Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 09.10.2024

    The Guardian

    Eine Studie zeigt: Technologie für die Gesundheit von Frauen erhält mit geringerer Wahrscheinlichkeit eine Finanzierung, wenn eine Frau im Gründungsteam ist.

  • Ars Technica

    Elon Musks X unternimmt offenbar nichts gegen sogenannte Rachepornos – es sei denn, es trudelt eine Beschwerde wegen Verstößen gegen das Urheberrecht ein. Das haben Forscher:innen in einer Studie herausgefunden.

  • Verbraucherzentrale Sachsen

    Amazon will bei Prime Video ab 2025 offenbar noch mehr Werbung bringen. „Falls Amazon diese Änderung erneut ohne Zustimmung der Abonnenten umsetzt, erweitern wir unsere bereits laufende Sammelklage“, kündigt die Verbraucherzentrale Sachsen an.

  • The New York Times

    Die NYT beleuchtet das US-Industriebündnis NetChoice, das bislang erfolgreich juristisch gegen Alterskontrollen und sonstige politische Vorgaben im Internet vorgeht. Es wird aber auch Kritik an der Lobbygruppe laut, unter anderem von Tim Wu.

  • t-online

    Rekord! Gut 40 Jahre nach der Veröffentlichung von Tetris hat ein 16-jähriger Texaner das Spiel komplett durchgespielt. Er ist der erste, der alle 255 Level geschafft hat.

  • Reuters

    Die Zerschlagung von Google bleibt eine realistische Option, so das US-Justizministerium. Nach einem wegweisenden Urteil aus dem Sommer werden derzeit die Folgen der Einstufung als illegaler Monopolist diskutiert.

  • Ticker vom 08.10.2024

    Der Nobelpreis in Physik geht dieses Jahr an John J. Hopfield und Geoffrey E. Hinton. Die beiden Forscher haben sich bei der Entwicklung sogenannter Künstlicher Intelligenz und neuraler Netze hervorgetan.

  • The Washington Post

    Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten verklagen TikTok. Das soziale Netzwerk mache absichtlich süchtig und schade so vor allem minderjährigen Nutzer:innen, heißt es in der Klage – nicht die erste dieser Art.

  • taz

    Alarm Phone gibt es nun seit 10 Jahren. Flüchtende in Seenot können bei der Hotline anrufen, die dann versuchen, Hilfe zu organisieren. 8.000 Boote mit mehr als 200.000 Menschen hätten dieses Angebot bis heute genutzt.

  • Appeals Centre

    In Irland gibt es eine neue Streitbeilegungsstelle für Konflikte rund um den Digital Services Act. Sie spezialisiert sich vorerst auf Konflikte bei Facebook, TikTok und YouTube. Beschwerden sollen ab Ende des Jahres möglich sein.

  • Gesellschaft für Informatik

    Die Gesellschaft für Informatik warnt vor dem Einsatz der Delos-Cloud in der öffentlichen Verwaltung. Die Cloud-Lösung der SAP-Tochter sei auf eine kontinuierliche Versorgung mit Microsoft-Updates angewiesen und stelle einen potenziellen „Booster“ für die digitale Abhängigkeit dar.

  • Ticker vom 07.10.2024

    taz

    "Wer nicht um die einzige Tischtennisplatte im Block kämpfen will, zockt halt zu Hause." Mal ein anderer Blick auf das Thema Gaming-Sucht bei Jugendlichen und ein Plädoyer für lebenswerte analoge Räume.

  • tagesschau

    Millionenmanipulation bei Glücksspielautomaten: Die Geräte drucken Auslesestreifen, die den Umsatz eigentlich manipulationssicher aufzeichnen sollen. Doch es gibt Schlupflöcher, die von den Bundesländern nicht konsequent kontrolliert werden.

  • heise online

    In der Schweiz hakt es bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die Einführung des dortigen Elektronischen Patientendossiers schleppt sich, jetzt steht eine Zentralisierung und eine Opt-Out-Lösung im Raum. Parallelen zur ePA drängen sich auf.

  • CNN

    Mehrere US-Netzbetreiber sollen gehackt worden sein. Ziel waren Überwachungssysteme, mit denen US-Behörden etwa Bestandsdaten abfragen. Hinter dem Angriff soll China stehen, berichten CNN und WSJ.

  • Wired

    Nach der Festnahme des Telegram-Chefs Durov sowie zweier Mitglieder des sogenannten Terrorgram Collective sollen Neonazi-Gruppen zur Messaging-App SimpleX flüchten, berichtet Wired basierend auf einer ISD-Untersuchung.

  • Washington Post

    US-Polizeien nehmen immer mehr Menschen mit Hilfe von Gesichtserkennungssoftware fest, legen dies aber oft nicht offen. Das erschwert ein faires Verfahren, beschweren sich Strafverteidiger über den intransparenten Einsatz der umstrittenen und unzuverlässigen Technik.

  • Ticker vom 04.10.2024

    heise online

    Wer ohne Kundenkonto einen Ryanair-Flug bucht, muss sich per Gesichtserkennung und Ausweis identifizieren. Dagegen gab es Beschwerden, nun untersucht die irische Datenschutzbehörde die Praxis der Billig-Airline.

  • Gemeinsam mit seinem französischen Pendant veröffentlicht das BSI eine Handreichung zum Thema KI-basierte Coding-Assistenten. Dabei geht es um Qualitätsbedenken und die Vertraulichkeit der Nutzereingaben.

  • tuwort

    Der Linguistik-Podcast "tuwort" widmet sich in einer neuen Folge dem Thema Wissenschaftskommunikation im Digitalen. Dabei geht es auch um TikTok – als Verbreitungskanal und Forschungsgegenstand.

  • widerspruch-epa.de

    Um den Widerspruch gegen die elektronische Patientenakte zu vereinfachen, hat ein Bündnis einen Online-Generator gebaut. In einem FAQ gibt es außerdem Informationen zum Thema.

  • Gerichtshof der Europäischen Union

    Wenn jemand etwas in einer Online-Apotheke bestellt, gelten die eingegebenen Daten als Gesundheitsdaten und damit als besonders sensibel. Der Verkäufer muss darüber extra informieren, entschied der EuGH im Streit zwischen zwei Apotheken.

  • Gerichtshof der Europäischen Union

    Die Polizei darf sich Zugang zu Daten auf Mobiltelefonen verschaffen, auch wenn es nicht um schwere Kriminalität geht. Das entschied der Gerichtshof der Europäischen Union bezüglich eines Falls aus Österreich. Aber ohne Kontrolle geht es nicht.

  • rbb

    Viele Fahrdienstleister, die von Plattformen wie Uber, Bolt, Freenow und so weiter vermittelt werden, erfüllen gesetzliche Anforderungen nicht. Zwei Drittel der vom rbb geprüften Firmen waren unter ihrer Adresse nicht aufzufinden.