Was hat das offensichtliche Umstyling von Mark Zuckerberg mit der Geschäftsstrategie von Meta zu tun? Und welche fremdsprachigen Botschaften senden uns seine Pullover? Blake Montgomery analysiert den Stil-Wechsel des früheren Inbegriffs grauer Meliertheit.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 30.09.2024
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Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag an das CERN! Da kommt nicht nur der Higgs-Teilchen-Nachweis her, auch das World Wide Web ist dort geboren.
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Journalist*innen aus Venezuela lassen sich von KI-generierten Avataren doublen, so schützen sie sich vor Repressionen des Maduro-Regimes. Um das Informationsmonopol zu umgehen, verbreiten sie ihre Nachrichten über Social Media.
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Ticker vom 27.09.2024
Die Schweizer Bundeskanzlei beerdigt ihre Mastodon-Instanz und damit sechs Accounts von drei Departementen und dem Gesamtbundesrat. Das einjährige Pilotprojekt zur Mastodonnutzung habe mit 3.500 Follower*innen zu wenig Aufmerksamkeit erreicht.
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Am Samstag ist Tag der Informationsfreiheit. Ein guter Anlass, um an das versprochene Bundestransparenzgesetzes zu erinnern, das im Entwurfsstadium steckengeblieben ist. Das Bündnis Transparenzgesetz mahnt, dass die Zeit knapp wird.
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Meta soll ein Bußgeld in Höhe von 91 Millionen Euro zahlen, so die irische Datenschutzbehörde DPC. Meta hatte 2019 gemeldet, einige Nutzer:innen-Passwörter im Klartext gespeichert zu haben, die Behörde leitete daraus mehrere Datenschutzverstöße ab.
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Sachsens Verfassungsschutz hat die Daten von 589 Personen in das Nachrichtendienstliche Informationssystem eingetragen, nachdem diese bei einer Demonstration eingekesselt worden waren. Das musste die Behörde nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung um Auskunftsansprüche offenlegen.
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Amnesty International hat eine Weltkarte veröffentlicht, die dokumentiert, wie die Menschenrechte von Demonstrierenden verletzt werden. Auch Deutschland ist verzeichnet. Hier werde die Versammlungsfreiheit durch repressive Gesetze, Polizeigewalt und Versammlungsverbote attackiert.
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Neben der Audiothek betreibt die ARD 41 Audio-Apps. Jetzt will sie letztere in erstere integrieren. Das Projekt "Audiothek Next" soll Ende 2025 abgeschlossen sein.
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Sechs EU-Länder, darunter Deutschland, fordern von der Europäischen Kommission, den DSA gegen sehr große Onlineplattformen rigoros durchzusetzen. Zudem wollen sie erweiterte Eingriffsbefugnisse für nationale Behörden.
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X beantragt die Aufhebung der Sperre in Brasilien. Ein Bundesrichter hatte die Plattform Ende August blockieren lassen, weil sich X weigerte, Konten zu sperren, die Verschwörungstheorien verbreiteten.
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Südkorea verschärft seine Gesetze zu sexualisierten Deepfakes: Auf den Besitz und das Anschauen von "Deepnudes" stehen jetzt bis zu drei Jahre Haft. Das Erstellen solcher Bilder war bereits strafbar.
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Ticker vom 26.09.2024
Das Forum Gemeinnütziger Journalismus, in dem auch netzpolitik.org organisiert ist, hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, wie gemeinnütziger Journalismus rechtssicher verankert werden kann.
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Rechte „Memes für Deutschland“ werden auf mehreren Accounts eines vermeintlichen „Wilhelm Kachel“ veröffentlicht. Die KI-generierten Bildchen in völkischem Look verbreiten sich nicht mehr nur im digitalen Raum, sondern lassen sich auch als Merchandise auf Shirts tragen.
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Der Politikwissenschaftler Markus Linden spricht im Interview über die sogenannten Nachdenkseiten, ihre Position als "negative Öffentlichkeit" und einen möglichen Umgang damit.
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In politischen Debatten und der gesellschaftlichen Wahrnehmung entsteht oft der Eindruck, dass Deutschland immer unsicherer werde. Doch die reale Kriminalitätsentwicklung sieht anders aus.
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Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz entfällt für Übernachtungsgäste aus dem Inland großteils die Pflicht, in Hotels ihre Meldedaten anzugeben. Der Hauptgeschäftsführer des Hotelverbands Deutschland kritisiert, dass nun in- und ausländische Gäste unterschiedlich behandelt werden müssen.
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Für ihr Engagement hat die NGO AlgorithmWatch den Bundespreis Verbraucherschutz 2024 bekommen. "Mit der Auswahl rückt die Jury ein Thema ins Rampenlicht, das wenig sichtbar ist, aber immer weiter in unseren Alltag eindringt", sagte Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke.
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Die diesjährige Jahresendveranstaltung des Chaos Computer Club findet wieder in Hamburg statt. Vom 27. bis zum 30. Dezember wird es unter dem Motto "Illegal Instructions" jede Menge Vorträge, Workshops und Freiraum geben.
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Das höchste griechische Gericht will nicht weiter untersuchen, wie griechische Behörden ihre eigenen Bürger:innen ausspioniert haben. Dagegen regt sich Widerstand unter den Betroffenen.
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Ticker vom 25.09.2024
Eine Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation kommt zu dem Ergebnis, dass problematisches Social-Media-Verhalten unter Jugendlichen zunimmt. Das liegt demnach etwa vor, wenn andere Aktivitäten vernachlässigt werden.
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Anwohner, benachteiligt, bei schlechter Gesundheit, arbeitslos: Das sind die Menschen, die Falschinformationen und Populisten aufsaßen und wegen ihrer Teilnahme an den britischen Southport-Unruhen nun angeklagt sind. Das zeigt eine Datenauswertung des Guardian über die Randalierer und Rassisten.
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Auf einem Smartphone sind ganze Leben gespeichert und zugänglich. Sind da die vergleichsweise geringen Hürden, solche Geräte zu beschlagnahmen, noch zeitgemäß? Darüber diskutieren gerade viele Rechtsfachleute beim Deutschen Juristentag.
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Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, welche großen Unternehmen ihren freiwilligen KI-Pakt unterzeichnet haben. Die Unternehmen verpflichten sich damit, die Prinzipien der KI-Verordnung schon vor deren Inkrafttreten umzusetzen. Die Liste ist lang, aber mit Meta und Apple fehlen zwei Tech-Riesen.