Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 04.11.2024

    Gesellschaft für Freiheitsrechte

    Google zeigt weiterhin bezahlte Werbung für Cyberstalking-Apps, mit denen man etwa Partner*innen überwachen kann. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte hat deswegen heute eine Beschwerde gegen die Suchmaschine bei der EU-Kommission eingereicht.

  • ISD

    Meta, Google & Co. verdienen jährlich hunderte Millionen US-Dollar mit zielgerichtet ausgespielten politischen Anzeigen. Viele davon lügen jedoch und verstoßen damit gegen die eigenen Richtlinien und Gesetze. Nur auf Snap ließen sich keine Verstöße finden.

  • nd

    Kommt mit den Trusted Flaggern aus dem Digital Services Act wirklich eine neue Zensur auf das Netz zu? Unsere Co-Chefredakteurin Anna Biselli ordnet die Aufregung, die derzeit die rechte Blase umtreibt, im Interview mit Matthias Monroy ein.

  • The New York Times

    Zuletzt war Musks X in aller Munde, wenn es um wildgewordene soziale Netzwerke ging. Doch Lügen über die US-Demokratie florieren auch auf YouTube, teils auch monetarisiert.

  • Gizmodo

    Ein gleichnamiges Tool der israelischen Firma Coresight AI überwacht mit Hilfe von sogenannter KI und Gesichtserkennung Interaktionen zwischen Mitarbeitenden und Kund:innen im Einzelhandel. Im Fokus steht "Sweethearting", eine besondere Form von Ladendiebstahl.

  • nd

    Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt, und zwar von ganz alleine, wenn man nichts macht. Anne Roth beschreibt die zahlreichen Haken der ePA. Und sie fordert Mut zum Widerspruch. Denn niemand müsse eine elektronische Patientenakte haben.

  • Ticker vom 01.11.2024

    t3n

    Der Volksverpetzer greift im Kampf gegen Desinformation und Verschwörungsideologien gerne auch zu Polemik, Satire und Emotionen. Damit lässt sich gut Werbung für die Wahrheit machen, sagt Philip Kreißel von dem „Anti-Fake-News-Blog“ im Interview.

  • DerStandard

    Gabriele Mazzini gilt als "Architekt der KI-Verordnung" der Europäischen Union. Im Interview geht er auf Kritik ein, die Start-ups und Big Tech formulieren. Und er fordert, schon jetzt die für 2028 angesetzte Evaluierung des Gesetzes vorzubereiten.

  • heise online

    Ist es obsolet, IPv4 komplett durch IPv6 abzulösen, wie derzeit manche behaupten? Wer Content Delivery Networks als Alternative vorschlägt, legt zwar den Finger in die Wunde, meint Martin Loschwitz, gibt das Netz aber den Hyperscalern preis.

  • Propublica

    Betrügerische Werbenetzwerke haben mehr als 160.000 irreführende politische Anzeigen auf Facebook und Instagram geschaltet. Einige, die auf diese Anzeigen klickten, verzeichneten daraufhin Kreditkartenabbuchungen oder verloren ihren Krankenversicherungsschutz.

  • DER SPIEGEL

    Laut einer Studie wird der Energieverbrauch von Rechenzentren für KI-Anwendungen und andere Digitalisierungsprojekte bis 2030 europaweit ansteigen, von 2 auf 5 Prozent des gesamten europäischen Stromverbrauchs. Erneuerbare Quellen könnten den Anstieg allein nicht decken.

  • The Guardian

    Wieso sind US-amerikanische CEOs gerade so schmallippig mit Blick auf den drohenden Demokratie-Verlust durch Donald Trump? Der Guardian analysiert: Sie wollen im Fall eines Sieges negative Konsequenzen für ihr Business vermeiden.

  • Forbes

    Mindestens eine Million US-Dollar habe Facebook schon durch manipulative Werbeanzeigen zur US-Wahl verdient, analysiert Forbes auf Grundlage von Facebooks eigener Werbe-Bibliothek. Die Moderation kommt offenbar nicht hinterher.

  • Reuters

    Warum man in Indonesien gerade kein iPhone16 und kein Google Pixel kaufen kann: In der drittgrößten Demokratie der Welt müssen Technologie-Unternehmen 40 Prozent der Komponenten aus dem Inland beziehen, sonst droht der Bann. Google und Apple hat das nun ereilt.

  • TAGESSPIEGEL

    Ärger wegen fragwürdiger Inhalte in Chatgruppen gibt es auch bei der BVG. Ein Tramfahrer hatte eine Fotomontage gepostet, in der eine Pistole auf einen Mann gerichtet wurde, der Kontext waren Tarifverhandlungen. Das Arbeitsgericht hat die Kündigung der Berliner Verkehrsbetriebe nun bestätigt.

  • taz

    WitchTok, Cyberhexen, Open-Source-Software-Séancen gegen Elon Musk. Irgendetwas zwischen Esoterik-Hype und feministischem Grundgedanken scheint einige junge Menschen anzuziehen. Halloween-tauglicher Einblick in eine spezielle Welt.

  • OpenAI

    ChatGPT goes Suchmaschine. Das Unternehmen OpenAI hat angekündigt, dass das Sprachmodell künftig auch auf aktuelle Quellen aus dem Netz verweisen wird. Dabei arbeite man etwa mit Wetterdienst-Anbietern und Nachrichtenseiten zusammen, auch die französische Tageszeitung Le Monde macht mit.

  • heise online

    Die EU-Kommission hat eine Untersuchung nach dem Digital Services Act gegen Temu begonnen. Der Online-Marktplatz aus China steht im Verdacht, unzureichend gegen illegale Produkte vorzugehen. Temu verspricht zu kooperieren.

  • Ticker vom 31.10.2024

    Notes from Poland

    15 Jahre lang hatte der Radiomoderator Jarosław Juszkiewicz dem polnischen Google-Maps-Ableger seine Stimme geliehen. Damit ist nun Schluss: Juszkiewicz wird durch eine KI-generierte Alternative ersetzt.

  • Der letzte Trendreport "Machine Against the Rage" untersucht, welche Rolle KI-Bilder aktuell in rechtsextremen Telegram-Kanälen spielen. Offenbar keine große, so das erste Resümee. Erstaunlich viele der Bilder weisen jedoch einen US-Bezug auf.

  • The Washington Post

    Mit sogenannten Community Notes sollten Twitter-Nutzer:innen die Ausbreitung von Desinformation eindämmen. Wie viel das bringt, war immer schon umstritten. Nach der Umfärbung des Online-Dienstes durch Elon Musk ist der Ansatz nun komplett wertlos.

  • Proof

    Ein Team rund um die gemeinnützige US-Organisation Proof hat untersucht, wie populäre Sprachmodelle auf englische und spanische Fragen zur US-Wahl reagieren. Das Ergebnis: In den meisten Fällen gab es mehr fehlerhafte Antworten auf Spanisch.

  • DER SPIEGEL

    Blitzer sollen in Frankreich bald nicht mehr nur Tempo- und Ampelverstöße ahnden, sondern auch anschlagen, wenn Menschen mit Handy am Steuer oder ohne Sicherheitsgurt unterwegs sind. Möglich machen soll das sogenannte KI. Ein Automobilklub wittert staatliche Abzocke.

  • The Verge

    Eine im Journal "Social Problems" veröffentlichte Studie untersucht, wie US-Strafrichter:innen algorithmische Entscheidungen einbeziehen – etwa bei der Frage, ob Angeklagte in Untersuchungshaft bleiben sollen. The Verge fasst die Ergebnisse zusammen.