Im Interview erzählt Staatskanzleichef Dirk Schrödter (CDU) aus Schleswig-Holstein, wie die Umstellung auf Open Source im Bundesland läuft und warum digitale Souveränität wichtig ist.
Ticker
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Ticker vom 15.06.2026
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In Hannover hatte der Netzbetreiber 1&1 in Werbebriefen den Eindruck vermittelt, Glasfaseranschlüsse bis zur Fußball-WM legen zu können. Nun mahnt die Verbraucherzentrale den Anbieter wegen irreführender Werbeversprechen ab.
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Deutschlandfunk fragt angesichts KI-generierter oder -unterstützter Reden von Politikern, die in letzter Zeit ans Licht kamen: Was ist der Unterschied zu üblichem Ghostwriting? Und wo sollten Grenzen der maschinellen Generierung liegen?
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Die Zeit (€) hat Reden und Texte des Digitalministers untersucht und Hinweise gefunden, dass Teile mit generativer KI erstellt wurden. Das Ministerium bestätigte die KI-Nutzung, das Handelsblatt hat einen Gastbeitrag Wildbergers depubliziert.
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Ticker vom 12.06.2026
Linienbusse in Frankfurt am Main machen Fotos von Falschparkern. Die Parksünder werden dann automatisiert beim Ordnungsamt gemeldet.
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Mit Daten von Pokémon-Go-Spieler:innen wurden KI-Modelle trainiert, die nun Militärdrohnen dabei helfen sollen, ihren Standort in Kriegsgebieten zu bestimmen. Datenschützer kritisieren die Verwendung ziviler Spieler:innendaten für militärische Zwecke.
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In Florida ist ein Mann fälschlicherweise wegen versuchter Kindesentführung festgenommen worden, nachdem ein KI-Gesichtserkennungstool ihn angeblich identifiziert hatte. Es ist nicht der einzige Fall, bei dem Unschuldige in den USA so ins Visier der Polizei geraten.
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Mehr als 500 migrantische Organisationen wenden sich in einem offenen Brief gegen das faktische Aus des mehrsprachigen Radioprogramms Cosmo. Es müsse stattdessen "zum starken, bundesweiten ARD-Gemeinschaftsprogramm ausgebaut werden".
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Chatbots haben „Elias Thorne“ erfunden und ihm beim Voneinander-Lernen immer neue Erfahrungen zugeschrieben. Inzwischen findet man ihn nicht nur als Protagonisten, sondern auch als angeblichen Autor zahlreicher Geschichten, Bücher und Musikstücke.
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Biometrie-App, interaktive Karten mit Zielpersonen, Daten-Verknüpfung und -Analyse: Golem zeigt, welche digitalen Überwachungs-Werkzeuge die US-Einwanderungsbehörde nutzt.
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50 Tage saß ein Familienvater in den USA zu Unrecht im Gefängnis. Automatisierte Gesichtserkennung hatte ihn fälschlicherweise als Autodieb identifiziert.
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Ticker vom 11.06.2026
Es gibt Zoff unter quelloffenen Office-Alternativen. Die Menschen hinter dem älteren LibreOffice werfen dem neuen Euro-Office vor, ein Microsoft-nahes Dateiformat zu nutzen.
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Im zweiten Halbjahr 2026 übernimmt Irland die EU-Ratspräsidentschaft. In der Social-Media-Debatte will sich das Land für ein EU-weites Mindestalter einsetzen und die Bedeutung von Alterskontrollen hervorheben, heißt es im 68-seitigen Programm.
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Ab 2. August gelten die Pflichten zur Kennzeichnung KI-generierter Inhalte laut KI-Verordnung (AI Act). Ein neuer Verhaltenskodex der EU-Kommission erklärt, wie das aussehen kann: lesbar für Maschinen und erkennbar fürs menschliche Auge.
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Kanada will das australische Modell kopieren und ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre einführen, inklusive Alterskontrollen. Über den Gesetzentwurf namens Bill C-34 muss nun das Parlament entscheiden.
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Google haftet für fehlerhafte Antworten seiner KI-Übersicht, hat das Landgericht München entschieden. Geklagt hatten zwei Verlage, weil die per Sprachmodell generierte Übersicht sie fälschlicherweise mit Betrug in Verbindung gebracht hatte.
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Erstmals sollen Drohnen ohne menschliche Kontrolle im Rahmen eines einmaligen Testlaufs Soldaten getötet haben. Der Test soll vor zwei Jahren erfolgt sein, und zwar mit "Terminator"-Drohnen der Ukraine an der russisch-ukrainischen Front.
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Ticker vom 10.06.2026
Hamburg hat eine Bundesratsinitiative für eine effizientere Datenschutzaufsicht angekündigt. Das Land orientiert sich dabei offenbar weitgehend an Vorschlägen der Datenschutzbehörden, etwa zur Institutionalisierung der Datenschutzkonferenz.
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Die FAZ veröffentlicht keine Originalbeiträge mit von KI generiertem Text, so schreiben es ihre Grundsätze fest. Daher depubliziert sie einen Gastbeitrag des Ministerpräsidenten von Thüringen, Mario Voigt (CDU).
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Zum Start im Januar 2027 wird die deutsche ID-Wallet wohl nicht alle erforderlichen Funktionen umfassen. Verantwortlich dafür seien das "chaotische Projektmanagement" bei der Bundesagentur für Sprunginnovationen (Sprind) und offene Sicherheitsfragen.
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Meta will noch mehr Daten in Personalisierung pumpen. Erkenntnisse, die der Konzern bereits von anderen Unternehmen erhält, sollen künftig nicht mehr nur in Werbung fließen, sondern auch in Feed-Inhalte und Chatbot-Antworten.
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Mit minutenlangem Applaus haben die Abgeordneten des spanischen Parlaments auf eine Rede von Papst Leo XIV. reagiert. Er warnte vor Militarisierung und autonomen Waffensystemen und verwies bei Migrationspolitik auf die Würde des Menschen.
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Die europäischen Digitalminister:innen haben ihre Position zur Unternehmens-Wallet festgelegt. Sie soll es Unternehmen ermöglichen, sich digital auszuweisen und mit anderen europäischen Verwaltungen zu kommunizieren.
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Das Archiv Open Parliament TV hat den Bestand verfügbarer Bundestagsreden um den Zeitraum 2009 bis 2013 erweitert. Insgesamt seien nun mehr als 100.000 Redebeiträge nach Stichworten durchsuchbar.