Das wird man ja wohl noch summen dürfen: Herbert Grönemeyer geht per Anwalt gegen die politische Nutzung seines Lieds "Zeit, dass sich was dreht" vor, nachdem sich Friedrich Merz und Robert Habeck daran bedient haben. LTO erläutert, welchen juristischen Spielraum es hier gibt.
Ticker
Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.
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Ticker vom 12.11.2024
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700.000 neue Nutzer*innen hat die Social-Media-Plattform Bluesky allein in der Woche nach der Wahl Trumps hinzugewonnen. Ein Forscher vermutet, dass sie wegen Falschinformationen und Hassnachrichten von X abgewandert sind.
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Für die Otto-Brenner-Stiftung hat ein Forschungsteam den Online-Wahlkampf der AfD Sachsen, Thüringen und Brandenburg untersucht. Das Ergebnis: Die AfD sei "weit weniger Social-Media-Partei" als öffentlich verbreitet wird.
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Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat 900.000 Euro Bußgeld gegen ein Inkassounternehmen verhängt. Es hatte mehr als hunderttausend Datensätze mit persönlichen Daten ohne Rechtsgrundlage gespeichert.
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Milliardär, Paypal-Gründer und Facebook-Investor Peter Thiel gilt als Förderer des künftigen US-Vizepräsidenten J.D. Vance und könnte bald Einfluss auf das Weiße Haus haben. Der Standard analysiert seinen politischen Hintergrund.
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Die beiden Suchmaschinen Ecosia und Qwant wollen gemeinsam einen eigenen Suchindex aufbauen. So wollen sie die Abhängigkeit von Microsoft und Google verringern, mit deren Indizes sie bislang arbeiten.
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Gut, dass das endlich gerichtlich geklärt ist: Ein Anwalt muss unterwegs kein Faxgerät dabeihaben, falls das elektronische Anwaltspostfach beA mal wieder ausfällt und er deswegen eine Frist verpasst.
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Wie kann man schon kleine Kinder an Naturwissenschaft und Technik heranführen? Ein Whitepaper gibt sechs Empfehlungen und illustriert Beispiele aus der Praxis.
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Noch gibt es kein Urteil, der Bundesgerichtshof hat aber schon angedeutet, was er zu Schadensersatzansprüchen bei einem Facebook-Datenleck denkt. Es deutet auf eine Nutzer:innen-freundliche Auslegung hin. Metas Anwalt war nicht begeistert.
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Elon Musk ist nicht der einzige Superreiche, der Donald Trump den Hof gemacht hat, aber der sichtbarste von allen. Trump scheint geradezu besessen von ihm. Wie kam es dazu?
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Ticker vom 11.11.2024
Es gibt noch Baustellen bei der Behördendigitalisierung in Österreich: Vergessene Passwörter werden per Brief zugestellt, ein Relaunch der Digitales-Amt-App lässt auf sich warten, digitale Leistungen sind immer noch nicht von "Stempelgebühren" befreit.
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Ethan Zuckerman wollte vor Gericht klären, ob er ein Tool veröffentlichen dürfte, mit dem man seinen Facebook-Feed von allen Abonnements bereinigen kann. Die Feststellungsklage wurde abgewiesen. Zuckerman darf aber erneut klagen, wenn es ein entsprechendes Tool gibt.
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Der Präsident des Schaustellerbundes fordert Videoüberwachung von Weihnachtsmärkten. Die Datenschutzbeauftragte von NRW Bettina Gayk warnt jedoch, dass dies nur bei konkreten Bedrohungen gerechtfertigt ist.
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Meta kündigt digitale Zwillinge von Universitäten an, die den physischen Campus spiegeln: Zu diesen „Metaversities“ soll in Deutschland die Universität in Hannover gehören. Auch die Unis in Clausthal und Göttingen und die Ostfalia-Hochschule bieten ab dem nächsten Studienjahr immersive Kurse an.
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Nach der Wahl Trumps haben People of Color in mehreren US-Bundesstaaten rassistische Textnachrichten erhalten, die sie beispielsweise auffordern, sich zum Baumwollpflücken zu melden. Von wem die Nachrichten stammen, ist bislang unbekannt.
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Ein Admin der Stadtverwaltung Dresden soll Namen, Adressen und Geburtsdaten aller wahlberechtigten Dresdner*innen auf ein privates Speichermedium kopiert haben. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln.
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Forscher*innen haben herausgefunden, dass sogenannte Künstliche Intelligenzen kein kohärentes Weltbild entwickeln. Auch wenn die Modelle zu manchen Situationen teils erstaunlich präzise Vorhersagen treffen, scheitern sie, wenn sich Bedingungen verändern.
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Die Nazis haben "Erbkarteien" angelegt, um Unerwünschte zu identifizieren. Dazu wurden Informationen aus verschiedenen Institutionen vernetzt. In Frankfurt am Main steht diese Erbkartei Forscher*innen zur Verfügung, um Aufarbeitung zu fördern.
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In Detroit sollen Bürger*innen ihre Steuern und Gebühren ab Mitte 2025 in Kryptowährungen bezahlen können. Detroit wird dann die größte US-Stadt sein, in der das möglich ist. Die Plattform dazu wird von Paypal gestellt.
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Der Versuch Joe Bidens, sogenannte Künstliche Intelligenz zu regulieren, dürfte von Donald Trump rückgängig gemacht werden. Zumindest hat er das im Wahlkampf versprochen. Für Republikaner wie Senator Ted Cruz sind Mindeststandards "wokes" Teufelzeug.
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KI-Unternehmen wie OpenAI und Meta werden offener: für das US-Militär, dem sie neuerdings ihre Tools wie ChatGPT und Llama verticken.
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Marco Buschmann verarbeitet das Ampel-Aus und seinen Rücktritt als Justizminister musikalisch mit Choral-Klängen. Eine Anspielung auf seinen früheren Parteikollegen Volker Wissing, der Kirchenmusiker war?
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Im Auktionshaus Sotheby’s ist ein KI-generiertes Werk für 1,2 Millionen Euro über den Versteigerungstisch gegangen. "AI God" stellt ein Porträt von Alan Turing dar und wurde von einem Roboter gemalt.
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Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten lässt Sorgen bezüglich Menstruationstracking-Apps wieder aufflammen. Mehrere App-Anbieter haben sich geäußert und erklären, wie sie mit Nutzer:innendaten umgehen und ob sie diese an Behörden weitergeben.