Das ukrainische Militär setzt nun auch flammenwerfende Drohnen ein, die nicht löschbares Thermit ausstoßen. Das berichtet der Standard unter Berufung auf das ukrainische Verteidigungsministerium. Auch Angreifer Russland würde Thermit einsetzen.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 06.09.2024
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Knapp zwei Wochen nach der Festnahme von Telegram-Chef Pavel Durov in Frankreich werden erste Änderungen beim Messenger sichtbar. So sollen nun auch private Gruppe erstmals Melde-Buttons für verdächtige Inhalte erhalten, um das Moderationsteam einzuschalten.
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Mit KI-generierter Musik und einer Schar an Fake-Accounts, die diese Musik fleißig streamen, soll ein US-Amerikaner Millionen US-Dollar verdient haben. Nun wurde er angeklagt.
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Ticker vom 05.09.2024
Unter anderem die EU, die USA und Großbritannien haben die windelweiche KI-Konvention des Europarats unterzeichnet. Zum Europarat gehören 46 Mitgliedstaaten, er ist kein Organ der EU.
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Was genau will die Bundesregierung mit ihrem "Sicherheitspaket" am EU-Gesetz über digitale Dienste (DSA) ändern? heise online hat sich bei EU-Organen und -Abgeordneten umgehört. Aus der Recherche geht hervor: Der Vorstoß ist vor allem heiße Luft.
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WIRED liefert einen Überblick über US-Regulierungen zu nicht-einvernehmlichen sexuellen Deepfakes. Entsprechende Bestrebungen gebe es in 39 Staaten; in 23 Staaten seien Gesetze verabschiedet worden; neun Staaten hätten ihre Vorschläge wieder verworfen.
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Twitter-Nachfolger X lässt weiter Federn: Einer Marktforschungs-Umfrage zufolge plant rund ein Viertel der Werbetreibenden, die Ausgaben auf der Plattform im nächsten Jahr zu senken. Laut CNN "der größte Rückgang, der je bei einer großen globalen Werbeplattform verzeichnet wurde".
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Was wird aus dem Konflikt zwischen EU-Kommission und Twitter-Nachfolger X aufgrund des Digital Services Act (DSA)? Beim laufenden Verfahren seien die Chancen gemischt, eine Sperrung sei unrealistisch, analysiert beck-aktuell.
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Sobald eine Plattform nutzergenerierte Inhalte anbietet, gibt es Probleme mit Inhaltsmoderation – das erlebt nun auch ChatGPT. Auf dem Marktplatz für "custom GPTs" fand Gizomodo regelwidrige Angebote, etwa für Pornos oder medizinische Tipps.
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Twitter-Nachfolger X will in der EU die Datensammelei fürs Training seiner KI-Dienste einschränken, die irische Datenschutzaufsicht lässt eine entsprechende Klage fallen. Max Schrems von der Datenschutz-NGO noyb kritisiert, Twitter sei ohne Strafe davongekommen.
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Vor dem Hintergrund des Krieges in Israel und Gaza hat das "Oversight Board" von Facebook- und Instagram-Mutter Meta entschieden, dass die Parole “From the River to the Sea” nur in bestimmten Kontexten gegen Metas Richtlinien verstößt.
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Das Internet Archive erleidet eine Schlappe gegen die Urheberrechtsindustrie: In einem Streit um den Verleih von E-Books haben sich Buchverlage vor dem zuständigen Berufungsgericht durchgesetzt.
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Automatisierte Datenanalysen für Geheimdienste gefährden das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das Fernmeldegeheimnis, warnt die Denkfabrik Interface. Es drohen Einschüchterungseffekte und diskriminierende Verzerrungen, der Gesetzgeber "sollte deshalb nun handeln".
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Der Staatstrojaner Pegasus ist nur die Spitze des Eisbergs. Das Forschungsprojekt "Mythical Beasts" will den globalen Spyware-Markt durchleuchten – 435 Unternehmen in 42 Ländern. Dahinter steckt das Digital Forensic Research Lab der US-Denkfabrik Atlantic Council.
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Ticker vom 04.09.2024
Autoritäre Kräfte könnten Datenschutzbeauftragte abberufen oder Datenschutz-Budgets einschränken. Zur Stärkung des Datenschutzes ließen sich die Datenschutzaufsichten stärken oder Befugnisse von Sicherheitsbehörden einschränken, so eine Analyse.
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Eine von der WHO finanzierte Meta-Studie fand keinen Zusammenhang zwischen Mobilfunkstrahlung und dem Auftreten von Hirntumoren. Die Internationale Agentur für Krebsforschung stuft Mobilfunk allerdings weiterhin als möglicherweise krebserregend ein.
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Die taz beschreibt, wie sich afghanische Frauen mit Videos in sozialen Medien den menschenfeindlichen Gesetzen der Taliban entgegenstellen – etwa dem Verbot, dass Frauen in der Öffentlichkeit laut sprechen oder singen.
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Autos, die ihre Umgebung filmen, werden von der Polizei zunehmend als Zeugen in die Mangel genommen. In einem kalifornischen Fall waren Beamt:innen gerade dabei, einen Tesla abzuschleppen, als dessen Besitzer vorbeikam, berichtet der San Francisco Chronicle.
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Mit Blick auf den Vorstoß des Kabinetts für den vermehrten Einsatz biometrischer Gesichtserkennung warnt die Datenschutzbeauftragte aus Nordrhein-Westfalen, Bettina Gayk, vorm Abrutschen in den Überwachungsstaat.
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Ticker vom 03.09.2024
Der Journalist Kevin Roose hat versucht, Chatbots dazu zu bringen, ihn wieder "zu mögen". Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung mit einem Bot, der Roose seine Liebe gestanden hatte.
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Der Europäische Verbraucherverband hat analysiert, in welchen Bereichen Unternehmen wie Apple, Amazon, Google und Meta vermutlich gegen den Digital Markets Act verstoßen. Dabei geht es unter anderem um fehlende Zustimmung zur Datenverarbeitung.
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Die Aufsichtsgremien von sechs Landesrundfunkanstalten streamen inzwischen ihre Sitzungen live ins Netz. Auch der ZDF-Fernsehrat zeigt sich derart transparent.
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Anders als zunächst verkündet, hat die AfD in Sachsen doch keine Sperrminorität. Ein Softwarefehler hat AfD und CDU je einen Sitz zugesprochen, der eigentlich an SPD und Grüne hätte gehen müssen.
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Nachdem Apple auf Wunsch russischer Behörden diverse VPN-Angebote aus seinem App Store entfernt hatte, fordern nun namhafte Akteure der digitalen Zivilgesellschaft Apple dazu auf, die VPNs wieder anzubieten.