Tool der Überwachungsfirma Palantir soll der brutalen US-Abschiebe-Behörde ICE potenzielle Zielpersonen zur Verfolgung und Deportation anzeigen – versehen mit einem "Score", der ausdrücken soll, wie verlässlich die Berechnung ist.

  • heise online

    Die Toplevel-Domain .meow könnte bald ein Ort für queere Menschen, Projekte und Themen im Netz werden. Ein Verein will die Domain bei der ICANN registrieren lassen und sammelt dafür Spenden.

  • Google

    Google Gemini soll sich künftig das digitale Privatleben seiner Nutzer*innen einverleiben können. Für ein noch "persönlicheres" Erlebnis sollen Menschen dem Sprachmodell Zugriff auf ihre E-Mails, Fotos und weitere Google-Dienste geben.

  • Reuters

    Die von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey entwickelte Messaging-App Bitchat gewinnt in Uganda und Iran aufgrund der dortigen Internet-Sperren an Popularität. Die App verwendet nämlich Bluetooth-Mesh-Technologie, um ein dezentrales Netzwerk aufzubauen.

  • Wired

    Neurowissenschaftler*innen haben einen Gehirnmechanismus identifiziert, der erklären soll, warum Menschen insbesondere unangenehme Aufgaben aufschieben. Dieser Mechanismus ließe sich deaktivieren, allerdings schütze er auch vor Überarbeitung und Burnout.

  • Ticker vom 15.01.2026

    eSafetyCommissioner

    4,7 Millionen Accounts sollen vom australischen Social-Media-Verbot betroffene Anbieter allein in der ersten Dezemberhälfte gesperrt haben. "Ich bin sehr zufrieden", sagt die zuständige E-Safety-Beauftragte Julie Inman Grant.

  • Gedenkstättenforum

    Einrichtungen historisch-politischer Bildung äußern sich in einem offenen Brief besorgt über den zunehmenden KI-Schlonz. Entsprechende Postings "verfälschen die Geschichte durch Verharmlosung und Verkitschung", mahnt das Netzwerk Digital History und Memory.

  • Neue Osnabrücker Zeitung

    Die EU-Richtlinie für ein Recht auf Reparatur soll nun auch in Deutschland umgesetzt werden. Das geplante Gesetz soll die Kreislaufwirtschaft fördern und einen Weg aus der Wegwerfgesellschaft weisen.

  • Der Spiegel

    Das FBI hat die Wohnung und offenbar auch die digitalen Geräte einer US-Journalistin der Washington Post durchsucht. Die Razzia steht in Zusammenhang mit Ermittlungen gegen einen ehemaligen Regierungsmitarbeiter und mutmaßlichen Whistleblower.

  • 404 Media

    Ein Einwohner von Minneapolis verteilt gespendete Kameras an Menschen, die damit versuchen, Vergehen der Anti-Einwanderungs-Behörde ICE zu dokumentieren. 350 Stück hat er bereits ausgegeben.

  • The Verge

    X behauptet, dass es nicht mehr möglich sei, mit dem Bot Grok sexualisierte Deepfakes von echten Menschen herzustellen. Dem US-Magazin The Verge ist es nach eigener Aussage trotzdem gelungen.

  • State of California

    Als erster US-Bundesstaat hat Kalifornien Untersuchungen gegen Elon Musks Unternehmen xAI und Grok wegen sexualisierter Deepfakes eingeleitet, mit besonderem Fokus auf Darstellungen von Frauen und Kindern.

  • Euractiv

    Die rechtsradikal regierte USA und die EU verhandeln hinter verschlossenen Türen über die Weitergabe von Daten europäischer Reisender. Auf dem Tisch ist ein Datenfluss mit Einschränkungen, berichtet Euractiv mit Blick auf ein internes Verhandlungspapier.

  • Golem

    Welche Kosten und Risiken mit dem KI-Boom einhergehen, erklärt Golem in einer umfassenden Analyse. Der Text zeigt, wie waghalsig die massiven Investitionen in die Technologie sind.

  • The Guardian

    Forschende der Universität Manchester haben 25.000 Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren drei Schuljahre lang begleitet. Sie wollten wissen, ob die für Gaming und Social Media aufgebrachte Zeit ihrer psychischen Gesundheit schadet – und fanden darauf keine Hinweise.

  • heise online

    Im Zuge internationaler Debatten und Jugendschutz auf sozialen Medien hat YouTube ein neues Feature angekündigt: Künftig können Aufsichtspersonen bei Kinder- und Teen-Konten eine Zeitbegrenzung für Hochkant-Videos einstellen - oder sie sogar ganz abschalten.

  • Reddit/ Bandcamp

    Auf der Musik-Plattform Bandcamp sind Stücke, die "vollständig oder zu einem wesentlichen Teil durch KI generiert wurden" nicht mehr zulässig. Untersagt ist auch der Einsatz von Werkzeugen, die Künstler*innen oder Stile imitieren.

  • Confer

    Signal-Gründer Moxie Marlinspike hat eine Privatsphäre-freundliche Alternative zu ChatGPT online gestellt: "Mit Confer werden Unterhaltungen verschlüsselt, sodass niemand anderes sie sehen kann", heißt es im dazugehörigen Blog.

  • Techcrunch

    Digg, der einstige Rivale von Reddit, ist zurück. Mit der jüngst veröffentlichten Beta-Version können Nutzer:innen Inhalte in Communitys posten, kommentieren und upvoten ("digg").

  • Ticker vom 14.01.2026

    The Wall Street Journal

    Der US-Schauspieler Matthew McConaughey hat sich selbst als Marke eintragen lassen, um die unautorisierte Nutzung seines Abbilds oder seiner Stimme durch KI-Unternehmen zu verhindern. Acht Markenanmeldungen hat das US-Patentamt bereits genehmigt, darunter sein bekanntes Zitat "alright, alright, alright".

  • Engadget

    Roblox' Altersverifizierungssystem führt offenbar zu zahlreichen Fehlern. So seien Erwachsende als Jugendliche eingestuft worden; Kinder hätten das System durch das Zeichnen von Hautfalten auf Selfies überlistet.